Vierbeiner verblüffen uns immer wieder mit ihrem gutmütigen Charakter. Besonders mit ungewöhnlichen Adoptionen können unsere Lieblinge überraschen und bezaubern. Wir erzählen Ihnen mehr über die Husky-Hündin Flame, die Muttergefühle für Küken entwickelt hat.

Eine Farm in Wisconsin

Die Geschichte von Flake und ihren Adoptivkindern beginnt auf einer Farm in den USA, wo die Hündin zusammen mit 20 weiteren Alaskan Huskies zusammenlebt. Sie alle stehen in der Obhut von Blair Braverman und ihrem Mann. Die Schriftstellerin pflegt und trainiert die Fellnasen für Schlittenhundrennen, doch daneben hatte sich das Pärchen vor ein paar Monaten ein neues Projekt vorgenommen: Sie wollten eine Gruppe junger Küken großziehen. Allerdings sollten die Kleinen sich auf Teilen der Farm frei bewegen können – ohne Gefahr zu laufen, von den Huskies als Beute angesehen zu werden. Laut Braverman sind die Hunde zwar sehr lieb, unterliegen jedoch auch ihrem ausgeprägten Jagdtrieb.

Familie statt Futter

Flames Begeisterung hielt sich in Grenzen, als die Bravermans unter großer Vorsicht die Küken für wenige Minuten in ihr Körbchen setzten. Trotzdem wurde die Präsenz der Kleinen immer wieder geübt – mit Erfolg. Stück für Stück ließ Flame die Küken näher an sich heran, bis sie schließlich sogar auf ihrem Rücken herum klettern durften. Die Hündin begann sogar, freudig mit dem Schwanz zu wedeln, sobald sie das Piepen aus den kleinen Schnäbeln hörte und war gestresst, wenn sie nicht alle elf Stück im Blick hatte. Als Flame anfing, sich mit Schlecken und Anstupsen um die Pflege und Erziehung zu bemühen, war endgültig klar: Sie hat die Küken als ihre eigenen angenommen und versucht, sie zu kleinen Huskies zu machen.

Durch Zufall berühmt

Diese ungewöhnliche Beziehung wurde nicht bewusst trainiert und sollte niemals erzwungen werden: Das Ziel der Bravermans war lediglich, eine friedliche Koexistenz zu ermöglichen. Damit, dass bei Flame die Mutterinstinkte einsetzen würden, hatte niemand gerechnet. Umso faszinierender sind die Bilder, die Blair Braverman auf Twitter geteilt hat.

Foto: © kall1st0/fotolia.com

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