Grünes für die Verdauung

Unsere Lieblinge betreiben bekanntlich eine penible Fellpflege, bei der sie mit ihrer rauen Zunge über ihr Fell lecken – und dabei jede Menge Fell verschlucken. Während lose Haare meist problemlos wieder ausgeschieden werden, bilden zu große Mengen Ballen, die im schlimmsten Fall zu einem Darmverschluss führen. Dem können Sie mit einer guten Fellpflege vorbeugen und auch Katzengras gilt als unkomplizierte Verdauungshilfe für Ihren Liebling. Daneben wird bei dem Herumkauen auf Halmen für die Blutbildung essentielle Folsäure aufgenommen. Allerdings tut das zusätzliche Grün nicht jeder Samtpfote gut: Zwar ist gelegentliches Auswürgen des Grases zusammen mit einigen Haarballen nicht ungewöhnlich, allerdings sollten Sie die Zimmerpflanzen zur Seite stellen, wenn auch Futter erbrochen wird.

Gras ist nicht gleich Gras

Chemikalien, wie sie häufig bei Zimmerpflanzen eingesetzt werden, können schwerwiegende gesundheitliche Folgen für Ihren Liebling haben und sind daher unbedingt zu vermeiden! Davon abgesehen sollten die Gräser nicht zu alt und damit zu fest werden. Entfernen Sie unbedingt Sprossen und Blüten, da diese natürliche Giftstoffe beinhalten können. Auch bei der Wahl der Sorte gibt es einiges zu beachten: Zyperngras und Zimmerbambus sind zwar sehr beliebt, jedoch können ihre scharfkantigen Halme in Nase oder Rachen hängen bleiben und damit eine aufwändige Operation nach sich ziehen. Grünlilien dürfen nur in Nichtraucherhaushalten eingesetzt werden, da sie Schadstoffe aus der Luft filtern und in ihren Blättern einlagern. Als Knabberpflanze eignet sich kriechendes Schönpolster, welches jedoch nicht jeden Geschmack trifft und daher häufig von unseren Stubentigern verschmäht wird. Junge Süßgräser, also Getreide wie Roggen, Hirse oder Weizen, glänzen mit ihren zarten Halmen und sind am ehesten zu empfehlen.

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Nicht übertreiben

Manche Katzen fressen etwas mehr, als ihnen gut tut. Zu viel Grünes kann zu einer Magenschleimhautentzündung führen. Achten Sie also immer darauf, dass Ihr Stubentiger es mit dem Knabbern nicht übertreibt und greifen Sie gegebenenfalls zu Alternativen wie Malzpaste oder sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt.

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © Belodarova/fotolia.com

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