Eines ist allen Altersklassen gemein – eine gesunde Ernährung auf Grundlage eines hohen Anteils an hochwertigem Fleisch, Obst, Gemüse und Mineralien ist die natürlichste und artgerechteste Grundlage für Vierbeiner. Auf Futtermittel mit einem niedrigen Fleischanteil und viel Getreide als billigem Füllmittel, Zucker und künstlichen Zusätzen sollten Sie lieber verzichten. Auf ein gesundes Futter kann zum Beispiel das Etikett hinweisen: Dort sollten alle Inhaltsstoffe offen deklariert und für Sie verständlich sein.
Welpen
Als Welpe gilt ein Hund ungefähr bis zu seinem neunten Lebensmonat. Die Wachstumsgeschwindigkeit variiert von Rasse zu Rasse, wobei größere Hunderassen längere Wachstumsphasen haben, da sie mehr Zeit benötigen bis sie ausgewachsen sind. Nachdem ein Welpe seine Milchzähne verloren hat, kommt es zu einem Hormonwechsel und der Hund gilt nicht länger als Welpe, sondern als junger Hund. Die korrekte Fütterung während der Hauptwachstumsphasen, die zwischen dem dritten und sechsten Lebensmonat liegen, ist essentiell für die spätere Gesundheit. Abgesehen von der richtigen Nährstoffzufuhr spielt auch eine angemessene Wachstumsgeschwindigkeit eine wichtige Rolle für Welpen. Meinen wir es “zu gut” beim Füttern, wächst der Hund zu schnell und es kann zu Störungen der Skelettentwicklung kommen. Folgendes sind wichtige Regeln für die Fütterung eines Welpen:
- Welpen benötigen ein engeres Calcium-Phosphor-Verhältnis, als ausgewachsene Tiere
- Mehrere Mahlzeiten am Tag (ca. 3-5 Fütterungen pro Tag)
- Welpen benötigen je nach Fütterungsmethode einen höheren Anteil an Nahrung von ihrem Körpergewicht ausgegangen (ca. 6% des Körpergewichts) als ausgewachsene Tiere (ca. 3% des Körpergewichts)
Ausgewachsene Vierbeiner
Bei adulten Tieren sollten Sie insbesondere auf die richtige Futtermenge am Tag achten, um Übergewicht zu vermeiden. Drei Prozent vom Körpergewicht des Tieres ergeben ungefähr die tägliche Futtermenge in kg für Ihren Vierbeiner.
- Zucker und künstliche Zusätze sollten möglichst nicht im Futter enthalten sein
- Achten Sie auf ein Calcium-Phosphor-Verhältnis von ca. 1,3 (Ca) : 1 (P)
- Füttern Sie etwa 1-2x die Woche einen fleischigen, splitterfreien Knochen, um das Gebiss und die Zähne zu stärken und zu pflegen
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Senioren
Bei der Bezeichnung als Senior wird zwischen kleinen und großen Hunderassen unterschieden. Kleine Hunde gelten ab einem Alter von ca. 10 Jahren als Senioren, große Hunderassen gelten bereits ab dem 7. Lebensjahr als Senior. Bei älteren Hunden sollten Sie besonders auf Folgendes bei der Fütterung achten:
- Stärkereiche Futtermittel wie z.B. Kartoffeln und Reis sollten enthalten sein
- Bindegewebsreiche Futtermittel (Innereien und Schlachtabfälle) sollten vermieden werden, um Herz, Leber und Niere nicht zu belasten
- Senioren benötigen weniger Energie als Welpen oder adulte Tiere, also insgesamt etwas weniger Futter
Für eine ausführliche Beratung wenden Sie sich z.B. an Ihren Tierarzt des Vertrauens.

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