"Spielen festigt das Vertrauen und ist die schönste Form des Miteinanders“ sagt der Zoologe Dr. Gerd Ludwig. Spiel und Spaß sollten deshalb in keiner Beziehung zu kurz kommen. Besonders für Katzenbesitzer lohnt es sich dabei genauer hinzuschauen: Zu welchem Spieltyp Ihre Samtpfote gehört und was Sie daraus lernen können, haben wir für Sie herausgefunden.

Die Abenteurer

Ihre Samtpfote muss sich immer alles ganz genau anschauen? Sie stöbert gerne und geht auch in unbekannten Situationen neugierig voran? Dann gehört sie definitiv zu den Abenteurern. Diese Katzen landen gerne auch mal im Keller bei den Nachbarn oder begleiten einen unfreiwillig auf der nächsten Autoreise. Hier ist Abwechslung das A und O, sonst kommt schnell Langeweile auf.

Die Transportarbeiter

Vierbeiner dieses Spieltyps lieben es, ihre Spielsachen von einer Ecke in die andere zu schleppen. Wer denkt Apportierspiele sind nur was für Hunde, irrt sich. Auch Katzen dieses Typs lieben es, geworfenen Gegenständen hinterherzujagen und die „Beute“ danach stolz umherzutragen. Diesen  schnurrenden Vierbeiner kann man z.B. mit dem richtigen Einsatz eines Federpuschels eine große Freude machen. 

Die Tüftler

Wenn Katzen mit Köpfchen, Pfote und viel Ausdauer an kniffligen Aufgaben arbeiten und sich außerdem für längere Zeit gut allein beschäftigen können, dann sind es wahre Tüftler. Im Haushalt der klugen Vierbeiner sollten ein Fummelbrett und kreative Zweibeiner auf keinen Fall fehlen.

Die Sportler

Ihre Katze mag es wild? Sie zeigt beim Spielen vollen Körpereinsatz - klettert, springt und rennt für ihr Leben gern? Ganz klar: ein Sportler. Und für Sportler stehen definitiv Ball- und Jagdspiele ganz oben auf der Beschäftigungsliste.

Die Kopfarbeiter

Eine gute Beobachtungsgabe und ein beeindruckendes Kombinationsvermögen zeigen die Denksportler unter den Katzen. Für sie ist das Clickertraining eine tolle Möglichkeit der Auslastung und des Lernens.

Zu wissen, welchem Spieltyp der schnurrende Gefährte angehört, kann auch bei Entscheidungen eine wichtige Hilfe sein. Zum Beispiel bei der Wahl einer passenden Zweitkatze oder bei der Frage nach einer Krankenversicherung. Gerät Ihre Samtpfote häufiger in brenzlige Situationen oder verletzt sich beim wilden Spielen, ist ein Schutz gegen hohe Tierarztkosten besonders wertvoll.

Weitere Tipps zum Spielen und Verstehen von Katzen finden Sie auch im Buch „Katzensprache – Schritt für Schritt verstehen lernen“.

Foto: © Carola Schubbel/fotolia.com

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