Kuriose Verhaltensweisen: Übersprungshandlungen bei Hunden und Katzen
Übersprungshandlung: Dieses Wort kennt der ein oder andere vielleicht noch aus dem Biologie-Unterricht. Aber hätten Sie gedacht, dass diese auch bei Haustieren häufig vorkommen?
Übersprungshandlung: Dieses Wort kennt der ein oder andere vielleicht noch aus dem Biologie-Unterricht. Aber hätten Sie gedacht, dass diese auch bei Haustieren häufig vorkommen?
Inhaltsverzeichnis:
Wahrscheinlich sind Übersprungshandlungen bei Hunden und Katzen deswegen nicht so bekannt, weil eine wirklich sehr gute Kenntnis des Tieres und seines Betragens Voraussetzung ist, um dieses Verhalten zu erkennen, da es leicht verwechselt werden kann.
Es gibt vier Konfliktstrategien, die Hunde und Katzen anwenden. Diese nach ihren englischen Bezeichnungen auch „4 F-Strategien“ genannten Konfliktstrategien sind:
Das letzte „F“ der „4 F-Strategien“, also der Punkt „Flirt/Fiddle“ kann den Übersprungshandlungen zugeordnet werden.
Eine klassische Übersprungshandlung erkennen Tierhaltende daran, dass die ausgeführte Tätigkeit (z.B. Bellen, Kratzen, Lecken, wildes Toben, intensives Schnüffeln, den Schwanz jagen oder sich das Fell schütteln) nicht im Zusammenhang mit dem kurz zuvor oder direkt danach gezeigten Verhalten steht. Hund oder Katze versuchen hier im wahrsten Sinne des Wortes, den Konflikt zu „überspringen“, indem sie ein anderes Verhalten wählen, als die drei ersten „Fs“ der Konfliktstrategien. Die Aktionsenergie, die als Reaktion frei wird, wird also an anderer Stelle ausgelebt und verschafft dem Tier Zeit, mit der veränderten Lage umzugehen.
Wir möchten, dass Du die optimale Versicherung für Deinen Hund findest – denn welcher Schutz genau der richtige ist, kommt immer auf den Vierbeiner und die eigenen Bedürfnisse an. AGILA bietet deshalb ein breites Versicherungsportfolio, aus dem Du wählen kannst:
Klassische Situation sind folgende: Der Vierbeiner…
Wie bereits angesprochen, ist es manchmal nicht leicht zu erkennen, ob das gezeigte Betragen wirklich eine Übersprungshandlung ist. Deutlich wird das an dem Beispiel des Schüttelns:
Schütteln ist – vor allem bei Hunden – eine Handlung, die viele Gründe haben kann. Ganz normal ist das Schütteln beispielsweise nach einem Bad, um das Fell zu trocknen oder nach dem Schlafen, um wach zu werden. Gesundheitliche Gründe kann das Schütteln haben, wenn der Hund etwa unter Parasiten leidet oder Schmerzen an den Ohren hat. In die Richtung der emotionalen Reaktion geht dann schon eher die Angewohnheit, mit der Bewegung sinngemäß auch den Stress abzuschütteln, zum Beispiel nach einem Besuch in der Tierarztpraxis. Aber wenn das Schütteln weder zum vorher noch zum nachher gezeigten Verhalten passt, dann ist es höchstwahrscheinlich eine Übersprungshandlung.
Foto: © stock.adobe.com - Rattanachai
Deine Meinung zählt – stimme unkompliziert und ohne Anmeldung ab!
