Am 08. Oktober heißt es auf der Trabrennbahn Gelsenkirchen erneut: Be a StrongDog! In den Zughundesportarten Canicross, Bikejöring und Dogscooting treten zahlreiche Hund-Mensch-Teams gegeneinander an und lassen den Adrenalinspiegel steigen. Wir stellen Ihnen im Laufe der nächsten Wochen einige der Teilnehmer und Teilnehmerinnen genauer vor.

Carolin Triebels (28) aus der Nähe von Düsseldorf tritt mit ihrem Großpudel Anton (dreieinhalb Jahre) beim StrongDog in Gelsenkirchen an. Carolin sagt über ihren vierbeinigen Freund:

"Anton ist mein erster Hund. Er begleitet mich als ausgebildeter Therapiehund täglich zur Arbeit. Er ist für mich ein treuer Begleiter, der fast überall dabei ist. Einen Hund zu haben und mit ihm Zeit zu verbringen ist für mich Luxus und eine regelmäßige Auszeit vom Alltag, man vergisst Sorgen und Stress. Außerdem ist Anton ein sehr agiler Hund, der mich täglich motiviert, raus zu gehen und mich zu bewegen."

Wieso nehmt ihr an diesem Zughundesport-Event teil?

"Wir machen beim StrongDog Gelsenkirchen mit, weil ich es schön finde besondere Erlebnisse mit Anton zu teilen. Ich glaube, dass es unsere Bindung stärkt und vor allem hat er richtig Spaß am Zughundesport."

Was bedeutet Euch der gemeinsame Sport?

"Gemeinsam Sport mit Anton zu machen bedeutet für mich Spaß und das Verfolgen von gemeinsamen Interessen. Außerdem haben wir viele Kontakte geschlossen, wodurch man auch in Teams oder Gruppen neue Strecken kennenlernt und sich mit Gleichgesinnten austauscht."

Habt ihr ein bestimmtes Ziel, das ihr beim StrongDog erreichen wollt?

"Nein, ein konkretes Ziel haben wir nicht. Ich hoffe, dass wir viel Spaß haben (auch als Teammitglied in der Staffel), sollten wir uns platzieren wäre es der Hammer, wenn nicht genießen wir einen Tag Rennfeeling und den gemeinsamen Ausflug."

Wie seid ihr gerade auf den Zughundesport als gemeinsame Sportart gekommen?

"Wir haben bei Anton schnell festgestellt, dass normale Spaziergänge zu langweilig sind und ihm weder geistig noch körperlich gerecht werden. Im Fernsehen haben wir einen Bericht über Zughundesport gesehen. Da Anton auch an der Leine gerne mal zieht, haben wir ein Tagesseminar besucht, der eigene Roller folgte. Anton hatte direkt Spaß am Rennen und Ziehen. Seitdem können wir ihn trotz starkem Jagdtrieb kontrolliert auspowern. Wenn Anton nach dem Scootern schmatzend in seinem Körbchen liegt, sind wir beide glücklich und zufrieden. Crossdogging und Agility haben wir auch eine Weile ausprobiert, allerdings fand Anton es nicht so spannend und war weniger motiviert."

Macht ihr noch andere Sportarten zusammen?

"Zusätzlich zum Zughundesport gehen wir Mantrailen, hierbei muss Anton ruhig und sorgfältig arbeiten. Ein schöner Kontrast zur Action vor dem Scooter."

Foto: © Carolin Triebels

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