Tagsüber der „tägliche Wahnsinn“ auf der Arbeit, sich abends um die Familie kümmern und dann auch noch irgendwann Zeit für sich selbst finden. Unser Alltag ist regelmäßig von Zeitdruck geprägt. Dass dieser Zustand auf Dauer Erschöpfung und innere Anspannung hervorruft, ist quasi vorprogrammiert. Und das geht auch an unseren geliebten Haustieren nicht spurlos vorbei.

Denn sind wir ausgelaugt, gereizt und gestresst, überträgt sich das auch auf unsere Vierbeiner. Wie wäre es da zur Entspannung mit einer gemeinsamen Meditation?

Den Geist beruhigen

Meditation –  von lateinisch meditatio, „nachdenken, nachsinnen, überlegen“ – ist eine spirituelle Praxis, die der Mensch schon seit Jahrtausenden praktiziert, um den Geist zu beruhigen und den Kopf von Gedanken frei zu bekommen. Dabei werden unterschiedliche Techniken angewandt, die auf Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen ausgerichtet sind. Doch mit Hund meditieren – wie soll das gehen? Was erstmal merkwürdig klingt, ist eine tolle Sache, die sich mit wenig Aufwand umsetzen lässt und zudem ganz viel positive Wirkung für Sie und Ihre Fellnase mit sich bringt. Und wenn man darüber nachdenkt, ist das unseren vierbeinigen Gefährten gar nicht mal so fremd. Denn liegen sie nicht häufig in ihren Körbchen mit halb geschlossenen Augen und ruhiger Atmung, ganz im „Hier und Jetzt“? :-)  

Meditation mit Hund: So geht´s

  • Um zu meditieren muss es nicht der klassische Schneidersitz sein. Suchen Sie ein warmes, bequemes Plätzchen für sich und Ihre Fellnase, wo Sie es sich so richtig gemütlich machen. Das kann liegend oder sitzend auf dem Sofa oder auch einfach auf einer kuscheligen Decke sein. Lassen Sie Ihren Hund sich so hinlegen, wie er es gerade möchte. Wichtig ist nur, dass Sie zusammen eine Position finden, in der Sie ihn mit Ihren Händen erreichen können.
  • Im nächsten Schritt beginnen Sie, Ihren Liebling vom Kopf über den Körper bis zu den Hinterläufen langsam zu streicheln. Die sanften Streicheleinheiten werden schon nach wenigen Minuten dazu führen, dass sich Ihr Hund merklich entspannt und ruhig atmet.
  • Nun sind Sie an der Reihe. Passen Sie Ihre Atmung dem Rhythmus Ihrer Streichelbewegungen an und versuchen Sie, alle Gedanken, die gerade in Ihrem Kopf herumschwirren, loszulassen. Das wird zunächst nicht ganz leicht sein, denn Meditieren ist keine einfache Kunst und bedarf einiger Übung. Indem Sie sich aber auf Ihre Atmung und das Streicheln Ihrer Fellnase konzentrieren, wird es Ihnen immer besser gelingen.

Sollte Ihr Liebling sich zwischendurch bewegen oder keine Lust mehr haben und aufstehen, ist das natürlich in Ordnung. Sie werden sehen, dass mit jeder gemeinsamen Meditation nicht nur Sie zu mehr innerer Ausgeglichenheit kommen, sondern auch Ihr Hund immer länger liegen bleibt und die gemeinsame Ruhe- und Streichelzeit in vollen Zügen genießt.

Beziehung zum Hund dauerhaft verbessern

Diese Art der Entspannung lässt nach und nach nicht nur Stress, Sorgen und Unruhe verschwinden, sondern hat zudem eine positive Auswirkung auf die Beziehung zu Ihrem Hund. Durch die gemeinsam verbrachten Ruhemomente kombiniert mit den sanften Streicheleinheiten wird die Bindung zu Ihrem vierbeinigen Liebling gestärkt und eine vertrauensvolle Partnerschaft voller Verbundenheit und Harmonie geschaffen. Stressigen Alltagssituationen können Sie und Ihr Hund dann mit mehr Gelassenheit und Ruhe entgegentreten. Probieren Sie es aus! Ommm… :-)

Foto: © zoranlino/Adobe Stock

Nordische Hundenamen finden

Spätestens seit der Gott Thor, Bruder von Loki, in den Marvel-Filmen auf den Kinoleinwänden und den Bildschirmen zuhause Eindruck gemacht hat, sind nordische Namen angesagt. Warum nicht auch bei der Namenssuche für den Vierbeiner auf nordische Hundenamen setzen? In unserer kleinen aber feinen Auswahl, finden Sie Ideen für Rüden und Hündinnen und lesen über ihre Herkunft und Bedeutung.

Bedeutung nordischer Hundenamen

Recherchieren Sie die Bedeutung nordischer Hundenamen, können Sie überrascht sein, wie gut ein Name auf den Charakter oder die Rasse Ihres Lieblings passen kann.

Besonders meinungsstarke Rassevertreter, intelligente oder auch körperlich starke Hunde verdienen auffallende, nordische Hundenamen, da ihr Aussehen und Charakter gut mit dem oft temperamentvollen Sinn dahinter verknüpft werden kann.

Nordische Hundenamen bieten Variation

Sprachliche Ableitungen führen uns oft von Namen mit einprägsamen Bedeutungen hin zu Namen, die perfekt zu unseren Vierbeinern passen. Nordische Hundenamen bieten viele Möglichkeiten. Odin beispielsweise ist der Mythologie nach der Vater von Thor und Gott der Stärke. Mit den namentlichen Ableitungen Wodan und Wotan ist er Vorlage gleich mehrerer Varianten. Der nicht göttliche, aber dafür heilige und mittlerweile recht bekannte Name Mathis ist Grundlage von schönen Namen, die mehrsprachig, aber auch auf beide Geschlechter unserer Lieblinge anwendbar sind. Neben Matteis, Matthias und Mat, zählen nämlich ebenso Mattea oder Mathi zu den Ableitungen.

Neben dem Klang eines Namens spielen also auch Bedeutung und Herkunft eine große Rolle. Höchste Zeit, sich kreativ mit nordischen Hundenamen auseinanderzusetzen und den richtigen Namen für Ihren Liebling zu finden!