• Ausgedehnter Gassigang vor dem Café-/Restaurantbesuch. Nach langem Toben und Herumschnüffeln an der frischen Luft ist der Vierbeiner ausgelastet und kaputt, sodass er die Zeit im Restaurant oder Café zum Ausruhen und Dösen nutzen kann.
  • Einen Eckplatz suchen. Das ist angenehmer für die Servicekräfte, aber auch praktischer für Sie und Ihren Vierbeiner. Der Hund ist nicht mitten im Geschehen und übersieht im besten Fall Neuankömmlinge, die für Aufregung sorgen würden.
  • Eine Decke als klares Signal mitbringen. In manchen Situationen gegebenenfalls umständlich, allerdings sendet die Decke ein klares Signal an den Hund: Platznehmen.
  • Den Hund unbedingt anleinen. Die Leine am Stuhl oder besser noch mit dem Fuß fixieren. Das gibt Sicherheit für Sie als Halter. Auch wenn der Hund gut hört, weiß man nie, wer sonst noch das Restaurant oder Café besucht. Ein aus dem Schlaf hochgeschreckter Hund kann auch bei noch so viel Gehorsam plötzlich blitzschnell unter dem Tisch hervorgeschossen kommen.
  • Kein Essen vom Tisch. Auch wenn die Hundeaugen noch so treu dreinblicken: Fängt man einmal an, etwas vom Tisch zu geben, wird Ihr Liebling schnell zum Dauerbettler. Auch vom Betteln bei anderen Gästen wird Ihr vierbeiniger Begleiter dann nicht zurückschrecken.
  • Ablenkung ist alles. Ist Ihr Hund sehr hibbelig und unruhig, hilft zur Not eine Ablenkung. Ein Kauknochen oder – aus Rücksicht auf andere Gäste– nicht-quietschende Kauspielzeuge sind hier ideal. Der Vierbeiner ist so für längere Zeit beschäftigt und schläft bestenfalls nach einer Weile ein.
  • Langsames Herantasten sinnvoll. Kennt Ihr Vierbeiner noch keine Restaurant- und Cafébesuche, sollten Sie zunächst nur für ein Getränk oder ein Stück Kuchen in der Gaststätte verweilen. Nach und nach können Sie dann den Zeitraum verlängern.
  • Vorab informieren. Die meisten Restaurants und Cafés in Deutschland sind sehr hundefreundlich. Informieren Sie sich dennoch im Vorfeld. Ein kurzer Anruf oder auch Websites mit Auflistungen hundefreundlicher Gaststätten helfen.
  • Zeit zum Aufbruch. Wichtig ist: Sie bestimmen den Zeitpunkt. Verlassen Sie die Gaststätte nur dann, wenn Ihr Hund sich ruhig verhält. Ist er zum Zeitpunkt des Aufbruchs unruhig, prägt er sich im schlimmsten Fall ein, dass er bestimmt, wann das Lokal verlassen wird. Bleiben Sie zur Not noch ein wenig bis er sich wieder beruhigt hat.

Mit Ruhe, langsamem Herantasten und Übung steht einem entspannten Cafébesuch mit Ihrem Vierbeiner nichts im Wege. Mit einem Hundehaftpflichtschutz sorgen Sie dennoch für den Ernstfall vor – von beschädigten Gegenständen bis hin zu Verletzungen anderer Menschen oder Tiere sind Sie damit stark abgesichert.

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © biker3/fotolia.com

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