2015 gab es laut Statista knapp 18,5 Millionen Raucher deutschlandweit. Auch wenn die Zahl über die letzten Jahre gesunken ist, stellt Rauchen immer noch ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Besonders gefährlich ist dabei auch der Passivrauch – und das nicht nur für Menschen. Katzen sind von den Folgen des Passivrauchs besonders betroffen.

Raucherhaushalt mit Katzen: Die Folgen

Lebt eine Katze mit einem Raucher zusammen, so ist das Risiko, an Lymphomknotenkrebs zu erkranken, doppelt so hoch wie bei Katzen in Nichtraucher-Haushalten. Bei zwei Rauchern im Haushalt erhöht sich dieses Risiko ums Vierfache. Auch Lungenkrebs tritt bei Katzen, die Passivrauch ausgesetzt sind, häufiger auf.

Warum sind besonders Samtpfoten gefährdet?

Vor allem für Katzen herrscht ein erhöhtes Gesundheitsrisiko durch Passivrauch und zwar aus einem speziellen Grund: ihre Reinlichkeit. Samtpfoten nehmen das schädliche Nikotin nicht nur als Passivrauch über die Atemwege, sondern auch über die Zunge auf. Das Nikotin sammelt sich im Fell und bleibt dort haften, bis es bei der nächsten Fellpflege aufgenommen wird. Der natürliche Trieb der Stubentiger wird ihnen somit zum Verhängnis.

Um die Gesundheit der Samtpfoten nicht unnötig zu belasten, sollten Katzen also niemals direktem Rauch ausgesetzt werden. Des Weiteren sollte in Raucherhaushalten stets ausreichend gelüftet werden.

Quelle: www.einfachtierisch.de

Foto: © mbruxelle/fotolia.com

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