Hunderassen

Portugiesischer Wasserhund

Portugiesischer Wasserhund – noch nie wurde die beinahe vergessene Hunderasse so oft in den Medien erwähnt wie in den letzten Jahren. Kein Wunder, machte doch der mächtigste Mann der Welt, US-Präsident Barack Obama, den idealen Familienhund zu seinem First Dog. Eines ist sicher: Ein portugiesischer Wasserhund wird sich auch von dieser ehrenvollen Aufgabe nicht einschüchtern lassen. Denn der Familienhund mit dem sonnigen Gemüt schreckt als ehemaliger Fischerhund vor so gut wie keiner Aufgabe zurück.

Pudel (Hunderasse)

Pudel sind echte Alleskönner. Kein Wunder, stammt der Familienhund doch gleich von zwei unterschiedlich hochbegabten Hunderassen ab. Einst existierte neben dem ursprünglichen Pudel auch noch der Griffon. Und da der eine als zotteliger Hütehund Ziegen und Schafe bewachte und der andere mit geschorenem Fell auf Jagd ging, konnte man bei der Züchtung des im Französischen Caniche genannten Pudel auf das Beste aus zwei Welten zurückgreifen.

Pudelpointer (Hunderasse)

Bei dieser Rasse handelt es sich um eine von der FCI anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Deutschland hat. Der Name dieser Rasse setzt sich aus den beiden Ursprungsrassen Pudel und Pointer zusammen. Zahlreiche verschiedene Pointer und Pudel soll der Kynologe und Jäger Sigismund Freiherr von Zedlitz und Neukirch gekreuzt haben, ehe er mit dem Ergebnis zufrieden war.

Puggle (Hunderasse)

Anders als bei Mischlingen, die zufällig entstehen, entstand durch eine geplante Kreuzung von Mops und Beagle der Designerhund Puggle. Dessen Name setzt sich aus den Rassenbezeichnungen seiner Eltern zusammen: Die englische Bezeichnung für den Mops lautet Pug, an die die Endung von Beagle angehängt wird. Puggles vereinen in sich die jeweiligen Rassenvorteile ihrer Elterntiere und erweisen sich daher als verspielt, intelligent, gesellig sowie liebebedürftig. Dank ihrer Sanftmut verstehen sie sich mit Kindern oder anderen Haustieren und weisen auch jede Menge aktive und typische Beagle-Eigenschaften auf, wie beispielsweise den Jagdinstinkt.

Puli

Beim Puli handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die aus Ungarn stammt. In ihrem Ursprungsland werden diese Hunde als Hirtenhunde gehalten. Es wird vermutet, dass es sich hierbei um eine sehr alte Hunderasse handelt, die ihren Ursprung in Asien hat. Die Vorfahren dieser Rasse kamen vermutlich mit den Altmagyaren ins Land. Rassetypisches Merkmal sind die bodenlangen, verfilzten Fellschnüre.

Pumi (Hunderasse)

Beim Pumi handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Ungarn hat. Diese Hunderasse hat sich vermutlich bereits im 17. Jahrhundert entwickelt. Zu dieser Zeit sollen französische und deutsche Schafherden gemeinsam mit terrierartigen Hirtenhunden nach Ungarn gelangt sein. Der einheimische Puli hat sich mit den terrierartigen Treibhunden verpaart und so entwickelte sich der Pumi. In seinem Heimatland wird der Pumi aufgrund seines arbeitswilligen Wesens sehr geschätzt und als Treibhund eingesetzt. Die mittelgroßen Hunde haben gewelltes oder lockiges, leicht drahtiges Fell, das mittellang ist und in unterschiedlichen Farben vorkommen darf.

Pyrenäenberghund

Der intelligente Hirtenhund Chien de Montagne des Pyrénées oder Patou stammt ursprünglich aus dem französischen Teil der Pyrenäen und sorgte dort für den Schutz der ihm anvertrauten Herden. Oft lebten die Hunde hier sogar über Tage hinweg allein mit den Herden, sodass sie auch für die eigenständige Arbeit ohne den Menschen ausgebildet wurden. Erstmalige Erwähnung findet die Rasse des Berghundes im 15. Jahrhundert, in dem sie als Wächter in den Schlössern der Pyrenäen diente. Heute ist der Patou eher Begleithund und Familienhund, wobei der Schutztrieb immer noch einen Teil seines Wesens ausmacht.

Pyrenäenschäferhund (Hunderasse)

Pyrenäenschäferhund oder Berger des Pyrénées wird der kleine, extrem temperamentvolle Hütehund aus den französischen Pyrenäen genannt. Der Pyrenäenschäferhund ist eine Hunderasse, die auf natürliche Weise entstanden ist. Die harte Arbeit in ihrer Bergheimat hat diese Hunde über Jahrhunderte hinweg geformt. In den bis zu 3000m hohen Gebirgslandschaften hüten diese Hunde zuverlässig ihre Herden.

Beim Rafeiro do Alentejo handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Portugal hat. Es wird vermutet, dass es sich hierbei um eine recht alte Rasse handelt. Eingesetzt werden Hunde dieser Rasse in der Regel als Hirtenhunde. Sie hüten zum einen das Vieh und beschützen zum anderen die Tiere vor Raubtieren und Viehdieben. Beiden Aufgaben werden die imposanten Hunde mit einer Widerristhöhe von bis zu 74 cm und einem Gewicht von bis zu 60 kg gerecht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war diese Rasse vom Aussterben bedroht. Mittlerweile haben sich jedoch wieder einige Liebhaber gefunden.

Rhodesian Ridgeback

Rhodesian Ridgeback – das klingt nach Abenteuer und der großen weiten Welt. Und genau daher stammt der Löwenhund auch. Genauer, aus dem Süden Afrikas, noch präziser: aus Rhodesien, dem heutigen Simbabwe. Der Rhodesian Ridgeback ist eine Kreuzung aus einheimischen, meist wild lebenden Hunden und von Europäern eingeführten Hunderassen. Das Ergebnis: Ein mutiger Jagdhund, der den Beinamen Löwenhund völlig zu Recht trägt.

Riesenschnauzer

Der Riesenschnauzer ist ein anerkannter Rassehund, der seinen Ursprung in Deutschland hat. Ursprünglich dienten Hunde dieser Rasse im süddeutschen Raum als Treibhunde. Heute werden die großen, kräftigen Vierbeiner  vor allem als Dienst- und Familienhunde eingesetzt.