Hunderassen

Die Siebenbürger Bracke stammt aus Ungarn und wird in der Landessprache als Erdélyi Kopó bezeichnet. Weitere Namen dieser Hunderasse sind Transsylvanischer Laufhund oder Ungarische Bracke. Die Wurzeln der Rasse liegt in den rauen Karpaten. Der ursprüngliche Rassetyp erfreute sich besonders unter Adligen, die während der Jagd auf die ausgeprägten Fähigkeiten der Hunde vertrauten, einer großen Beliebtheit. Zum Ende des 19. Jahrhunderts entstand die Siebenbürger Bracke aus der Kreuzung von schwarzen Bracken und siebenbürger Jagdhunden und wird bis heute von Jägern geschätzt.

Beim Skye Terrier handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Entstanden ist die Hunderasse auf der Insel Skye. Ursprünglich hatte der Terrier die Aufgabe Füchse, Dachse und Otter zu jagen.

Den richtigen Züchter finden

Wer einen Hund dieser Rasse bei sich aufnehmen möchte, muss nach einem geeigneten Züchter Ausschau halten. Verantwortungsvolle Züchter achten darauf, dass nur gesunde Tiere zur Zucht eingesetzt werden. Der Charakter des Skye Terriers Der Charakter dieser Hunde zeichnet sich durch Selbstbewusstsein und Mut aus. So klein sie auch sein mögen, in ihnen steckt ein echter Terrier. Dem Skye Terrier wird zudem nachgesagt, dass er ein typischer "Einmannhund" sei. Das heißt, dass er sich einen in der Familie als Rudelführer aussucht und an diesen besonders eng anschließt. Die anderen Familienmitglieder werden dann in der Regel nur als einfache Rudelmitglieder angesehen. Das Verhalten dieser Hunde wird als sehr würdevoll beschrieben. Ihrem Herrchen oder Frauchen gegenüber zeigen sie sich anhänglich, freundlich und liebevoll. Fremden begegnen sie zumeist misstrauisch. Das treue Skye Terrier Wesen entfaltet sich nur dann optimal, wenn die Hunde ausreichend ausgelastet sind. Für Anfänger ist dieser Rassehund nicht unbedingt geeignet, da bei der Erziehung Fingerspitzengefühl und Konsequenz gefragt sind. Diese Hunde haben durchaus ihren eigenen Kopf. Im Haus sind die Terrier zumeist ruhig und genügsam.

Die Haltung eines Skye Terriers

Hundefreunde sollten nicht den Fehler machen und den Skye Terrier seiner Größe wegen unterschätzen. Die intelligenten kleinen Terrier brauchen ausreichend Bewegung und Beschäftigung. Tägliche Spaziergänge sollte man diesem Rassehund schon bieten können. Da die Hunde schnell und leicht lernen, kann man sie auch mit cleveren Suchspielen beschäftigen. Ihre Haltung ist grundsätzlich auch in einer Stadtwohnung möglich. Die Fellpflege ist trotz des langen Fells nicht allzu aufwendig. Es genügt, das Haarkleid regelmäßig zu bürsten.

Dem Fell an Augen und Ohren sollten Hundehalter etwas mehr Zeit widmen, um Verfilzungen und Erkrankungen zu verhindern. Im Allgemeinen verfügen Hunde dieser Rasse über eine sehr robuste Gesundheit. Allerdings können rassetypische Erkrankungen wie Harnwegs- und Augeninfektionen sowie chronische Hepatitis vorkommen. Eine Hundekrankenversicherung hilft dabei, anfallende Tierarztkosten zu bewältigen. Eine Hundehaftpflicht wird Terrierhaltern empfohlen.

Hunde dieser Rasse werden offiziell von der FCI als eigenständige Rasse anerkannt und haben ihren Ursprung in Marokko. Bekannt sind sie auch unter der Bezeichnung Arabischer Windhund, Berber Windhund, Nordafrikanischer Windhund, Oskay und Oskai. Diese Windhunde gelten als sehr alte Rasse. Vor allem in Marokko sind die Hunde in größerer Anzahl vorhanden. Die Vorfahren dieser nordafrikanischen Hunderasse sind auch auf jahrtausende alten Wandreliefs aus Ägypten zu erkennen. Die Windhunde waren wichtige Begleiter der Beduinen und begleiteten sie auf der Jagd. Die Tiere sind daher an raue Lebensbedingungen angepasst.

Der Slovenský kopov wird im deutschsprachigen Raum als Slowakische Schwarzwildbracke bezeichnet und ist eine sehr geschätzte Jagdhunderasse, die im Jagdbetrieb als Lauf- bzw. Schweißhund eingesetzt wird. Sein Ursprung liegt in Osteuropa. Dort schlossen sich nach dem Zweiten Weltkrieg einige Jäger aus der Slowakei und Tschechien zusammen, um die Hunde in eine sorgfältige Reinzucht zu führen. Als Ziel galt dabei die Zucht einer besonders robusten und orientierungssicheren Rasse, die den speziellen Anforderungen der Jagd auf Schwarzwild und Raubwild gerecht werden sollte.

Spinone Italiano

Beim Spinone Italiano handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Italien hat. Die Vorfahren dieser Rassehunde sollen schon vor 2000 Jahren in Italien für die Jagd genutzt worden sein. Diese alte italienische Jagdhundrasse wird aufgrund ihrer Vielseitigkeit sehr geschätzt. Hunde dieser Rasse eignen sich nicht nur als Jagdhund, sie können auch im Mantrailing ausgebildet werden. Als Rettungshund, Therapie- und Behindertenbegleithund sind Hunde dieser Rasse ebenfalls geeignet.

Spitz

Spitz – kürzer und griffiger hätte man diese besondere Hunderasse wohl kaum benennen können. Seit Jahrhunderten gehört der Spitz nun schon zu den beliebtesten Hunden Europas. Und das hat gute Gründe: Das Multitalent kommt – vom Wolfsspitz bis zum Zwergspitz – nicht nur in den unterschiedlichsten Größen und Varianten vor, er besticht auch durch vielfältige Talente. Ob als Wachhund, Begleithund oder heute auch immer mehr als Familienhund – der Spitz löst so gut wie jede Aufgabe.

Staffordshire Bullterrier

Beim Staffordshire Bullterrier handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Diese Hunderasse soll das Ergebnis von Verpaarungen zwischen kurzhaarigen Fox Terriern, Bulldogge und Terrierrassen, die bereits ausgestorben sind, sein. Früher wurden diese Hunde für Hundekämpfe und die Rattenjagd genutzt. Heute sind sie vor allem in Großbritannien sehr beliebte Familienhunde, die aufgrund ihrer großen Liebe zu Kindern auch "Nannydog" also "Kindermädchenhund" genannt werden.

Steirische Rauhhaarbracke

Bei der Steirischen Rauhhaarbracke handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die aus Österreich stammt. Diese Hunderasse wird auch Peintinger Bracke genannt, weil sie gezielt von Carl Peintinger ins Leben gerufen worden ist. Hervorgegangen sein soll die Steirische Rauhhaarbracke aus der Verpaarung einer Hannoveraner Schweißhündin und einem Istrianer Brackenrüden. Eng verwandt ist die Bracke aus Österreich mit einigen anderen Brackenrassen. Dieser mittelgroße, rauhaarige Hund aus Österreich eignet sich vor allem für die Jagd. Wer den richtigen Steirische Rauhhaarbracke-Züchter finden möchte, kann sich auch im Ursprungsland Österreich nach einem passenden Züchter umsehen. Wichtig zu wissen ist, dass Hunde dieser Rasse oftmals ausschließlich an Jäger abgegeben werden.

Ein Stöberhund ist ein Jagdhund, der selbstständig arbeitet und sich nicht ständig unter direkter Kontrolle des Hundeführers befindet. Die Aufgabe eines Stöberhundes besteht darin, Wild zu suchen, aufzuscheuchen und zum Jäger zu treiben. Der Stöberhund muss diese Aufgabe auch dann bewältigen können, wenn das Gelände unwegsam und unübersichtlich ist. Da sich die Hunde auch in dichtem Unterholz bewegen und schnell sein müssen, sollten Stöberhunde möglichst wendig und leicht sein. Die Tiere haben zumeist glattes, etwas längeres Fell und kurze Beine. Ihr typischer Körperbau erleichtert ihnen die Stöberarbeit. Im Gegensatz zu den Apportierhunden (bringen geschossenes Wild) sind Stöberhunde jedoch nicht in der Lage, dem Jäger schwerere Beutetiere zu bringen. Für die Suche nach verwundetem Wild (Schweißarbeit) oder für das Apportieren von leichteren, bereits geschossenen Beutetieren ist ein Stöberhund jedoch geeignet.

Bei diesen Hunden handelt es sich um anerkannte Rassehunde, die ihren Ursprung in Russland haben. Der Südrussische Owtscharka ist nur eine der drei russischen Owtscharka-Arten. Ursprünglich stammt die südrussische Variante von der ukrainischen Krimhalbinsel. Der Owtscharka aus Südrussland ist groß und kräftig. Rüden erreichen eine Widerristhöhe von mindestens 65 cm. Bei Hündinnen soll die Widerristhöhe mindestens 62 cm betragen.

Sussex Spaniel

Beim Sussex Spaniel handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Wie der Name bereits vermuten lässt, stammt die Rasse aus der englischen Grafschaft Sussex. Der Züchter dieser Rasse hat mehrere Jahrzehnte in deren Entwicklung investiert. Es sollte ein Hund entstehen, der spurlaut ist und mit dem schwierigen Gelände in der Grafschaft Sussex zurechtkommt. Entwickelt und vorgestellt wurde die Rasse Mitte des 19. Jahrhunderts. Während des ersten und zweiten Weltkriegs war die Rasse stark gefährdet, konnte jedoch bewahrt werden.