Hunderassen

Bei diesen Hunden handelt es sich um Rassehunde, die ursprünglich aus Thailand stammen. Die Rassehunde breiteten sich von der im Osten liegenden Provinz Chantaburi und Rayqng in Richtung Westen aus. Ihre Beliebtheit blieb auch in Bangkok nicht unbemerkt. In der Stadt kümmerten sich erfahrene Züchter um die Weiterentwicklung der Hunderasse. Vor allem im Osten Thailands wurden die Hunde für die Jagd eingesetzt. Die Bevölkerung nutzte die Jagdhunde als Wachhunde und Begleiter der Fuhrwerke.

Bei dieser Rasse handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Tibet hat. Dort ist dieser Rassehund auch als "Jemtse Apso" bekannt, was so viel wie "geschorener Apso" bedeutet. Diese Bezeichnung deutet bereits auf das kurze Fell dieser kleinen Rassehunde hin. Mit einem Stockmaß von 25 cm sind Tibet Spaniel die kleinsten tibetischen Rassehunde. Obwohl sich die Bezeichnung "Spaniel" in der Rassebezeichnung wieder findet, hat dieser kleine Rassehund mit einem Spaniel nichts gemeinsam. Der für Spaniels typische Jagdtrieb ist praktisch nicht vorhanden. Er eignet sich sehr gut als Begleit- und Familienhund.

Tibet Terrier sind kleinere, langhaarige Hunde, deren Name ein wenig in die Irre führt. Denn tatsächlich handelt es sich bei dem wuscheligen Kleinhund keineswegs um einen Terrier – er ist nicht einmal mit dem Jagdhund verwandt. Aus Tibet stammt diese Hunderasse dagegen durchaus – in seiner Heimat wurde der Tibet Terrier als Tibet Apso bezeichnet. Schon vor rund 2000 Jahren fand man den Tibet Terrier in den tibetischen Bergen.

Wie der Name es verrät stammt die Tibetdogge aus Tibet und ist auch heute noch hauptsächlich in dieser Region verbreitet. Irreführend ist allerdings die Bezeichung Dogge, da es sich bei der Tibetdogge nicht um eine eben solche, sondern eher um eine Art Schäferhund handelt. Die Anfänge der Tibetdogge, in ihrem Ursprungsland auch Do-Khyi genannt, reichen laut Überlieferung viele tausend Jahre zurück und sie zählt somit zu den ältesten Rassen von Haushunden.

Bei der Tiroler Bracke handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Österreich hat. Es wird vermutet, dass diese Hunderasse wie auch alle anderen Brackenrassen von der Keltenbracke abstammt. Schon Kaiser Maximilian I. soll diese Hunde um 1500 für die Jagd verwendet haben. Die Hunderasse blickt damit auf eine recht lange Geschichte zurück. Ehemals gab es diese Bracke in vielen verschiedenen Farbschlägen, heute ist dieser Rassehund nur noch im roten und schwarzen Farbschlag anzutreffen. Diese Bracke eignet sich optimal für die Jagd im Gebirge und kann von Jägern vielseitig eingesetzt werden.

Tschechoslowakischer Wolfshund

Bei diesen Hunden handelt es sich um anerkannte Rassehunde, die ihren Ursprung in der Tschechischen Republik haben. Diese Hunderasse ist durch einen biologischen Versuch, der im Jahr 1955 in der ehemaligen CSSR unternommen wurde, entstanden. Bei diesem biologischen Versuch wurde ein Karpatenwolf mit einem Deutschen Schäferhund verpaart. Die Versuche haben ergeben, dass sich die Wölfe und Hunde in unterschiedlichen Kombinationen kreuzen lassen und die Nachkommenschaft ebenfalls fähig ist, Nachwuchs hervorzubringen.

Bracke - Ein nicht unbedingt wohl klingender Name für eine Hunderasse. Dahinter steckt jedoch die Bezeichnung für alle Jagdhunde, die auf Spur oder Fährte durchgehend laut jagen. Unterschieden wird dann über die Herkunft, in diesem Fall ist es Ungarn. Die ungarische Bracke ist eine sehr alte Hunderasse, die vermutlich vor mehr als 1000 Jahren mit Reisenden aus Russland in die Karpaten und somit nach Ungarn und Rumänien gelangte. Dies sind heute die beiden Hauptverbreitungsgebiete der ungarischen Bracke. Die ungarische Bracke erlebte ihre Blütezeit im Mittelalter Auf Ihrer Reise in den Westen gelangten die ungarischen Bracken auch an die ungarischen Adelshöfe, an denen sie im Mittelalter zur Lieblingsjagdhundrasse avancierten. Die ungarischen Adelshöfe schätzten ihre Jagd-und Spürhunde sehr, weshalb sich die Zucht der ungarischen Bracke während dieser Zeit auf ihrem Höhepunkt befand.

Der Västgötaspets stammt aus Schweden und ist der einzige niederläufige nordische Hund. Er wird als Viehtreiber, Hüte- und Wachhund vielseitig eingesetzt und ist mit seiner agilen und ausdauernden Art auch genau der richtige für diesen Job. In seinem Aussehen ähnelt der Västgötaspets sehr dem Welsh Corgi Pembroke, eine Verwandtschaft der beiden ist dennoch nicht abschließend geklärt und es herrscht die Meinung vor, der Västgötaspets sei eine ursprünglich schwedische Rasse. Im Vergleich zum Welsh Corgi Pembroke weist der Västgötaspets längere Beine und einen kürzeren Rücken auf.

Der Volpino Italiano stammt ursprünglich, wie bereits am Namen zu erkennen, aus Italien. Er ist Abkömmling der europäischen Spitze, hat also Vorfahren, die bereits in der Bronzezeit gelebt haben. Diese Art entstammt damit derselben Linie wie der bekanntere deutsche Spitz, ist allerdings nicht dessen Abkömmling, sondern entspringt einer Seitenlinie. Verstärkt gezüchtet wurde der Volpino Italiano insbesondere im 19. Jahrhundert, gehalten wurde er dabei sowohl vom Adel, der wohl speziell die Verspieltheit und das Äußere dieser Rasse zu schätzen wusste, als auch vom einfachen Volk, welches ihn wegen seiner Wachsamkeit und seines Schutzinstinktes schätzte. Außerdem war ein Volpino Italiano Gefährte des wohl berühmtesten Italieners der Geschichte – Michelangelos!