Hunderassen

Beim Schweizer Laufhund handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in der Schweiz hat. Diese Hunderasse gilt als sehr alt, denn auf Mosaiken aus der Zeit der alten Römer wurden Hunde entdeckt, die dem heutigen schweizerischen Laufhund sehr ähnlich sehen. Laut Überlieferung wurden Hunde dieser Rasse im 15. und 18. Jahrhundert als Jagdhunde eingesetzt. Diese Hunderasse gibt es in verschiedenen Farbvarietäten. Man kennt den Berner Laufhund, den Schwyzer Laufhund, den Jura Laufhund und den Luzerner Laufhund.

Beim Schweizer Niederlaufhund handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in der Schweiz hat. Diese Hunderasse wurde ins Leben gerufen, weil man der Ansicht war, dass der Schweizer Laufhund bei der Revierjagd zu schnell sein könnte. Daraufhin wurde durch gezielte Auslese der Schweizer Niederlaufhund gezüchtet. Optisch ähnelt diese Hunderasse dem Schweizer Laufhund sehr, er ist allerdings etwas niedriger und im Vergleich zum Rest des Körpers länger. Der Schweizer Niederlaufhund hat eine weiße Grundfarbe und kleinere oder größere orangefarbene beziehungsweise rote Platten. Der Berner Niederlaufhund ist immer dreifarbig und kann stock- oder glatthaarig sein. Der Jura Niederlaufhund kann ebenfalls glatt- oder stockhaarig sein. Er hat eine schwarze Grundfarbe mit lohfarbenen Abzeichen oder ein braunrotes Fell mit einem schwarzen Mantel. Der Luzerne Niederlaufhund ist schwarz-weiß gesprenkelt.

Scottish Terrier

Scottish Terrier gehören, zusammen mit dem West Highland White, dem Cairn und dem Skye Terrier, zu den vier anerkannten schottischen Terriern, die eng miteinander verwandt sind. Die genaue Herkunft des Scottish Terrier, den man früher auch als Aberdeen Terrier bezeichnete, liegt jedoch im Dunkeln. Vermutlich entstanden die direkten Vorfahren des Scottish Terrier in den Mooren von Rannoch und den Hügeln von Perthshire.

Sealyham Terrier

Beim Sealyham Terrier handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Diese Hunderasse wurde gezielt gezüchtet und es sollen Rassen wie der Bullterrier, der Basset, der Fox Terrier, der Dandie Dinmont Terrier und der West Highland White Terrier beteiligt gewesen sein. Die Suche nach einem Züchter dieser Rasse kann sich schwierig gestalten. Es gibt nur noch wenige Züchter, die sich um diese Rasse bemühen. Wer einen solchen Rassehund bei sich aufnehmen möchte, kann sich in Großbritannien und Südafrika nach einem passenden Züchter umsehen. Dort ist diese Hunderasse noch etwas weiter verbreitet.

Segugio Italiano

Beim Segugio Italiano handelt es sich, wie der Name bereits vermuten lässt, um eine italienische Hunderasse, die vorwiegend als Jagdhund eingesetzt wird. Verwandt ist der Segugio Italiano auch mit der Familie der Laufhunde – die Geschichte der Rasse lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen und wird oft mit ägyptischen Laufhunden in Verbindung gebracht. Die einmalige Kombination aus Schnelligkeit, Gespür und Ausdauer machen den Segugio Italiano zu einem prädestinierten Jagdhund in Wald und Wiese.

Shar-Pei bedeutet auf Chinesisch etwa soviel wie ''Haifisch Haut'' - ein Name, den diese uralte Hunderasse schon seit vielen Jahrhunderten trägt. Denn ein Chinesischer Faltenhund gehört zu den ältesten Hunderassen überhaupt. Schon in der Han Dynastie, 206 Jahre v. Chr. bis 220 Jahre n. Chr, kannte man in China einen Jagdhund, der dem heutigen Shar-Pei sehr ähnelte. Als Ursprungsort gilt Kwung Tung im Süden Chinas – doch bis heute konnte nicht eindeutig geklärt werden, ob der Shar-Pei tatsächlich aus dieser Provinz stammt.

Sheltie – so wird der kleine Verwandte des Collies genannt, dem er auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich sieht. Tatsächlich handelt es sich beim Shetland Sheepdog allerdings um eine selbstständige Hunderasse mit eigener Entstehungsgeschichte.

Shikoku

Bei diesen Hunden handelt es sich um Rassehunde, die ursprünglich aus Japan stammen. Sie sind auch als Mikawa Inu und Kochi-Ken bekannt. Man geht heute davon aus, dass diese asiatischen Spitze von mittelgroßen Hunden abstammen, die bereits im alten Japan existiert haben. Sie wurden als Jagdhund gezüchtet. In den bergigen Regionen der Provinz Kochi wurden die Hunde in erster Linie für die Jagd auf Wildschweine eingesetzt. Shikokus gibt es in mehreren Varietäten. Die Varietät Hongawa gilt als die reinste, da diese Hunde in den unzugänglichsten Regionen gezüchtet wurden. Typisch für die Rasse ist das sesamfarbene Fell.

Bei diesen Hunden handelt es sich um anerkannte Rassehunde, die ihren Ursprung in den USA haben. Die ursprüngliche Heimat dieser nordischen Hunde soll das nördliche Sibirien sein. Daher rührt auch die Rassebezeichnung. Der genaue Ursprung dieser Rasse liegt sehr weit in der Vergangenheit zurück und lässt sich heute nicht mehr zurückverfolgen. Überlieferungen besagen, dass solche Hunde die Nomadenvölker Sibiriens bereits seit Jahrtausenden begleiten. Die erste offizielle Zucht des Huskys begann 1910 in Alaska.