Der hübsche Japanspitz hat nicht nur ein elegantes Erscheinungsbild, sondern eignet sich mit seiner lebhaften und ausgeglichenen Art auch optimal als treuer Begleiter für die Familie. Er ist, wie jeder andere Spitz auch, extrem anhänglich und möchte daher am liebsten ständig mit seinen Besitzern zusammen sein. Anderen Hunden, Katzen und fremden Menschen gegenüber reagiert er zu Beginn meist etwas zurückhaltend. Für gewöhnlich legt sich diese Scheu aber schnell wieder. Andere Tiere, sei es die Katze des Nachbarn oder ein Igel, welchen er beim Waldspaziergang auffindet, schließen oft rasch Freundschaft mit dem Japanspitz aufgrund seines fehlenden Jagdtriebs.
Gesellschaftsfähig und flink – das fasst die vielen positiven Eigenschaften des japanischen Terriers zusammen. Lesen Sie hier mehr darüber, welche Merkmale und Charaktereigenschaften ein japanischer Terrier besitzt und erfahren Sie Interessantes über die Herkunft der intelligenten und sensiblen Hunderasse.
Ein typischer Korea Jindo Dog ist seinem Besitzer gegenüber äußerst loyal, sehr zutraulich und baut schnell eine enge Bindung auf. Er verteidigt Haus, Hof und Familie, weshalb er auch gerne als Wach- und Schutzhund eingesetzt wird. Besonders wichtig ist eine frühe Sozialisierung mit anderen Menschen, Kindern und Haustieren, da er neben einem ausgeprägten Jagd- und Wachtrieb auch ein starkes Schutzverhalten zeigt. Da Jindos relativ viel Zeit brauchen, um sich an ihre Besitzer zu gewöhnen, sollten Sie darauf achten, so schnell wie möglich eine enge Bindung aufzubauen. Unter anderem wurde die Rasse auch im Militär eingesetzt, da sie nicht nur die Fähigkeit besitzt, über mehrere hundert Kilometer nach Hause zu finden, sondern sich angeblich auch an mehr als 30.000 unterschiedliche Gerüche erinnern kann. Er verbindet auf eine elegante Weise die ursprüngliche Kraft und Anmut eines Wildhundes mit der sozialen Art eines Haus- und Familienhundes.
Die Geschichte des Korea Jindo Dogs
Die genaue Herkunft des Hundes ist bis heute unbekannt, doch die Mehrheit der Theorien besagt, er stamme ursprünglich aus Korea. Über viele Jahrhunderte war der Jindo, welcher nach der gleichnamigen Insel im Südwesten Koreas benannt ist, nur dort verbreitet. In den Dreißigerjahren wurde der Hund von einem japanischen Professor entdeckt, welcher der imperialen Regierung empfahl, den Jindo zur Liste der geschützten Arten hinzuzufügen. 1938 wurde die Rasse dann zum Nationaltier erklärt und unter Natur- und Artenschutz gestellt. Trotz des Verbots, den Hund aus Korea zu exportieren, brachten Korea-Amerikaner die Tiere in den Achtzigerjahren in die USA.
Aussehen des Korea Jindo Dogs
Diese Hunderasse weist eine Varietät an Fellfarben auf, von Gold-Orange über Schwarz-Braun bis zu Reinweiß und Wolfsgrau. Allerdings erkennt das japanische Gesetz nur weiße und rote Jindos als natürliches Denkmal an. Jindos haben mittellanges, raues Fell, das leicht absteht. Die Unterwolle ist dabei heller als das Deckhaar. Die Erscheinung der Koreaner ist außerdem geprägt von einem spitztypischen Kopf und kleinen, sehr beweglichen, dreieckige Stehohren. Meist sind die kleinen mandelförmigen Augen der Tiere braun. Es gibt jedoch mitunter Jindos mit rötlichen Augen, die als gute Jäger gelten. Ihre Rute wird geringelt oder sichelartig über dem Rücken getragen.
Der Kanaanhund oder Canaan Dog hat seinen Ursprung in Israel und gehört zur Familie der Spitze. Diese Rasse wurde in den 1930er-Jahren von einer Verhaltensforscherin, Rudolphina Menzel, aus wildlebenden Pariahunden domestiziert und gezüchtet. Der Ursprung dieser Rasse macht sie zu intelligenten und selbständigen, aber auch vorsichtigen Hunden.
Kurzbeschreibung
Stockmaß: 50 bis 60 cm
Gewicht: 18 bis 25 kg
Fell: dichtes, kurzes bis mittellanges Fell; sandfarben bis rotbraun, weiß, schwarz, gefleckt
Körperbau ist dem Wildhund sehr ähnlich
Rute wird eingerollt über dem Rücken getragen
Lebenserwartung: ca. 15 Jahre
Der Charakter des Kanaans
Durch die noch relativ kurze Domestikation des Kanaans zeigen diese Hunde noch sehr viele ursprüngliche Verhaltensweisen. So zeichnet diese Rasse beispielsweise ein sehr ausgeprägtes Territorialverhalten aus. Wohnung, Haus, Garten oder auch die Spielwiese werden schnell als Eigentum betrachtet und andere Hunde werden dort wenig toleriert. Grundsätzlich kann der Kanaanhund auf andere Artgenossen aggressiv reagieren, wobei natürlich jedes Tier verschieden ist. Sie müssen Ihren Hund einfach genau beobachten und kennenlernen, sodass Sie wissen, welche anderen Hunde akzeptiert werden und welche nicht. Menschen gegenüber ist diese Rasse nicht aggressiv, jedoch zuerst sehr misstrauisch vor allem Fremden gegenüber. Diese Hunde sind äußerst wachsam, haben einen ausgeprägten Schutztrieb und passen sehr gut auf ihre Familie und ihr Territorium auf. Hat der Kanaan den Eindruck, dass Gefahr besteht, macht er dies zunächst durch Bellen deutlich. Erst in letzter Instanz geht er zum Angriff über. In einem Hund dieser Rasse haben Sie einen äußerst treuen und loyalen Begleiter. Allerdings handelt es sich um sehr eigenständige Hunde, die zwar durchaus die Nähe und Verbundenheit zu ihrem Besitzer genießen, aber auch gerne für sich sind.
Sie dürfen von ihrem Hund keine blinde Unterwürfigkeit erwarten, ein Kanaan sieht in Ihnen eher seinen Partner als seinen Ranghöheren. Wenn Sie dies berücksichtigen, wird sich eine sehr enge Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund entwickeln können. Der Kanaanhund braucht eher einen erfahrenen Hundehalter. Die Hunde müssen bereits sehr früh und mit viel Geduld sozialisiert werden, sodass sie ihre Scheu verlieren und eine gute Bindung zu ihrer Familie aufbauen. Auch sollten Sie viel Zeit haben, um sich mit Ihrem Kanaan zu beschäftigen, da die Tiere sehr sportlich sind und viel Bewegung und Auslauf brauchen. Rassetypische Gesundheitsprobleme gibt es nicht, da es sich um eine verhältnismäßig junge Rasse handelt und die Hunde dem Wildtyp noch sehr ähnlich sind.
Kangal – so lautet der Name des ganzen Hundeliebhaber-Stolzes der Türkei. Die auch als Anatolischer Hirtenhund bekannte Hunderasse hat heute allerdings auch in anderen Ländern eine Reihe begeisterter Anhänger gefunden. Kein Wunder, weist der Kangal doch dank einer langen Zuchttradition ein imposantes Äußeres auf und kommt heute wie damals als treuer und mutiger Herdenschutzhund zum Einsatz.
Beim Karelischen Bärenhund handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Finnland hat. Diese Hunderasse ist bereits seit 1923 bekannt und es wird eine enge Verwandtschaft mit den Laika Hunden vermutet. Ein Karelischer Bärenhund wird in seinem Heimatland als Jagdhund eingesetzt. Bei der Jagd auf Bären und Elche beweisen diese Hunde ihr unerschrockenes Wesen. Auch als Wachhund können Hunde dieser Rasse genutzt werden. Ein Karelischer Bärenhund ist sehr selbstständig und braucht sehr viel Auslauf.
Bei diesen Hunden handelt es sich um, von der FCI anerkannte, Rassehunde, deren Ursprung in Russland liegt. Die alte Hirtenhunderasse hat sich im Kaukasus und den angrenzenden Regionen entwickelt. Verbreitet sind diese Hunde vor allem in Aserbaidschan, Dagestan und Armenien. Der Kaukasische Owtscharka soll seit etwa 600 Jahren nachweislich existieren. Vermutet wird jedoch, dass der Ursprung viel weiter zurückliegt. Die Hunde werden vor allem als Gebrauchshunde eingesetzt. Sie können als Herdenschutzhunde, Wachhunde und Schutzhunde dienen. Die großen, kräftigen Owtscharka gibt es in verschiedenen Fellvarianten.
Beim Kerry Blue Terrier handelt es sich um eine aus Irland stammende Hunderasse. Ursprünglich wurde der Kerry Blue Terrier bei der Jagd auf Otter und Dachse eingesetzt. Heute ist der freundliche Terrier in erster Linie ein beliebter Familienhund. Diese Hunderasse ist auch als Blauer Irischer Terrier bekannt.
Beim Kleinen Münsterländer handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Deutschland hat. Der Ursprung dieser Hunderasse geht auf langhaarige Wachtelhunde zurück, die um 1870 im Münsterland bekannt gewesen sein sollen. Heute ist dieser Rassehund ein beliebter Jagdhund, der sich durch seine Ausdauer und seinen Vorstehtrieb auszeichnet. Wer einen solchen Jagdhund bei sich aufnehmen möchte, sollte wissen, dass viele Kleiner Münsterländer-Züchter ihre Tiere nur an Jäger abgeben. Wer nicht der Jagd nachgeht, kann es daher mitunter schwer haben, einen Hund dieser Rasse zu bekommen. Besonders weit verbreitet sind diese Hunde in Schweden, Frankreich und Norwegen.
Der Komondor ist eine recht seltene, ungarische Hunderasse. Er besitzt sowohl einen besonderen Charakter als auch ein außergewöhnlich auffälliges Erscheinungsbild, was den Komondor in jeder Hinsicht zu einem einzigartigen Hund macht.
Komondor - Der König der Hirtenhunde
Über die genauen Vorfahren des Komondor ist nicht sehr viel bekannt. Erstmalig hörte man von dieser Rasse in Ungarn, wo genau sie ursprünglich entstand ist jedoch unklar. 1544 wurde der Komondor das erste Mal in einer Überlieferung als ungarischer Hirtenhund erwähnt. Bis heute wird er von Experten als solcher sehr geschätzt und als König der Hirtenhunde bezeichnet, obwohl er kaum noch in seiner ursprünglichen Funktion genutzt wird. Als Hirtenhund war und ist der Komondor überdurchschnittlich aufmerksam, unbestechlich, zuverlässig und mutig. Sein Fell schützt ihn nicht nur vor großer Hitze und Kälte, sondern auch vor Bissverletzungen. Oft genügte seine bloße Anwesenheit, um Wölfe und andere Feinde in die Flucht zu schlagen. Dies ist bei einer Widerristhöhe von selten unter 80 cm (Rüden) und einem Gewicht von bis zu 60 kg jedoch wohl nicht verwunderlich. Im Laufe der Zeit wurde der Beruf des Hirten immer seltener und so kamen die Komondore auch in die Dörfer und Städte. Sie avancierten dort zu sehr beliebten Hunden und schafften es bis in viele europäische Adelshäuser.
Beim Kooikerhondje handelt es sich um einen von der FCI anerkannten Rassehund, der seinen Ursprung in den Niederlanden hat. Diese Hunderasse wurde erst im Jahr 1942 anhand historischer Vorbilder rekonstruiert. Die Anerkennung durch die FCI (Fédération Cynologique Internationale) erfolgte im Jahr 1971. Kooikerhondje wurden ursprünglich für die Jagd auf Enten eingesetzt. Sie lockten die Enten in spezielle Fangvorrichtungen und der Jäger konnte die Vögel einfach einsammeln. Kooikerhondje werden, wie Spaniels, zu den Vogelhunden gezählt. Die Hunde aus den Niederlanden starben allerdings während des Zweiten Weltkriegs fast aus. Die wenigen verbliebenen Tiere wurden genutzt, um die Hunderasse neu aufzubauen.