Beim Irish Red Setter handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die aus Irland stammt. In ihrem Ursprungsland wurde diese Hunderasse als Jagdgebrauchshund gezüchtet. Seine Vorfahren könnten Spaniel, Pointer und Setter gewesen sein. Seinen Namen verdankt dieser Rassehund seinem kastanienfarbenen Fell.
Irish Setter sind neben den nahen Verwandten Gordon und English Setter die beliebtesten Jagdhunde auf den Britischen Inseln. Ob als Jagdhund oder als Hütehund – alle drei Hunderassen weisen riesige Talente auf und stehen dementsprechend in direkter Konkurrenz. Kein Wunder, dass da hin und wieder Diskussionen aufkommen. Etwa über die Frage, ob der Irish Setter nun die älteste der drei Varianten ist oder nicht.
Beim Irish Soft Coated Wheaten Terrier handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die aus Irland stammt. Die Geschichte und Entwicklung dieser Terrierrasse ist aufgrund der engen Verwandtschaft der verschiedenen Terrier nicht eindeutig nachzuvollziehen. Es wird vermutet, dass es sich bei dem weizenfarbigen Terrier mit dem weichen Fell um die älteste Terrierrasse Irlands handelt.
Der Irish Terrier ist eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Irland hat. Die genaue Entwicklung dieser Terrierrasse ist nicht bekannt. Die Terrier aus Irland sind mittelgroß und haben ein rotes Fell. Hundeliebhaber, die sich insbesondere für diese Rasse interessieren, müssen unter Umständen etwas mehr Zeit investieren, um den richtigen Irish Terrier Züchter zu finden. Diese Hunderasse ist hierzulande eher selten anzutreffen, es gibt jedoch einige Züchter, die sich dieser Rasse widmen.
Beim Irish Water Spaniel handelt es sich um eine anerkannte Rasse, die aus Irland stammt. Der genaue Ursprung der Rasse ist nicht bekannt. Heute wird vermutet, dass dieser Rassehund von Hunden abstammt, die aus Persien stammen und über Spanien nach Irland gelangen konnten. Hinweise auf Wasserhunde, die zur Wasserjagd eingesetzt wurden, gehen auf das Jahr 1600 zurück.
Bei Islandhunden handelt es sich um anerkannte Rassehunde, die ihren Ursprung in Island haben. Die Hunderasse ist auch als Isländischer Spitz, Isländischer Schäferhund und Wikingerhund bekannt. Nach Island gekommen sein sollen die Hunde mit den ersten Siedlern, den Wikingern. Die Hunde passten sich im Lauf der Jahre an die örtlichen Gegebenheiten an, lernten die Arbeitsweise auf der eher kargen Insel kennen und wurden zu einem wichtigen Teil der Landwirtschaft Islands.
Wie ihr Name bereits verrät, stammt die Istrianer Bracke aus Kroatien. Bei dieser Hunderasse, auch bekannt unter der Bezeichnung Istrianischer Setter, ist zwischen Kurzhaariger und Rauhaariger Istrianer Bracke zu unterscheiden. Kennzeichnend für beide Arten ist ihr starker Jagdinstinkt. Sie eignet sich daher besonders für die Fuchs- und Hasenjagd sowie als Schweißhund. Gerade in den weiten Jagdgebieten Istriens wird sie gerne in dieser Funktion verwendet. Die Kurzhaarigen Istrianer Bracken weisen kurzes, hartes Fell auf, während die Rauhaarige Istrianer Bracke langes und struppiges Haar hat.
Die Herkunft des kroatischen Jagdhundes
Die Hunde waren bereits auf Gemälden und Werken aus dem 15. Jahrhundert abgebildet und gehören dementsprechend zu einer sehr alten Rasse. Das erste Zuchtbuch dagegen wurde erst 1924 geführt. Im Jahr 1949 wurde die Rasse schließlich von der FCI anerkannt und mit der Rassennummer 151 ausgezeichnet. Die Bracken gelten in ihrem Heimatland sowie den Nachbarländern, in denen sie sich über Jahre hinweg verbreitet haben, bis heute als unverzichtbare Begleiter für die Jagd.
Typische Charaktereigenschaften der Istrianer Bracke
Die Istrianer Bracke ist sehr lebhaft, intelligent und hat eine schnelle Auffassungsgabe, wodurch sie sich optimal für die Jagd eignet. Ihr Wach- und Beschützerinstinkt ist dagegen nur sehr schwach bis gar nicht ausgeprägt. Ein Exemplar dieser Hunderasse muss extrem gefordert werden, will sich stets ausgelastet fühlen und seinem natürlichen Jagdinstinkt nachkommen. Solange Sie Ihrem Tier das ermöglichen, ist es sehr freundlich und sanft zu seinen Mitmenschen und ist Ihnen ein treuer Begleiter. Wird die Bracke allerdings falsch gehalten oder fehlt ihr die Auslastung, kann sie sehr eigensinnig werden und eventuell sogar beginnen, zu wildern. Das ideale Herrchen für die Istrianer Bracke ist ein Jäger, der sie regelmäßig zur Jagd mitnimmt und mit ihr auf Fährtensuche geht. In einer Familie, in der sie keine Möglichkeit hat, ihren Jagdinstinkt auszuleben und ausschließlich zum Kuscheln und Schmusen gehalten wird, wird die Kroatin auf Dauer nicht glücklich.
Das Erscheinungsbild der Kurzhaarigen Istrianer Bracke
mittlere Größe
kurzes, dünnes, dichtes Fell
weißes Fell mit orangenen Färbungen
elegantes, vornehmes Erscheinungsbild
lange, hängende Ohren
Schulterhöhe von 44 bis 56 cm
Idealgewicht beträgt 18 kg
Aussehen der Rauhaarigen Istrianer Bracke
Mittelgroß, minimal größer als die Kurzhaarige Istrianer Bracke
Beim Italienischen Windspiel handelt es sich um anerkannte Rassehunde, die ihren Ursprung in Italien haben. Die kleinen, eher zarten, Hunde sollen von kleinwüchsigen Windhunden abstammen, die bereits im Alten Ägypten am Hof der Pharaonen gelebt haben. Etwa 500 Jahre vor Christus sollen die Hunde dann über Griechenland nach Italien gekommen sein. Besonders verbreitet war das italienische Windspiel an den Adelshöfen während der Renaissance. Noch heute ist die Beliebtheit dieser Hunde auf Gemälden aus dieser Zeit zu erkennen.
Der Jack Russell Terrier stammt ursprünglich aus England und ist ein anhänglicher Frechdachs mit viel Bewegungsdrang und Jagdtrieb. Wird man dem gerecht, kann dieser Hund zu einem entspannten und treuen Begleiter werden.
Beim Jämthund handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Schweden hat. Diese Hunderasse wird häufig auch als Elchhund bezeichnet. Lange Zeit galten der etwas kleinere Elchhund und der Jämthund als eine Rasse, mittlerweile werden diese jedoch als separate Hunderassen anerkannt. Dieser schwedische Rassehund wird in der Regel bei der Jagd auf Bären, Elche und Luchse eingesetzt und stammt aus der historischen schwedischen Provinz Jämtland.
Japan Chin bedeutet im Japanischen soviel wie ''kleiner japanischer Hund''. Mit diesem Namen wird ein noch relativ selten anzutreffender Japanischer Spaniel bezeichnet. Dieser nur etwa 25cm große Zwerghund hat in Japan eine sehr lange Tradition und gilt als ausgesprochen kostbar. Kunstgegenstände belegen, dass schon vor über eintausend Jahren in Japan ein kleiner Hund existierte, der dem heutigen Japan Chin sehr ähnelte. Der Japan Chin war der erklärte Liebling des japanischen Adels.