Beim Großen Münsterländer handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Deutschland hat. Es wird vermutet, dass die Vorfahren dieser Hunderasse die mittelalterlichen Vogel- und Habichthunde waren. Der Große Münsterländer wird wie der Deutsch Langhaar und der Kleine Münsterländer zu den Vorstehhunden gezählt.
Beim Grossen Schweizer Sennenhund handelt es sich um eine aus der Schweiz stammende anerkannte Hunderasse. Diese Hunderasse ist mit einer Widerristhöhe von bis zu 72 cm die größte der Schweizer Sennenhunde. Wie die anderen Schweizer Sennenhunde ist er dreifarbig. Diese Hunderasse gilt grundsätzlich als relativ selten und auch in der Schweiz leben nur einige hundert Exemplare. Die Suche nach einem Grosser Schweizer Sennenhund-Züchter kann sich daher etwas aufwendiger gestalten. Wichtig ist, dass sich Hundeliebhaber an einen verantwortungsvollen Züchter wenden, der Erbkrankheiten wie die Hüftgelenksdysplasie weitestgehend ausschließen kann.
Der Deutsche Spitz ist seinem Namen nach eine deutsche Hunderasse, die auch beim kynologischen Dachverband, der FCI, anerkannt ist.
Aussehen
Es findet eine Zucht in unterschiedliche Größen statt. Unterschieden wird demnach zwischen den Unterarten des Wolfs-, Groß-, Mittel-, Klein- und Zwergspitzes. In dieser Reihenfolge nehmen die Hunde in ihrer Größe ab. Mit einer Widerristhöhe von 46 cm und einem Toleranzbereich von 4 cm gehört der Großspitz zu einer der größeren Varianten. Er macht mit seiner besonders spitzen Schnauze auf sich aufmerksam. Zudem hat er ein dichtes, mittellanges Haar, welches sehr weich ist. Es gibt Hunde mit schwarzem, mit weißem oder auch solche mit braunem Fell. Sollten Sie sich also einen Großspitz anschaffen wollen, bietet sich Ihnen eine breite Auswahl. Allerdings hat die Zahl der Großspitze in den vergangenen Jahren so deutlich abgenommen, dass sie heute auf der roten Liste der gefährdeten Nutztierrassen zu finden sind.
Das Wesen des Großspitz
Der Großspitz vereint folgende Eigenschaften in sich:
Ein toller Zuhörer
Bindet sich eng an Sie und Ihren Lebensraum
Überzeugt als Wach- und Haushund, aber auch als Familienhund
Wünscht sich viele Streicheleinheiten und genießt diese sehr
Zuverlässig, aber gleichzeitig misstrauisch gegenüber fremden Menschen
Sollten Sie also nach einem Hund suchen, der Sie in Ihrem Alltag begleitet und Ihnen die nötige Zuwendung schenkt, so wird dieser Hund Sie nicht enttäuschen. Wenn Sie ihn mit Streicheleinheiten verwöhnen, wird er sich genüsslich neben Sie legen und Ihnen zuhören bei dem, was Sie zu erzählen haben. Hört er allerdings untypische Geräusche, wird er sich umgehend durch lautes Bellen bemerkbar machen und Sie zuverlässig darauf verweisen, dass etwas nicht stimmt. Bedenken Sie in diesem Zusammenhang eventuelle Anwohner und Nachbarn.
Haltung
Weil der Spitz einen hohen Bedarf an Auslauf und frischer Luft hat, ist er außerdem nur bedingt dazu geeignet, in der Wohnung gehalten zu werden.
Ein besonderes Haarkleid
Der Großspitz beeindruckt mit einem tollen Fell. Dieses wird sogar als doppeltes Haarkleid bezeichnet. Zunächst sehen Sie beim Anblick eines solchen Hundes das lange und gerade abstehende Deckhaar. Schauen Sie allerdings etwas genauer hin, so befindet sich unter diesem Haar zusätzlich dazu eine dicke, kurze Unterwolle, die wie farbige Watte aussieht. Der gesamte Körper ist mit solch einem dicken Fell bedeckt. Der Hals und die Schultern eines Großspitzes stechen außerdem durch eine dichte Mähne hervor. Da das Tier gerne selbst für seine Fellpflege sorgt, reicht es aus, das wetterfeste Fell regelmäßig zu bürsten.
Der Hamiltonstövare ist eine schwedische Hunderasse, die 1886 erstmals ausgestellt werden konnte. Die Entstehung dieser Hunderasse war nur dadurch möglich, dass ein Jäger und Hundezüchter, Adolf Patrick Hamilton, die zwei Hunderassen Holsteiner Bracke und Hannoversche Haidbracke kreuzte. Auch die Kurländer Bracke und der Foxhound prägen den Stammbaum der neu entstandenen Hunderasse. „Stövare“ lässt sich als „Stöberer“ übersetzen. So ist der außergewöhnliche Name des am weitesten verbreiteten Jagdhundes in Schweden zu erklären. Alternativ ist diese Rasse auch unter den Bezeichnungen Hamilton-Laufhund oder Hamilton-Bracke geläufig.
Die Hamiltonstövare auf der Jagd
Die für uns heute normale Tätigkeit als Jäger war im Herkunftsland der Hamiltonstövare bis zum Ende des 18. Jahrhunderts keine übliche Tätigkeit. Bis zu dieser Zeit durften nämlich nur das Königshaus und die sonstige Oberschicht in Schweden auf die Jagd gehen. Dementsprechend wurde die Hamiltontövare erst Ende des 18. Jahrhunderts auch unter den anderen Schichten bekannt. Durch seine Abstammung von den Laufhunden zeigt er in diesem Bereich tolle Fähigkeiten. Er zeichnet sich durch Schnelligkeit aus, mit einem kraftvollen und raumgreifenden Gangwerk und außerdem ist er bei der Jagd auf den Fang fokussiert. Statt in der Meute, jagt der Hamilton-Laufhund alleine, wobei er das Wild aufspürt, verfolgt und aus der Deckung scheucht. Bei der Entdeckung eines waidwunden Tieres gibt der Hund Laut. Das Tier gehorcht immer seinem Besitzer und wird so zu einem guten Begleiter bei der Jagd. Trotzdem hat die Hamilton-Bracke ein freundliches Wesen und wird durchaus als Haushund gehalten. Wenn Sie also einen Hund für die Hilfe bei der Jagd suchen, der im sonstigen Umgang trotzdem freundlich und ausgeglichen ist, so ist ein Hamiltonstövare vielleicht Ihr neuer Begleiter.
Besondere Merkmale: Die hohen Ohren und die Fellfarbe
Bei einer Beschreibung des Körperbaus der Hamiltonstövare sind als Auffälligkeit als Erstes die Ohren zu nennen. Diese setzen sehr hoch an und hängen vom Kopf flach herab. Die weichen Ohren reichen, wenn Sie diese nach vorne halten, fast bis zur Hälfte des Fanges. Eine weitere Besonderheit der Hamilton-Laufhunde neben der eindrucksvollen Größe ihrer Ohren ist das dreifarbige Haarkleid. Dieses hat eine ganz bestimmte Verteilung. Die folgenden Regionen sind mit einem weißen Fell bedeckt:
Pfoten
Spitze der Rute
Brust
Hals
Oberseite des Fanges
Auf den restlichen Körper verteilen sich die schwarze Fellfarbe und die Lohfarbe. Loh kann hierbei Farbtöne von Gold bis Braun annehmen. Diese beiden Merkmale sind als typische Beschreibungen für die Hamiltonstövare zu nennen.
Die Wurzeln das Hannoverschen Schweißhundes, der ursprünglich zur Jagdnutzung gehalten werden sollte, gehen weit zurück. Wir erzählen Ihnen, was die Rasse beim Einsatz als Jagdhund so einzigartig macht und weshalb sie nur bei ausreichend Auslastungsmöglichkeiten gehalten werden sollten.
Bei diesen Hunden handelt es sich um von der FCI anerkannte Rassehunde, die ihren Ursprung in Großbritannien haben. Entstanden sein sollen diese Hunde vor mehreren hundert Jahren in Westengland. Es wird vermutet, dass die Vorfahren dieser Hunde Bloodhounds sowie die Vorläufer des modernen Beagles waren. Die Bezeichnung der Rasse leitet sich vom normannisch-französischen Begriff "harrier" ab, was so viel wie Jagdhund bedeutet. Hunde dieser Rasse können ein Stockmaß von bis zu 55 cm und ein Gewicht von bis zu 27 kg erreichen. In der Regel hat das Fell dieser Hunde eine weiße Grundfarbe und Farbtönungen von Orange bis Schwarz. Ihr Fell ist anliegend, glatt und relativ kurz.
Havaneser wissen ihren besonderen Charme meisterhaft einzusetzen. Kein Wunder, dass der Havaneser schon vor vielen Jahrhunderten bei den edlen Damen für Entzücken sorgte.
Der Hokkaido, auch Ainu Inu, hat große Ähnlichkeit mit dem Akita Inu. Er ist eine japanische Hunderasse, der seinen Namen von den Ureinwohnern Hokkaidos, den Ainu, hat. Diese setzten den Hund vor allem zur Bärenjagd ein. Dabei kommen ihm seine Robustheit und seine Widerstandsfähigkeit, die der Ainu-Hund seinem besonders dichten Fell verdankt, zugute. Seine genaue Herkunft ist bis heute nicht vollständig aufgeklärt. Einige Experten behaupten, er stamme von japanischen Hunden ab, die von Honshu nach Hokkaido gebracht wurden. Andere stützen sich auf Indizien für eine australische oder mongolische Herkunft.
Allgemeine Informationen
Die FCI führt den Hokkaido-Hund in der Gruppe 5 der Spitze und Hunde vom Urtyp, in der Sektion 5 der asiatischen Spitze und verwandter Rassen, unter der Standardnummer 261. Der Ainu Inu ist mittelgroß, mit einer Größe von 45 cm bis 50 cm. Dank seiner sehr ausgeprägten Muskeln ist er sehr kräftig. Sein Deckfell ist gerade und hart, wobei die Unterwolle dicht und weich ist, was dem Tier ermöglicht, auch in dichtem Schneefall seine Aufgaben zu erledigen. Ein weiteres Charakteristikum ist das Fell an seiner Rute, das lang und abstehend ist. Die Farbvarianten beim Hokkaido sind:
rot-senffarben, schwarze Spitzen
rot
schwarz
schwarzloh
weiß
gestromt
Das Gewicht des Ainu-Hundes variiert typischerweise zwischen 15 kg und 25 kg. Er erreicht ein Alter von ungefähr 14 Jahren.
Verhalten und Wesen
Der Hokkaido ist ein sehr vornehmer Hund. Er ist zurückhaltend, ohne schüchtern zu sein. Er ist auf eine Leitperson fixiert und bewacht diese und ihre Familie mit besonderer Hingabe. Fremden Personen gegenüber reagiert der japanische Hund meist gleichgültig. Allerdings kommt er in der Regel relativ schlecht mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen zurecht. Andersgeschlechtliche Artgenossen werden ein wenig besser angenommen, allerdings kann es auch hier Auseinandersetzungen geben. Diese Hunderasse hat einen ausgeprägten Bewegungsdrang gepaart mit starker Neugierde. Der Ainu Inu braucht stetig wechselnde Umgebungen und ausgedehnte Ausläufe, die ihn körperlich fordern. Auch zu Hause braucht Ihr Tier dauerhaft Beschäftigung. Sollte es diese nicht erfahren, wird es sie sich selbstständig suchen, mit ungewissem Ausgang. Dadurch qualifiziert sich der Hokkaido nicht als einfacher Ersthund und sollte nur bei erfahrenen Hundehaltern ein zu Hause finden.
Erziehung des Hokkaido
Aufgrund seiner traditionellen Rolle als Jagdhund hat der Ainu-Hund nach wie vor einen ausgeprägten Jagdtrieb. Bei der Erziehung sollten Sie darauf achten, nicht allzu viel Härte zu zeigen, da Ihr Hokkaido darauf sehr empfindlich reagiert. Besser funktioniert eine positive Erziehung über Belohnungen. Grundsätzlich benötigt der Hund aber Geduld und Konsequenz in der Erziehung, da er nur eine starke Leitperson als Rudelführer akzeptiert.
Der Holländische Schäferhund ist eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in den Niederlanden hat. Die Aufgabe der Holländischen Schäferhunde bestand ursprünglich darin, die Schafherden zu hüten. In den Niederlanden hat sich relativ früh eine landwirtschaftliche Kultur entwickelt und die Hunde waren wichtige Helfer. Als Wachhund wurden sie ebenfalls eingesetzt. Näherten sich Fremde dem eigenen Revier, wurde zuverlässig Meldung erstattet. Diese Vielseitigkeit macht den Holländischen Schäferhund zu einem Allroundtalent.
Hovawart – da entdecken Hundefreunde die große Stärke der Hunderasse bereits im Namen. Denn Hovawart steht im Mittelhochdeutschen für „Hofwächter". Treu und unverzagt hält der Wachhund denn auch seit je her alle Sinne bereit, um Haus und Hof „seiner" Menschen vor Eindringlingen zu schützen. Erste Hinweise auf den heute auch als Familienhund beliebten Kraftkerl finden sich bereits im Mittelalter. Und schon damals schwärmten Anhänger vom selbständigen Wesen, der enormen Kraft und großen Aufmerksamkeit des Hovawart.
Groß, sanft und treu steht der Irische Wolfshund seinem Hundehalter bei: Wie alle Riesenrassen hat diese Hunderasse aber auch mit gesundheitlichen Vorbelastungen zu kämpfen. Im Ratgeber erfahren Sie alles über Haltung, Charakter und Pflege des Irischen Wolfshundes.