Hunderassen

Dieser Rassehund ist von der FCI anerkannt und hat seinen Ursprung in Spanien beziehungsweise auf den Kanarischen Inseln. Vertreten sind die Dogo Canario vor allem auf Teneriffa und Gran Canaria. Diese spanische Hunderasse ist sehr alt und war bereits im mittelalterlichen Spanien bekannt. Zur damaligen Zeit wurden die kräftigen Hunde vielfältig eingesetzt. Heute dient dieser Rassehund in erster Linie als Wachhund. Die Entwicklung der doggenartigen Dogo Canario geht auf Hunde zurück, die vom spanischen Festland stammen und dort viele verschiedene Aufgaben zu bewältigen hatten. Als Packer von Wild, zum Treiben von Vieh, für Hundekämpfe und als Schutz- und Wachhunde wurden die Tiere eingesetzt. Auch im Krieg leisteten diese Hunde gute Dienste. Später gelangten sie auf die Kanarischen Inseln, wo sie hauptsächlich zum Schutz und zum Bewachen von Haus und Hof genutzt wurden. Offiziell anerkannt ist der Dogo Canario als Rasse erst seit wenigen Jahren.

Drahthaar Viszla

Bei diesen Hunden handelt es sich um Rassehunde, die von der FCI offiziell anerkannt werden und deren Ursprung in Ungarn liegt. Die ungarischen Vorstehhunde fanden bereits in Dokumenten aus dem 14. Jahrhundert Erwähnung. Sie wurden vor allem für die Jagd eingesetzt. Neben der drahthaarigen Variante des ungarischen Vorstehhundes gibt es auch noch den kurzhaarigen Vizsla. Die drahthaarigen Hunde entstanden durch Einkreuzung des Deutsch Drahthaar.

Die Rasse des Drentse Patrijshondes, auf Deutsch Drentscher Rebhuhnhund, stammt aus den Niederlanden. Patrijshonden sind Vorstehhunde, deren Vorfahren aus Spanien über Frankreich nach Holland kamen. Die Rüden können eine Widerristhöhe von bis zu 63 cm und die Hündinnen eine Widerristhöhe von bis zu 60 cm erreichen.

Bei diesen Hunden handelt es sich um Rassehunde, die ihren Ursprung in Schweden haben. Die kleinen schwedischen Laufhunde eignen sich besonders gut für die Jagd auf Rotwild, aber auch für die Hasen- und Fuchsjagd werden sie eingesetzt. Es wird empfohlen, Drever nur als Jagdgebrauchshunde zu halten.

Bei der Dunkerbracke handelt es sich um einen von der FCI anerkannten Rassehund, der seinen Ursprung in Norwegen hat. Hunde dieser Rasse sind auf die Hasenjagd spezialisiert. Seinen Namen verdankt der Dunker dem Begründer der Hunderasse. Wilhelm Dunker hat im Laufe des 19. Jahrhunderts durch gezielte Zucht dafür gesorgt, dass sich bei diesen Hunden bestimmte Eigenschaften herausbildeten. Entstanden ist diese Hunderasse durch die Kreuzung russischer Laufhunde und norwegischer Hunde. Die Dunkerbracke besitzt eine feine Nase und ist als Laufhund dank ihrer Schnelligkeit sehr gut geeignet. Außerhalb Norwegens ist der Dunker leider so gut wie unbekannt. In Norwegen selbst schätzt man diese Hunde aufgrund ihrer zahlreichen positiven Eigenschaften allerdings sehr. Außerhalb der Jagdsaison zeigen sich die mittelgroßen, kräftigen Hunde von ihrer ruhigen, anhänglichen Seite. Das Fell ist dicht, gerade und relativ kurz.

Elo – diese Hunderasse dürfte nicht allen Hundefreunden geläufig sein. Noch nicht, sollte man wohl eher sagen, denn die relativ junge Rasse gewinnt mehr und mehr Anhänger. Mit gutem Grund – denn vor allem als Familienhund macht der Elo eine ausgezeichnete Figur. Freundlich und kuschelig kommt der ursprünglich als Eloschaboro gezüchtete Hund daher. Und dank seines gefestigten Charakters können ihm auch tobende Kinder nichts anhaben. Ganz so, wie man es sich von einem echten Familienhund wünscht.

Beim English Foxhound handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Diese Hunderasse wird den Laufhunden zugeordnet. Eingesetzt werden die britischen Laufhunde vor allem für die Fuchsjagd. Der English Foxhound ist ein typischer Meutehund, der sowohl in England als auch in Deutschland für Schleppjagden genutzt wird. Fuchsjagden mithilfe von Meutehunden wurden bereits im Mittelalter durchgeführt. Meutehunde waren damals wie heute beliebte Hunde für diese Art der Jagd. Im 19. Jahrhundert begann man damit, die Rasse gezielt zu züchten. Der Foxhound ist daher etwa 200 Jahre alt. In der Regel wird diese Hunderasse in Zwingern gehalten. Das heißt, sie leben gemeinsam mit anderen Foxhounds in einer großen Anlage. Aufgrund der Haltung in Zwingern sind diese Hunde gegenüber ihren Artgenossen sehr sozial eingestellt. Sie sind daher weniger auf den Menschen geprägt als viele andere Rassehunde.

English Pointer

Beim English Pointer handelt es sich um eine anerkannte britische Hunderasse, die in erster Linie jagdlich geführt wird. Durch gezielte Auswahl wurde der Pointer zu einem hoch qualifizierten Jagdhund. Hunde dieser Rasse zeichnen sich durch ihre äußerst feine Nase und ihre ausgezeichnete Vorsteheigenschaft aus. Der Pointer gilt als wahrer Naturbursche, der es liebt, zu laufen und seine Umgebung zu erkunden. Der bis zu 69 cm große Jagdhund stammt vermutlich von spanischen Jagdhunden ab. Durch Einkreuzungen anderer Hunderassen wie dem Foxhound und dem Greyhound entstand ein elegantes Tier, das durch Wendigkeit und Schnelligkeit begeistern kann.

English Setter

Beim English Setter handelt es sich um eine britische Hunderasse, die in erster Linie für die Jagd genutzt wird. Hunde dieser Rasse werden heute als Jagd- und Haushund gehalten. Auf der einen Seite ist ein English Setter ein echter Gentleman. Hunde dieser Rasse sind ruhig, zurückhaltend und angenehm im Umgang. Aber genauso gerne toben sie wild über die Wiese und lassen sich von ihren Zweibeinern ausgiebig beschmusen.

English Springer Spaniel

Beim English Springer Spaniel handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse aus Großbritannien. Die Vorfahren dieser Hunderasse werden zu den ältesten Jagdhundtypen in Großbritannien gezählt. Die Vorfahren des Springer Spaniels sollen die Grundsteine für alle heutigen Spanielrassen gelegt haben. Eine Ausnahme stellt hier lediglich der Clumber Spaniel dar. Erwähnt wurden Hunde dieses Typs bereits im 17. Jahrhundert. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Spaniel Club gegründet. Genutzt wird und wurde dieser Rassehund als Stöber- und Apportierhund. Die Bezeichnung "Springer" erhielt diese Hunderasse aufgrund der Tatsache, dass sie Federwild anspringt und somit aufscheucht.