Der Name lässt es bereits erahnen: Der Brasilianische Terrier wurde in Brasilien gezüchtet. Allerdings hat der Hund seine Vorfahren nicht in Südamerika, sondern in Frankreich und England. Angeblich brachten brasilianische Studenten Pinscher und Jack-Russell-Terrier aus Europa mit. In ihrer neuen Heimat wurden die Tiere dann mit einheimischen Hunden gekreuzt – das Ergebnis war der Brasilianische Terrier. Anfang der Siebzigerjahre wurde er offiziell als Rasse anerkannt. Bis heute ist diese Terrierart in europäischen Haushalten kaum vorzufinden; in seiner brasilianischen Heimat gilt sie jedoch als äußerst beliebt.
Hunderassen
Der Cão da Serra da Estrela oder Serra da Estrela Berghund ist mit einer Höhe von rund 70 cm und einem Gewicht von bis zu 50 kg einer der größeren Vertreter der portugiesischen Hirte- und Wachhunde. Sein Name leitet sich von der iberischen Gebirgskette Serra da Estrela ab. Von dort stammt der Vierbeiner und dort verteidigt er seine Herde sogar vor Wölfen. Hinter dem Riesen verbirgt sich also ein tapferer und treu ergebener Beschützer, der Fremden gegenüber eher misstrauisch begegnet. Zu den weiteren Eigenschaften des Portugiesen zählt ein ruhiges Gemüt, aber auch ein lebhaftes und aufgewecktes Wesen. Zudem baut er ein enges Band zu seinem Besitzer auf, sodass er immer zuverlässig an seiner Seite bleibt. Dank dieser Eigenschaften wird er als einer der sanfteren Vertreter der Hütehunde angesehen.
Namensgebend für diese Hunderasse ist ihre Herkunft – das portugiesische Dorf Castro Laboreiro. Denn von dort stammt der widerstandsfähige und elegante Hirtenhund, der angeblich zu den ältesten in Europa gehört. In Deutschland noch eher selten verbreitet, wird der Cão de Castro Laboreiro in seiner Heimat gerne als Beschützer des Viehs oder auch des eigenen Hofes eingesetzt. Als Hirtenhund ist er dabei oft in großen Höhen von bis zu 1.400 Metern unterwegs. Um diese Funktionen mit all ihren Bedingungen zu erfüllen, muss die zähe Rasse verschiedene Eigenschaften aufweisen:
- Ein dickes, wetterbeständiges Fell
- Ein kraftvoller Körperbau
- Agilität und Schnelligkeit
- Ein schlaues und selbständig denkendes Wesen
Der Cesky Terrier ist eine vom FCI seit 1963 anerkannte Hunderasse. Diese ist das Ergebnis einer Kreuzung eines Sealyham Terrier Rüden mit einer Scottish Terrier Hündin. Der Cesky Terrier wurde ursprünglich von tschechischen Züchtern zur Jagd auf Füchse und Dachse gezüchtet.
Erscheinungsbild des Cesky Terriers
Dieser Rassehund ist ein kompakter, gut gebauter und bemuskelter Hund. Er hat gutmütige Augen und einen eher länglichen Körper. Die Rute des Hundes ist bis zu 20 cm lang und verhältnismäßig eher dicker. Des Weiteren sind die Haare eines Cesky Terriers auffällig. Sie sind lang, leicht gewellt, fein, aber doch kräftig sowie seidig glänzend. Das prächtige Haarkleid muss regelmäßig durch Scheren in einem guten Zustand gehalten werden. Manche Körperstellen, wie die vordere Kopfseite, werden nicht geschoren und sollten länger sein, während an anderen Körperpartien, wie beispielsweise Ohren oder After, das Haar kürzer sein sollte. Ein fließender Übergang zwischen den kurzen Haaren und den längeren Haaren sorgt für das ideale Erscheinungsbild. Den Cesky Terrier gibt es in zwei verschiedenen Farbvarietäten:
- Graublau
- Milchkaffeebraun
Der Chart Polski oder Polnische Windhund ist eine höchstwahrscheinlich aus polnischen und asiatischen Jagdhunden entstandene Hunderasse. Diese wurde vom polnischen Adel vornehmlich bei der Jagd benutzt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde mit den wenigen überlebenden Hunden eine Zucht aufgebaut, um den Fortbestand dieser Hunderasse zu ermöglichen.
Allgemeines Erscheinungsbild
Der Chart Polski ist ein groß gewachsener Hund mit deutlich ausgeprägter Muskulatur. Er ist sichtlich stärker und nicht so feingliedrig wie andere vergleichbare Windhunde. Er besitzt einen kräftigen Kiefer und hat einen kräftigen, langen Kopf. Des Weiteren hat ein Chart Polski ausdrucksstarke und durchdringende Augen und schmale Ohren mittlerer Größe. Eine bestimmte Farbe ist nicht typisch für diese Hunderasse, vielmehr taucht der Polnische Windhund in verschiedenen Farbvarianten auf. Das Haar des Hundes erscheint ziemlich elastisch und hart, jedoch nicht drahtig. Es ist am gesamten Körper in verschiedenen Abstufungen zu finden, insgesamt jedoch eher kurz.
