Die Rasse des Dansk-Svensk Gårdshund wird in Deutschland der Einfachheit halber auch Dänischer Bauernhund oder Schwedisch-Dänischer Hofhund genannt. Wie der Name vermuten lässt, liegen die Wurzeln dieser Hunde in Nordeuropa, um genauer zu sein, in Dänemark und Schweden. Traditionell diente diese Hunderasse als Rattler dazu, Haus und Hof von Mäusen und Ratten zu befreien. Da diese Eigenschaft bei einem Hund im letzten Jahrhundert in den Hintergrund gerückt ist, geriet auch der Dänische Bauernhund in Vergessenheit, bis sich Züchter dieser Rasse annahmen und ihren Bestand sicherten. Heute ist der Gårdshund vielmehr wegen seiner unkomplizierten Art bekannt. Als freundlicher und offener Begleiter ist er für Familien bestens geeignet und stellt auch für Hundeanfänger kein Problem dar.
Hunderassen
Der Perro de Agua Español oder Spanischer Wasserhund ist eine Hunderasse mit Heimat in Südspanien bzw. Andalusien. Es gibt ihn in drei verschiedenen Typen: der Perro del Cantábrico, der Marismeño und der Sierra. Die genaue Herkunft der Tiere ist nicht abschließend geklärt.
Herkunft
Die Theorien über ihre ursprüngliche Herkunft sind verschieden. Zum Beispiel sollen die Mauren den Wasserhund aus Nordafrika nach Spanien gebracht haben. #
Allgemeine Informationen
Der Perro de Agua Español wird zur FCI-Gruppe der Apportier-, Stöber- und Wasserhunde gezählt. Er ist zwischen 40 cm und 50 cm groß. Die Rasse kommt in allen Farben vor, von einfarbig bis mehrfarbig gefleckt. Das Farbspektrum reicht dabei von gänzlich schwarz bis weiß. Der Spanische Wasserhund hat keinen Fellwechsel und sein lockig-wolliges Fell wächst das ganze Jahr über. Die Lebenserwartung der Tiere liegt bei 12 bis 15 Jahren.
Erziehung und Beschäftigung
Der Perro de Agua Español ist ein besonders vielseitiger Hund, der als Hüte-, Jagd-, Familien- und Wasserhund zum Einsatz kommt. Der Vierbeiner gilt als sehr intelligent. Dies macht sich auch in der Erziehung bemerkbar, denn er merkt sich Fehler, die in der Erziehung gemacht werden. Die spanische Fellnase baut gerne Vertrauen zu seinen Besitzern auf und geht enge Bindungen mit ihnen ein. Übertriebende Härte in der Erziehung könnte bei dieser Hunderasse besonders kontraproduktiv sein und Ihr Haustier zu einem eingeschüchterten und unsicheren Hund machen. Sie sollten sehr geduldig und ruhig gegenüber Ihrem Hund auftreten. Er strengt sich im Gegenzug besonders an, den Menschen um ihn herum zu gefallen und ein Lob bedeutet ihm viel.
Die anfängliche Phase des Spanischen Wasserhundes, zu jedem Fremden freundlich zu sein, vergeht nach zwei bis drei Monaten. Daher ist es wichtig, Ihrem Perro beizubringen, dass auch Menschen außerhalb der vertrauten Personen keine Bedrohung darstellen. Ansonsten kann es passieren, dass Ihr Hund mit der Zeit zunehmend unsicher und gestresst auf Fremde reagiert. Auch gut sozialisierte Tiere bleiben ihr Leben lang eher selektiv bei ersten Begegnungen. Jedoch sind sie zutraulich, sobald sie die fremde Person näher kennengelernt haben. Aufgrund seiner Intelligenz reicht es allerdings nicht, einen Perro de Agua Español ausschließlich als Gesellschaftshund zu halten. Er will, zusätzlich zu körperlicher Auslastung, gefordert werden. Deshalb sollten Sie ihm anspruchsvolle Aufgaben stellen und komplizierte Tricks beibringen. Auch der Hundesport bietet zahlreiche Möglichkeiten, die für diese aktive Hunderasse wie geschaffen sind, beispielsweise:
- Agility
- Apportieren
- Fährtenarbeit
- Rettungshundearbeit
Alles in allem ist der Perro de Agua Español eine pflegeleichte Hunderasse, die viel Zuneigung und sowohl körperliche als auch geistige Beschäftigung sowie eine konsequente und freundliche Erziehung braucht.
Die Siebenbürger Bracke stammt aus Ungarn und wird in der Landessprache als Erdélyi Kopó bezeichnet. Weitere Namen dieser Hunderasse sind Transsylvanischer Laufhund oder Ungarische Bracke. Die Wurzeln der Rasse liegt in den rauen Karpaten. Der ursprüngliche Rassetyp erfreute sich besonders unter Adligen, die während der Jagd auf die ausgeprägten Fähigkeiten der Hunde vertrauten, einer großen Beliebtheit. Zum Ende des 19. Jahrhunderts entstand die Siebenbürger Bracke aus der Kreuzung von schwarzen Bracken und siebenbürger Jagdhunden und wird bis heute von Jägern geschätzt.
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Mit seiner lebhaften Art und seiner Begeisterung für alle möglichen Aufgaben hat der Tervueren schon unzählige Menschen fasziniert. Deswegen wird er heute auch von vielen Familien als treuer Begleiter und Freund gehalten. Darüber hinaus nützt er in seiner Heimat Belgien für unterschiedlichste Funktionen:
Der Lapinporokoira, auch Lappländischer Rentierhund genannt, gehört wie der Finnische Lapphund Lapinkoira und der Schwedischen Lapphund zur skandinavischen Lapphundrasse. Seit Jahrhunderten wurden die Lapinporokoira als Hütehunde zum Hüten riesiger, wildlebender Rentierherden oder als Begleithunde eingesetzt. Daher sind sie robuste, ausdauernde und witterungsunempfindliche Tiere. Aufgrund seiner geringen Verbreitung gehört der Lapphund zu den am wenigsten bekannten Hunderassen.
Finnland zählt heute eine Population von nur rund 500 bis 600 Hunden. Erst in den letzten Jahren ist der Lapinporokoira durch Reinzuchten vor dem Aussterben bewahrt worden. Auch wenn es der Rasse der nordischen Spitze angehört, erinnert das Tier vom Typ her eher an einen Belgischen Schäferhund: Er besitzt eine gut entwickelte, lange und kräftige Statur und wird im Durchschnitt 51 cm hoch. Sein dickes, drahtiges Fell, das vor Wind und Wetter schützt, ist von schwarzer, grauer oder brauner Farbe, akzentuiert mit hellen Zeichen. Das Gesicht des Lappländischen Rentierhundes ist neugierig, die Ohren meist aufmerksam hochgeklappt.
Viel Beschäftigung und lange Spaziergänge
Ähnlich wie andere Hütehunde brauchen auch Lapinporokoira in der Familie ihre Aufgabe und Beschäftigung, um ihrer Langeweile vorzubeugen. Stellen Sie sich also auf viel Bewegung und tägliche lange Spaziergänge ein. Auch Knobelaufgaben und Tricks löst der Lapphund gerne, denn Ausdauer, Lerneifer, Klugheit und Wachsamkeit zeichnen sein Wesen aus. Er lernt geduldig und zügig, doch bei zunehmender Wiederholung derselben Übungen wird er sich schnell langweilen. Als reiner Sofahund wird der Skandinavier nicht glücklich. Besondere Freude bereiten Sie Ihrem Lapinporokoira durch:
- Schlittenhundrennen
- Hunderennen
- Obedience
- Agility
- Turnierhundesport
- Fährtenarbeit
Bewegung und Neugier zeichnen den Lapinporokoira aus. Der Rentierhund genießt es, etwas außer Haus zu unternehmen. Daher ist er ein treuer und fröhlicher Gefährte beim Spazierengehen, Joggen und Pilze sammeln. Lange Wanderungen gehören bei der Anschaffung eines Lapphundes zum wöchentlichen Programm. Beachten Sie, dass er Wind und Kälte gewöhnt ist und deshalb seinen Auslauf auch bei ungemütlichem Wetter verlangt.
Pflegeleicht und gesund
Aufgrund seines Erbes ist der Lapinporokoira eine sehr ursprüngliche und gesunde Hunderasse mit hoher Lebenserwartung von bis zu 15 Jahren. Jedoch kann der Hund an erblichen Augenkrankheiten leiden oder Gelenkkrankheiten entwickeln, wenn er nicht seine körperliche Auslastung durch lange Spaziergänge oder Hundesport bekommt. Der Lapinporokoira verlangt zwar viel Aufmerksamkeit, seine Fellpflege ist dafür jedoch unkompliziert. Sein Fell ist schmutzabweisend und nach normalen Spaziergängen reicht das Abrubbeln Ihres Hundes mit einem Handtuch völlig aus. Außer im Fellwechsel ist das Bürsten des Fells nicht nötig. Auch die Fütterung des Rentierhundes unterscheidet sich nicht von der Fütterung anderer Hunde.

