Hunderassen

Laekenois -belgischer Schäferhund

Viele Menschen wünschen sich einen Hund, doch die richtige Hunderasse zu Ihrer Person oder Ihrer Familie zu finden gestaltet sich schwierig. Der Laekenois gehört zu einer nicht sonderlich bekannten Hunderasse, da er die seltenste Variante des Belgischen Schäferhundes ist. Doch wie bei jeder anderen Hunderasse sollten vor dem Kauf Informationen eingeholt werden, da speziell dieser Hundetypus zwar sehr treu und anhänglich ist, doch trotzdem stark gefordert werden will.

Eckdaten

  • Name: Laekenois, Laeken, Lakenois, Belgian Malinois
  • Lebenserwartung: 12 Jahre
  • Herkunftsland: Belgien
  • Fellfarbe: Sandfarben bis Blassrot, schwarze Haarspitzen, dunkles Gesicht (Maske)
  • Fell: viel Unterwolle, rau, lockig
  • Widerristhöhe (mit einer Abweichung von 2-4 cm):
    • Rüden ca. 62 cm
    • Hündinnen ca. 58 cm
  • Gewicht: ca. 30 kg, sowohl Rüden als auch Hündinnen

Geschichte

Laekenois wurden als Hütehunde auf den Ländereien des Schlosses Laeken eingesetzt, woher auch der Name stammt. Sie stammen aus der rau- und kurzhaarigen Zuchtlinie des ersten Malinois und hatten am Anfang noch viele verschiedene Farben, doch dann setzten sich die schwarze Wolkung, sowie das Aschgrau durch.

Haltung

Der Laekenois wurde eigentlich als Arbeitshund gezüchtet. Durch diesen Umstand ist diese Rasse auch jetzt noch sehr arbeitseifrig und benötigt dementsprechend viel Bewegung. Doch auch an Intelligenz mangelt es dem Vierbeiner nicht, wodurch er auch in dieser Hinsicht gefordert gehört, da er sich sonst langweilt. Durch seine Größe benötigt so ein stämmiger Hund viel Futter, am besten viel Fleisch, was aufgrund des hohen Bewegungsmaßes verständlich ist. Für ein Leben in der Stadt ist er aufgrund der vielen Bewegung ebenfalls eher ungeeignet. Der Laekenois ist auch für Sportler und verschiedene Sportarten gut geeignet. Kommandos lernt er schnell und kann diese schon im Alter von nur einigen Monaten ausführen.

Da er als Hütehund gezüchtet wurde, hat er einen natürlichen Drang danach Haus, Hof und Familie zu beschützen. Familienfreundlich ist der Hund in jedem Fall, da er freundlich und treu ist und wenig Dominanzverhalten zeigt. Kindern gegenüber verhält er sich unauffällig, er zieht nicht an der Leine und hält sich bei richtiger Erziehung auch von anderen Hunden fern bzw. vermeidet Konflikte. Aufgrund dieser Eigenschaft eignet er sich hervorragend als Zweithund.

Das Wichtigste auf einen Blick

Wie der Name schon sagt, stammt diese Hunderasse von der Baleareninsel Mallorca in Spanien. Hierher wurden vor langer Zeit Herdenhunde importiert, aus denen sich im Laufe der Zeit der Mallorquin herausbildete. Der Mallorquin, früher auch Ca de Bestiar oder perro de pastor, ist ein klassischer Hütehund. Sein robuster, kräftiger Körperbau lässt vermuten, dass er in seiner Bewegung etwas schwerfällig sei, was er jedoch keinesfalls ist. Der mittelgroße Hund wird bis zu 73 cm hoch und etwa 40 kg schwer. Er ist vollkommen schwarz oder hat vereinzelt weiße Abzeichen auf der Brust und meist kurzes Fell – vereinzelt findet man auch Langhaarexemplare. Der Mallorquin ist ein Liebhaberhund, kommt er außerhalb Mallorcas doch eher selten vor. Trotz seines recht dichten, schwarzen Fells ist er gut an das mallorquinische Klima angepasst, sodass er Temperaturen von bis zu 40 °C problemlos aushält.

Ein temperamentvoller Begleiter

Der Mallorquin hat einen ausgeprägten Wach- und Schutztrieb. Er verteidigt Haus und Hof mit einem hohen Maß an Selbstvertrauen und zeigt eine gewisse territoriale Aggressivität. Aufgrund dieser Eigenschaft eignet sich der Mallorquin keinesfalls als Anfängerhund. Wer jedoch Erfahrung mit Gebrauchshunden hat, das Wesen dieser Hunde verstanden hat und in seiner Erziehung konsequent ist, hat mit dieser Rasse einen loyalen Freund und lebenslangen Begleiter. Fremde sowie gleichgeschlechtliche Artgenossen sieht der Mallorquin nur ungern und bringt ihnen ein großes Maß an Misstrauen entgegen, will er doch instinktiv seine Familie vor allem schützen, was ihnen etwas anhaben könnte. Innerhalb der Familie zeigt er sich hingegen treu ergeben, liebevoll und anhänglich, ohne dabei seine Rassemerkmale wie Selbstbewusstsein, Eigeninitiative und Selbstständigkeit zu verlieren. Wenn es ein Mallorquin werden soll Die Entscheidung für einen Mallorquin sollte wohl überlegt sein.

Stellen Sie sich neben den üblichen Anschaffungsfragen auch die Folgenden:

  • Habe ich die nötige Erfahrung um einen Mallorquin zu halten?Diese Rasse hat einen ausgeprägten Charakter, der unbedingt Hundeerfahrung und konsequente Erziehung benötigt.
  • Kann ich dem Hund genügend Auslauf bieten?Mallorquins sind äußerst bewegungsfreudig und haben viel Ausdauer und Energie und benötigen dementsprechend viel Auslauf, am besten eignet sich ein weitläufiges Grundstück. Er ist, nicht zuletzt wegen seines Charakters, keinesfalls ein Stadthund! Er beweist sich als ausdauernder Läufer und liebt das Wasser.
  • Habe ich die Zeit und Energie meinen Hund artgerecht und ausgiebig zu beschäftigen?Die Rasse gilt als verspielt und lernfreudig und braucht unbedingt eine Aufgabe, um ausgelastet zu sein. Die Hunde suchen ständigen Kontakt zu ihrem Menschen.

Wer all das beachtet findet in dieser Rasse einen treuen Begleiter fürs Leben.

Allgemeines und Erscheinungsbild

Der Markiesje oder auch Hollandse Tulphonds gehört zu den Gesellschafts- und Begleithunden und kommt ursprünglich aus den Niederlanden. Die Hunderasse findet man überwiegend in schwarzer Fellfarbe, allerdings sind weiße Anteile bis zu 40% erlaubt. Die Größe des Rüden beträgt meist zwischen 34 und 39 cm und die der Hündin zwischen 32 und 37 cm. Es wird kein bestimmtes Gewicht vorgeschrieben, jedoch beträgt es meist zwischen 5 und 7 kg. Markiesjes gehören zu den kleineren Hunderassen, sind zierlich gebaut und haben eine elegante Ausstrahlung. Sie können bis zu 15 Jahre alt werden und haben meist keine gesundheitlichen Probleme.

Charakter

Markiesjes sind sehr vielseitige Hunde. Ihr Temperament kann allgemein als energiegeladen beschrieben werden. Sie sind fröhliche, ausgeglichene, anpassungsfähige und lernfreudige Hunde. Weiterhin sind die Tiere sehr umgänglich, wodurch die Haltung leicht und angenehm ist. Markiesjes sind Familienhunde. Sie kommen gut mit Menschen aus, allerdings auch mit Artgenossen und anderen Haustieren. Obwohl Markiesjes ruhige Familienhunde sind, muss für Auslastung gesorgt werden. Da sie kluge und intelligente Hunde sind, sorgen Sie mit Hundesportarten wie Agility, Dogdancing und Flyball für die entsprechende Bewegung Ihres Tulphonds.

Historie

Über die eigentlichen Vorfahren der Markiesjes kann nichts Genaues gesagt werden. Einige gehen davon aus, dass King Charles Spaniel zum größten Teil an der Entstehung der Hunderasse beigetragen haben. Markiesjes spielen schon im 17. und 18. Jahrhundert eine große Rolle. Sie besaßen einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft in den Niederlanden, wobei sie detailgetreu auf Gemälden abgebildet wurden. Ihr Erscheinungsbild hat sich bis heute hin kaum verändert. Da diese Hunderasse keinen hohen Bekanntheitsgrad hat, wurde in den 1970er-Jahren die „Vereniging voor de Liefhebbers van het Markiesje“, die Vereinigung für die Liebhaber von Markiesjes, entwickelt, damit der Bekanntheitsgrad nicht weiter zurückgeht.

Die Zucht der Hollandse Tulphonde begann offiziell erst 1978. Anschaffung Um einen Markiesje zu kaufen, ist es gebräuchlich auf eine Warteliste zu kommen, da der Verkauf dieser Hunderasse nur durch die Rassenvereinigung stattfindet. Tiere, die nicht durch die Rassenvereinigung verkauft werden, sind meist keine vollrassigen Hunde. Die Rasse ist nur in den Niederlanden anerkannt, weshalb sie nicht außerhalb der Niederlanden verkauft werden darf. Der Preis eines Markiesjes beträgt meist zwischen 500 und 600€.

Der Slovenský kopov wird im deutschsprachigen Raum als Slowakische Schwarzwildbracke bezeichnet und ist eine sehr geschätzte Jagdhunderasse, die im Jagdbetrieb als Lauf- bzw. Schweißhund eingesetzt wird. Sein Ursprung liegt in Osteuropa. Dort schlossen sich nach dem Zweiten Weltkrieg einige Jäger aus der Slowakei und Tschechien zusammen, um die Hunde in eine sorgfältige Reinzucht zu führen. Als Ziel galt dabei die Zucht einer besonders robusten und orientierungssicheren Rasse, die den speziellen Anforderungen der Jagd auf Schwarzwild und Raubwild gerecht werden sollte.

Mastin de los pirineos

Bei der Hunderasse Mastin de los Pirineos lässt der Name schon auf die Herkunft der Tiere schließen. Denn ihre Heimat sind die spanischen und französischen Pyrenäen. Die großen, kräftigen Hunde sind vermutlich ein direkter Nachfahre der Herdenschutzhunde. Die spanische Rasse stammt aus der Zeit, in der die Schafzucht noch eine Haupteinnahmequelle war. Um die Schafe zu beschützen, vertrauten die nomadischen Völker auf die starken Vierbeiner. Die Hunde mussten die Herde immer im Blick haben und dabei die Feinde abschrecken und verjagen. Dadurch zählen folgende Punkte zu den Charaktereigenschaften der Rasse:

  • Kraft
  • Ausdauer
  • Intelligenz
  • Treue
  • Stolz

Aussehen

Die Pyrenäen-Mastiffs sind überdurchschnittlich groß, wobei die Rüden eine Höhe von 77-81 cm und die Hündinnen eine Höhe von 72-75 cm erreichen können. Zudem haben die Hunde ein sehr dickes, dichtes und borstiges Fell. Es ist sehr einfach sauber zu halten, da sich Verschmutzungen leicht auskämmen lassen. Die Grundfarbe des Fells ist Weiß, im Gesicht haben sie jedoch eine Maske, in Schwarz oder in Brauntönen. Die Farbe der Maske findet sich in unregelmäßigen Flecken auf dem restlichen Körper wieder. Mit 10 bis 15 Jahren haben die Gebirgshunde eine sehr hohe Lebenserwartung, sodass Sie sich bei einer Anschaffung dieser Rasse sicher sein sollten.

Der freundliche Riese als täglicher Begleiter

Die Hunde der Rasse Mastin de los Pirineos sind durch ihr ruhiges und treues Wesen perfekt als Familienhund geeignet. Gegenüber anderen Haustieren sind sie sehr unkompliziert, da sie alle Familienmitglieder akzeptieren. Auch Kinder können ausgelassen mit dem Vierbeiner herumtoben. Doch auch wenn er die Kinder aufrichtig liebt und sie beschützen will, sollten Sie darauf achten, die Kinder am Anfang noch nicht mit dem Hund alleine zu lassen. Denn auch die Kinder müssen erst lernen, wie sie mit dem kräftigen Tier umzugehen haben. Es sollte ebenfalls darauf geachtet werden, dass die Mastiffs nicht nur im Zwinger leben, da sie einen engen Kontakt zu ihrer Familie benötigen. Sollten Sie sich einen Mastin de los Pirineos anschaffen, ist es besonders wichtig, dass der Hund genügend Auslauf bekommt und Sie lange ausgedehnte Spaziergänge mit ihm unternehmen. Aufgrund seiner Abstammung von den Herdenschutzhunden ist sein Beschützerinstinkt natürlich sehr stark ausgeprägt und Sie hören sein tiefes Bellen, sobald sich Fremde nähern. Damit sich der Hunderiese wohlfühlt, sollte von einer Haltung in einer kleinen Stadtwohnung abgesehen werden. Ideal wäre ein Haus mit Garten, um dem Hund genügend Bewegungsmöglichkeiten zu bieten.