Erscheinungsbild des Serra da Estrela Berghundes

Das Aussehen der portugiesischen Rasse ist laut Rasselexikon von einwandfreien Zügen gekennzeichnet. Sie besitzt nicht nur einen sehr harmonischen Körperbau, sondern auch ein kompaktes und starkes Auftreten. Besonders hervorstechend ist dabei zusätzlich das sehr dichte und üppig vorhandene Fell des Hundes. Dieses ist je nach Körperstelle des Cão da Serra da Estrela unterschiedlich lang. Am Kopf, den Gliedmaßen sowie den Sprunggelenken ist es kürzer und glatt bis wellig, während der Hals und die Rute längeres und eher buschiges Fell aufweisen. Es gibt allerdings auch zwei Varianten der Rasse, die sich in der Felllänge unterscheiden. Die Farbpalette der kompakten Vierbeiner weist die folgenden Töne auf: 

  • Falb
  • Wolfsgrau
  • Gelb

Darüber hinaus hat der treue Begleiter Unterwolle, die aus einem feineren Fell besteht. Sie hat einen helleren Farbton als das Deckhaar. Das harmonische Erscheinungsbild des Hundes wird durch kleine, nach hinten gelegte Ohren abgerundet.

Geschichte und Verbreitung in Portugal

Der Serra da Estrela Berghund gilt als eine der ältesten Rassen der iberischen Halbinsel. Erstmals wurde er wohl schon vor langer Zeit in der namensgebenden Gebirgskette im Norden Portugals als Hütehund eingesetzt. Heute findet sich der imposante Vierbeiner immer noch häufig dort, wo er teilweise auf extremen Höhen von bis zu 2.000 Metern arbeitet. Da es in Portugal auch heute noch Wölfe gibt, muss der Cão da Serra da Estrela seine Herde nicht selten gegen diese verteidigen. Außerdem findet sich die Rasse auch oft in tieferen Lagen, wo sie als Bewacher von Haus und Hof eingesetzt wird.