Hunderassen

Der Schwedische Lapphund gehört zur Gruppe der Nordischen Wach- und Hütehunde und ist eine seit 2011 offiziell registrierte Hunderasse. Eine neue Zucht stellt die Art jedoch aber nicht dar. Tatsächlich wurde der Schwedische Lapphund bereits im Laufe mehrerer Jahrhunderte in Skandinavien als Hütehund und bei der Farmarbeit eingesetzt, bevor die Rasse dann offiziell anerkannt wurde.

Segugio Italiano

Beim Segugio Italiano handelt es sich, wie der Name bereits vermuten lässt, um eine italienische Hunderasse, die vorwiegend als Jagdhund eingesetzt wird. Verwandt ist der Segugio Italiano auch mit der Familie der Laufhunde – die Geschichte der Rasse lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen und wird oft mit ägyptischen Laufhunden in Verbindung gebracht. Die einmalige Kombination aus Schnelligkeit, Gespür und Ausdauer machen den Segugio Italiano zu einem prädestinierten Jagdhund in Wald und Wiese.

Beim Kooikerhondje handelt es sich um einen von der FCI anerkannten Rassehund, der seinen Ursprung in den Niederlanden hat. Diese Hunderasse wurde erst im Jahr 1942 anhand historischer Vorbilder rekonstruiert. Die Anerkennung durch die FCI (Fédération Cynologique Internationale) erfolgte im Jahr 1971. Kooikerhondje wurden ursprünglich für die Jagd auf Enten eingesetzt. Sie lockten die Enten in spezielle Fangvorrichtungen und der Jäger konnte die Vögel einfach einsammeln. Kooikerhondje werden, wie Spaniels, zu den Vogelhunden gezählt. Die Hunde aus den Niederlanden starben allerdings während des Zweiten Weltkriegs fast aus. Die wenigen verbliebenen Tiere wurden genutzt, um die Hunderasse neu aufzubauen.

Bei diesen Hunden handelt es sich um, von der FCI anerkannte, Rassehunde, deren Ursprung in Russland liegt. Die alte Hirtenhunderasse hat sich im Kaukasus und den angrenzenden Regionen entwickelt. Verbreitet sind diese Hunde vor allem in Aserbaidschan, Dagestan und Armenien. Der Kaukasische Owtscharka soll seit etwa 600 Jahren nachweislich existieren. Vermutet wird jedoch, dass der Ursprung viel weiter zurückliegt. Die Hunde werden vor allem als Gebrauchshunde eingesetzt. Sie können als Herdenschutzhunde, Wachhunde und Schutzhunde dienen. Die großen, kräftigen Owtscharka gibt es in verschiedenen Fellvarianten.

Bouvier des Flandres

Der Bouvier des Flandres ist ein anerkannter Rassehund, der seinen Ursprung in Belgien hat. Der Name lässt bereits erkennen, dass der Treib- und Hütehund aus Flandern - einer Region in Belgien - stammt. In ihrem Ursprungsland werden die großen, muskulösen Hunde für das Treiben von Viehherden ein. Hunde dieser Rasse sind hierzulande eher selten anzutreffen. Wer einen solchen Rassehund bei sich aufnehmen möchte, muss unter Umständen daher etwas länger nach den passenden Bouvier des Flandres Züchter suchen.