Geschrieben von Katzenexpertin Sabine Ruthenfranz

Es gibt leider eine Vielzahl verlockender Pflanzen, die für Katzen ein Vergiftungsrisiko mit sich bringen. Obwohl sich diese Tatsache schon herumgesprochen hat, können viele Katzenhalter der Verlockung nicht widerstehen: Farbenfrohe Giftpflanzen wie Hyazinthen, Osterglocken und Co. wandern in den Katzenhaushalt und mit ihnen das Risiko für Vergiftungen der geliebten Samtpfoten.

Meine beiden Ratgeber “Katzenpflanzen“ und “Katzenbalkon“ geben wertvolle Tipps zum Umgang mit Pflanzen im Katzenhaushalt und helfen dabei Vergiftungen zu vermeiden, ohne ganz auf Pflanzen verzichten zu müssen. Neben einer umfangreichen Giftpflanzenliste, stelle ich in den Büchern auch geeignete und für Katzen unbedenkliche Alternativen vor (weitere Infos unter: http://www.katzenpflanzen.de).

Aus einer Vielzahl an Hausbesuchen kann ich Ihnen verschiedene Erfahrungsberichte schildern. Denn der Umgang mit Giftpflanzen ist sehr unterschiedlich:

  • Einige Halter verzichten aus Sorge komplett auf Pflanzen (das ist schade).
  • Andere sind der Meinung, Katzen verfügen über Instinkte, die sie schützen würden (das ist nicht richtig).
  • Und wiederum andere versuchen ihre Katzen mit Katzengras von Giftpflanzen abzulenken (das funktioniert leider nicht zuverlässig).

Dennoch ist es nicht nötig vollkommen auf Pflanzen zu verzichten. Man muss nur wissen, worauf man zu achten hat und sich an ein paar Regeln halten.

Foto: © Olga Struk/Adobe Stock

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