Ein Fall für die Verhaltenstherapeutin

Samtpfoten, die zu Kratzbürsten werden, das Sofa mit einem Katzenklo verwechseln, den Haushalt vor Langeweile auf den Kopf stellen oder nicht mit anderen Stubentigern friedlich zusammenleben können: Das sind einige der häufigsten Fälle, in denen Katzenbesitzer Hilfe bei Alexandra Goeke suchen. Um den tierischen Patienten zu helfen, ist bei der Therapie vor allem eines wichtig: die Mitarbeit der Besitzer! Alexandra Goeke erklärt: „Der Besitzer ist es, der eine Verbesserung der Situation durch das eigene Verhalten bewirken kann. Ohne Mitarbeit kann eine Therapie nicht funktionieren.“ Weitere Faktoren für den Erfolg und die Dauer der Therapie sind die Anzahl der Probleme und der beteiligten Samtpfoten sowie die Frage, wie lange das Problem bereits besteht.

Frau Goeke schaut sich zunächst das gewohnte Umfeld der Katze an und lernt deren individuelle Persönlichkeit kennen. Danach richten sich die weiteren therapeutischen Maßnahmen, die immer anders aussehen: Denn die nötigen Veränderungen, z.B. der Bedingungen vor Ort oder im Verhalten der Besitzer, hängen immer vom Charakter der Samtpfote ab.

Erfolgsfälle, die in Erinnerung bleiben

Ein besonders emotionaler Fall ist die Geschichte von Fidus, einem 10 Jahre alten Kater, der aus schlechter Haltung befreit werden konnte. Schlechte Haltung, das hieß bei Fidus dauerhaft in einem Zimmer ohne Kontakt zu Artgenossen oder Menschen zu leben. Der Umzug raus aus der Isolation bereitete ihm große Angst und viel Stress. Er versteckte sich und fraß immer weniger. Da Fidus körperlich gesund war, wurde die Therapie gestartet. Alexandra Goeke berichtet: „Nach knapp einem Jahr und drei Monaten ist Fidus nicht wieder zu erkennen. Er nimmt endlich am Leben teil und genießt seinen Kratzbaum in vollen Zügen.“ Der einst panische und aggressive Kater hat inzwischen Freigang, kuschelt liebend gern mit den Besitzern und erfreut sich an seinem neuen Artgenossen Petros. Ein wahres Katzenglück.

Tierversicherung ist Vertrauenssache

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Traumberuf Verhaltensberaterin?!

Mit Tieren zu arbeiten ist für viele Menschen ein Traum! Alexandra Goeke lebt diesen Berufstraum und sagt uns: „Schon von Anfang an habe ich mit Katzen zu tun gehabt. Später ehrenamtlich im Tierheim, so dass ich bereits zu Beginn meiner Ausbildung die besten Lehrer hatte. Sie alle haben mich in meiner Sichtweise bekräftigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Kurzum: In dem was ich heute mache, verbindet sich das, was ich kann und was ich gerne mache.“

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © Belodarova/fotolia.com

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