Künstliche Befruchtung beim Hund: Der Durchbruch

Seit Mitte der 70er-Jahre versuchen sich Wissenschaftler an der Umsetzung des In-Vitro-Verfahrens  bei Hunden – vergeblich. Nun gelang jedoch amerikanischen Forschern der Cornell University in Ithaca das scheinbar Unmögliche: die künstliche Befruchtung einer Beagle-Dame. Wie bei In-Vitro-Verfahren üblich, wurden die Eizellen erst entnommen, um dann im Labor künstlich befruchtet zu werden. Die Befruchtungsfähigkeit der Samen kann auf diese Weise verbessert und die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöht werden.  Nach dem Abschluss des Befruchtungsvorgangs entstanden 19  Embryos, die für die Erhaltung zunächst eingefroren und später bei der Hündin eingesetzt wurden. Zwei Monate später erfolgte der Kaiserschnitt: Von den 19 eingesetzten Embryos schafften es sieben.

Bedeutung für die Zukunft

Das Forschungsteam erhofft sich durch den Durchbruch neue Erkenntnisse zur Bekämpfung genetisch bedingter Krankheiten von Hunden, aber auch neue Möglichkeiten, um beispielsweise vom Aussterben bedrohte und mit dem Hund verwandte Tierarten zu retten. Ein weiterer Aspekt sei, dass es viele ähnliche Leiden bei Mensch und Hund gäbe – auch genetisch bedingte Krankheiten beim Menschen stehen im Fokus und sollen dank des Fortschritts weiter erforscht werden können.

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Kritik an der In-Vitro-Befruchtung bei Hunden

Einige unbeteiligte Forscher sind der Meinung, dass Mensch und Hund sich in ihren Krankheitsbildern gar nicht so ähnlich seien und auch stark mit dem Hund  verwandte und vom Aussterben bedrohte Tiere kaum vorhanden sind. Mit anderen Worten: viel Lärm um nichts.

Es bleibt also die Frage der Notwendigkeit solcher Forschungen, wobei der Aspekt der Gesundheitsforschung für Hunde natürlich wichtig und keinesfalls verkehrt ist. Ob man dafür bei Hunden und allgemein bei Tieren mittels künstlicher Befruchtung in den natürlichen Lauf der Dinge eingreifen sollte, darüber gibt es sicherlich unterschiedliche Meinungen.

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © master1305/fotolia.com

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