Speziell gepaarte Hunderassen (auch Designerhund genannt) sind heute keine Seltenheit und können die positiven Eigenschaften von zwei Rassen in sich vereinen. Erbkrankheiten oder andere Probleme bestimmter Rassen lassen sich durch die Verpaarung teilweise ausgleichen. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die drei beliebtesten Mischlingsarten der Französischen Bulldogge vor.

Der French Bullhuahua

Bei dieser Verpaarung kommt mit dem Chihuahua eine Rasse ins Spiel, die eine große, körperliche Schwäche der Französischen Bulldogge häufig ausgleichen kann: ihre so gut wie immer vorhandenen Atmungsprobleme. Durch die recht große Nase des Chihuahuas kann bei einer Verpaarung die durch spezielle Zucht entstandene Atemproblematik bei der Französischen Bulldogge häufig entschärft werden. Oft profitieren beide Rassen  voneinander. Der French Bullhuahua ist zwar nicht mehr so robust und kompakt wie die reinrassige Französische Bulldogge, dafür ist die Lebenserwartung aber sehr hoch.

Der Jackbull – Jack Russel und Französische Bulldogge

Im Jackbull vereinen sich einige Gegensätze. Der Jack Russel Terrier verändert das Aussehen der Französischen Bulldogge recht stark und kann, ebenso wie der Chihuahua, eine verbesserte Atmung bewirken. Charakterlich erhält man einen Hund, der immer noch sehr kuschelbedürftig und extrem kinderlieb ist, dafür aber durch den Terrier wesentlich mehr Ausdauer erhält und sich auch für längere Spaziergänge begeistern lässt.

Der Frops – Mops und Französische Bulldogge

Mops und Französische Bulldogge sind sich grundsätzlich recht ähnlich, was Körperbau und charakterliche Eigenschaften angeht. Das Ergebnis einer Verpaarung ist ein Vierbeiner, der gerne viel Zeit mit Menschen verbringt und hierbei sehr sensibel ist. Der kuschelbedürftige Frops hat meist ein gutes Gefühl für den Gemütszustand seines Menschen. Leider leiden sowohl Mops als auch Französische Bulldogge durch ihre Zucht in vielen Fällen an vererbten Atemwegsproblemen. Bei der Anschaffung eines Hundes sollten Sie daher genau auf die Herkunft und die Züchter der Vierbeiner achten und sich im Vorhinein Gedanken über die Gesundheit des Vierbeiners und mögliche Folgekosten nach Anschaffung machen.

Fazit

Aus einer Vereinigung von zwei Rassen können interessante Mischlinge entstehen, die häufig gute Eigenschaften der einzelnen Rassen in sich vereinen. Vor der Anschaffung eines Hundes sollten Sie sich in jedem Fall frühzeitig über die verschiedenen Rassen, ihre Eigenheiten und Hintergründe informieren, über Kosten- und Zeitaufwand nachdenken und auch die Herkunft Ihres auserwählten Hundes genau prüfen, um etwaige gesundheitliche Probleme im Vorhinein auszuschließen.Weitere Informationen zu Mischlingsarten der Französischen Bulldogge und der reinrassigen Französischen Bulldogge erhalten Sie auch unter www.franzoesischebulldogge.net" target="_blank" rel="alternate">www.franzoesischebulldogge.net.

Foto: © DoraZett/fotolia.com

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