Entwicklung der Lernfähigkeit von Welpen

Die Grundtendenzen eines Welpen, also ob er z.B. ein ängstliches, mutiges oder vorsichtiges Wesen hat, sind bereits ab der achten Woche erkennbar. Bei der Geburt sind das Gehirn und die Lernfähigkeit eines Welpen stark unterentwickelt und er verfügt lediglich über zehn Prozent seines eigentlichen Gehirns. Der Rest entwickelt sich erst danach. Besonders in den ersten drei Monaten findet eine sehr starke Entwicklung im Gehirn statt. Danach ist die große Entwicklung abgeschlossen und die Bahnen für das spätere Verhalten sind gelegt. Zum Vergleich: Die Lernfähigkeit eines Hundes im Welpenalter von drei bis vier Monaten entspricht der eines sieben bis zehn Jahre alten Kindes.

Nachdem die Grundentwicklung des Gehirns abgeschlossen ist, beginnt die Reifungsphase. Dabei vernetzten sich die einzelnen Synapsen, sodass die eigentliche Lernphase beginnen kann. Doch auch die ersten vier bis acht Wochen können genutzt werden, ohne dass die Lernfähigkeit der kleinen Fellnasen bereits ausgeprägt ist. Alle Eindrücke, Geräusche und Umgebungen, die sie in dieser Zeit auch nur unbewusst wahrnehmen, werden später nicht mehr fremd sein. Tipp: Diese vier Wochen sind ideal, um den kleinen Zuwachs beispielsweise ans Autofahren zu gewöhnen.

Die Lernfähigkeit von Welpen fördern

Für die noch jungen Vierbeiner ist jeder Ort ein Abenteuerspielplatz. Sie sollten möglichst viel möglichst früh entdecken, brauchen aber auch viel Zeit. Welpengruppen oder Hundeschulen können die Lernfähigkeit der Fellnasen sehr gut fördern, aber vor allem auch den frischgebackenen Besitzern beim Umgang mit dem Neuzuwachs helfen. Es gibt auch Forschungen im Bereich Ernährung. Einige Studien besagen, dass sich vor allem die Omega-3-Fettsäure „Docosahexaen“ positiv auf die Lernfähigkeit von Welpen auswirkt. Tipp: Der Inhaltsstoff ist in speziellem Welpenfutter, aber auch in Fischöl zu finden.

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Welpen brauchen Zeit

Die kleinen Vierbeiner sollten stets die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, wann es ihnen zu viel wird. Ruhephasen sind für die Fellnasen besonders wichtig, damit es nicht zu einer Reizüberflutung kommt. Hat man als Hundehalter nicht genug Geduld, sind Probleme vorprogrammiert. Hundebabys sollten also jeden Tag in Maßen und in aller Ruhe etwas Neues erleben können und so ihre Umwelt langsam erforschen.

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Anzeigenbild: © Mia Anderson – unsplash.com

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