Die Perserkatze zählt zu den ältesten und bekanntesten Katzenrassen. Sie führt schon über Jahre hinweg die Liste der beliebtesten Katzenrassen auf Platz 1 an. Nicht nur die Katzenrasse hat eine lange Tradition, sondern auch ihre besondere Nasenform.

Aussehen

Die Perserkatze gehört zu den mittelgroßen Katzenrassen. Sie ist vor allem wegen ihres langen seidigen Fells, welches es in den unterschiedlichsten Farbvarianten gibt, beliebt. Neben Farben wie Schwarz, Rot, Weiß, Creme, Blau und Blaucreme gibt es auch exotische Farbbezeichnungen. Dazu zählen Chinchilla (Weiß mit schwarzem Tipping), Cameo (Weiß mit cremefarbenen Haarspitzen), Smoke (weiße Unterwolle und schwarzes Tipping), Bicolor (alle Farben gemixt mit Weiß), Tabby (alle Farben mit Tabbyzeichnung), Schildpatt (Rot, Creme mit weißen oder schwarzen Flecken; nur weibliche Tiere) und Colourpoint (Creme mit dunklen, sealbraunen Schattierungen). Charakteristisch für diese Rasse ist der massive, runde Kopf mit der abgerundeten Stirn und der kurzen Nase, die meist zwischen den Augen platziert ist.

Charakter

Perserkatzen sind eine der gemütlichsten und ruhigsten Katzenrassen überhaupt. Sie sind sanftmütig und sehr verschmust, was dazu führt, dass sie gerne im Mittelpunkt der Familie stehen und sich mehrmals am Tag Streicheleinheiten abholen wollen. Auf der anderen Seite kann die Perserkatze auch sehr gut alleine sein. Fremden gegenüber zeigen sich die Tiere sehr zurückhaltend und verhalten.

Haltung

Die gemütlichen Perserkatzen haben keinen ausgeprägter Freiheitsdrang und sind somit Wohnungskatzen durch und durch. Daher eignen sie sich bestens für die Haltung auch in kleineren Wohnungen. Am liebsten verbringen Sie den ganzen Tag an einem warmen, kuscheligen Ort und dösen vor sich hin. Pflege Der unausgeprägte Freiheitsdrang von Perserkatzen kommt ihrem sehr pflegeintensiven Fell zugute. Die dichte Unterwolle und das lange Deckhaar neigen schnell zu Verfilzungen und Knötchen, weshalb tägliches Bürsten unabdingbar ist. Eine intensivere Fellpflege sollten Halter einer Perserkatze alle 2-3 Tage durchführen. Dazu gehört beispielsweise auch das Bepudern des Katzenfells, damit es schön locker und duftend bleibt. Häufig tritt bei Perserkatzen eine Verengung des Nasen-Tränen-Kanals auf, was einer regelmäßigen Augenreinigung bedarf, da die austretende Tränenflüssigkeit leicht das Fell verkleben kann.

Größe und Gewicht

Die Perserkatze ist eine mittelgroße, sehr kompakte Katzenrasse. Perser-Kätzinnen bringen 3,5 - 6 kg auf die Waage, während Kater schon mal bis zu 7 kg schwer werden können. Einige Perserkatzen leiden an PKD, einer Zystenbildung an den Nieren. Ob eine Katze daran erkrankt ist, lässt sich mit einem Ultraschall und einem Gentest feststellen. Ein verantwortungsvoller Züchter lässt diese Maßnahmen durchführen, bevor er seine Katzenbabys vermittelt. Mit einer Katzenkrankenversicherung oder einer Katzen-OP-Versicherung sind Katzenhalter bestens gegen hohe Tierarztkosten abgesichert.

Foto: © Annemarie Wagner/fotolia.com

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