Vom neugierigen Stubentiger zur Schlafmütze

Die Tage im Winter sind kurz und grau, die Schlafphasen der Katzen verlängern sich. Bis zu 22 Stunden am Tag verbringen sie im Winter mit Ruhen. Sie liegen an einem warmen Plätzchen, schlafen oder dösen und erheben sich nur, wenn es etwas wirklich Interessantes gibt. Dadurch bauen sie Muskeln ab und Fettschichten setzen sich an. Auch die Sinne der Samtpfoten schlafen ein, da sie im Winter kaum zum Einsatz kommen. Schaffen Sie Abhilfe, damit Ihr Liebling wieder zu Kräften kommt!

Die Sinne der Katze wecken

Lüften Sie regelmäßig und schaffen Durchzug. Achten Sie dabei auf Ihre Samtpfote und warten, bis sie sich regt, weil ihr das Lüftchen zu rau ist. Beschäftigen Sie sich mit Ihrem Liebling und fordern ihn zum Spielen auf! Das regt den Kreislauf Ihrer Katze an und trainiert die Reflexe. Sie wird wieder ausgeglichener, anstatt dauernd müde in der Ecke zu sitzen. Binden Sie Spielzeuge mit ein, die Geräusche erzeugen, knallbunt sind oder duften. So können Sie spielerisch die Sinne Ihrer Samtpfote beleben. Gönnen sie ihr aber auch ein Erfolgserlebnis! Ansonsten wird das Spiel schnell langweilig und Ihr Liebling verzieht sich wieder an ein kuscheliges Plätzchen. Geben Sie Ihrer Katze also die Chance, das Spielzeug auch mal zu fangen.

Mögliche, andere Ursachen der Trägheit

Verliert Ihre Samtpfote schnell die Lust am Spielen und interessiert sich für gar nichts mehr, dann liegt die Ursache der Trägheit vielleicht woanders. Katzen sind von Natur aus neugierige Tiere und das bis ins hohe Alter. Deshalb ist es untypisch, wenn sie über einen längeren Zeitraum hinweg apathisch sind. Stellen Sie Ihren Liebling einem Tierarzt vor, so lässt sich schnell abklären, ob die Müdigkeit möglicherweise ein Anzeichen für eine Krankheit ist. Mit einer Tierkrankenversicherung brauchen Sie sich keine Gedanken um die Tierarztkosten zu machen.

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © WoGi/fotolia.com

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