Zweimal im Jahr lassen viele unserer Vierbeiner besonders viele Haare – nämlich dann, wenn ein Wechsel von der Sommer- zur Wintergarderobe ansteht und umgekehrt. Damit das alles problemlos vonstattengeht, erfahren Sie hier, wie Sie Hilfe beim Fellwechsel leisten können.


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Bürsten ist die wichtigste Hilfe beim Fellwechsel

Der Fellwechsel beim Hund ist für die meisten Haltenden ein wiederkehrendes Thema, bei dem die Frage aufkommt, wie man seinen Vierbeiner bei dieser Belastung am besten unterstützen kann. Es mag zwar naheliegend sein, kann allerdings nicht oft genug betont werden: Regelmäßiges Bürsten tut Ihrem Vierbeiner das ganze Jahr über gut, ist allerdings gerade im Frühling und Herbst die wichtigste Hilfe beim Fellwechsel. Gerade zum Sommer tun Sie Ihrem Hund einen großen Gefallen, wenn Sie die lästige, dichte Unterwolle ausbürsten. Je nach Rasse und Intensität des Haarens sollten Sie sich wöchentlich bis täglich Zeit für das Kämmen nehmen. Achten Sie dabei aber darauf, nur das lose Fell auszubürsten, das sich leicht lösen lässt – bei langhaarigen Hunden ist darum besondere Vorsicht geboten. Suchen Sie entsprechend des Felltyps die passende Hundebürste aus. Ein zusätzlicher Vorteil der regelmäßigen Fellpflege: Sie erkennen schnell Probleme wie Parasiten.

Hilfe beim Fellwechsel: die richtige Ernährung

Für manche Vierbeiner kann es sinnvoll sein, die Ernährung während des Fellwechsels anzupassen – besprechen Sie hier mit Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt, ob eine Futteranpassung eine sinnvolle Hilfe beim Fellwechsel Ihres Hundes sein kann. Generell haben Hunde in dieser Zeit einen hohen Bedarf an Eiweißen, Vitamin-B, Zink und Biotin. Nahrungsergänzungen erhalten Sie in der Tierarztpraxis. Daneben kann ein Esslöffel Lein- oder Lachsöl Ihren Liebling mit wichtigen Nährstoffen für ein gesundes Hundefell versorgen.

Probleme erkennen

Dass Ihr Hund tierärztliche Hilfe beim Fellwechsel benötigt, erkennen Sie an verschiedenen Faktoren:

  • Das Fell ist stumpf und brüchig
  • Der Hund haart über einen ungewöhnlich langen Zeitraum ungewöhnlich viel
  • Hautprobleme (trocken, ölig, schuppig, gereizt)

Ihre Tierärztin oder Ihr Tierarzt wird bei der Vorstellung des Tieres untersuchen, auf welche Mängel derartige Probleme zurückzuführen sind oder ob eine Erkrankung als Ursache in Frage kommt. Darum ist es wichtig, dass Sie Ihrem Hund viel Aufmerksamkeit schenken und sein gesundes Fell kennen – regelmäßige Pflege-Sessions helfen Ihnen dabei, Veränderungen frühzeitig zu bemerken.

Dieser Artikel wurde geprüft von Tierärztin Melanie Ahlers.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

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