Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier finden Sie, kurz und bündig erklärt, alle wichtigen Begriffe rund um Tierkrankheiten, Hunde- und Katzenrassen sowie weitere, interessante Themen. Wenn Sie Fragen zu anderen Begriffen aus der Hunde- und Katzenwelt haben, schreiben Sie einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Die Antwort interessiert vielleicht auch andere Tierfreunde und wird dann in das Lexikon aufgenommen.

Zwergpinscher sind die kleinsten Vertreter der Pinscherfamilie – und damit die kleinere Variante des Deutschen Pinschers und des Dobermanns. In Deutschland hat der Zwergpinscher – der aufgrund seiner häufig rehbraunen Färbung auch Rehpinscher genannt wird – eine sehr lange Tradition. Als gesichert gilt, dass diese Hunderasse von dem sogenannten Torfgrubenhund abstammt, der vor rund 3000 Jahren im Ostseegebiet lebte. Im Mittelalter war ein Hund, der dem heutigen Zwergpinscher sehr ähnelte, im ländlichen Raum stark verbreitet.

Zwergschnauzer

Zwergschnauzer sind die kleinsten Vertreter der Deutschen Schnauzer. Der kecke Kleinhund mit dem eindrucksvollen Bart blickt auf eine lange Geschichte zurück. Zwergschnauzer sind prinzipiell nichts anderes als die rauhaarige Variante des Zwergpinscher. Über lange Zeit hinweg wurde der Schnauzer deshalb auch als rauhaariger Pinscher bezeichnet.

Beim Zwergspaniel handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Belgien und Frankreich hat. Man kennt diese Hunderasse auch unter der Bezeichnung Kontinentaler Zwergspaniel. Es werden hierbei zwei Varietäten unterschieden. Zum einen kennt man den Papillon, der mit seinen großen abstehenden Ohren an einen Schmetterling erinnert. Zum anderen kennt man den Phalène, dessen Ohren nach unten hängen. Hunde dieser Rasse werden aufgrund ihrer geringen Körpergröße zu den Kleinhunderassen gezählt.

Zwergspitz wird der kleinste Vertreter des Deutschen Spitz genannt. Dieser Kleinhund entspricht seinen größeren Verwandten sowohl im Aussehen als auch im Charakter. Der einzige Unterschied zu den anderen Varianten des Spitz besteht darin, dass der Zwergspitz lediglich 18-22 cm Schulterhöhe erreicht. Vom Ursprung her besitzt der Zwergspitz jedoch dieselben Wurzeln wie seine großen Brüder.

Zwingerhusten

Unter Zwingerhusten versteht man eine Erkrankung der oberen Atemwege des Hundes, also des Rachens, des Kehlkopfes, der Luftröhre (Trachea) und manchmal auch der Bronchien. Diese sehr ansteckende Erkrankung ist auch als infektiöse Tracheobronchitis bekannt. Grundsätzlich kann Zwingerhusten durch verschiedene Viren und Bakterien ausgelöst werden. Typisch für diese Erkrankung ist ein starker Husten, der auch an das heisere Bellen eines Hundes erinnert. Der trockene Husten kann mehrere Wochen anhalten. Vorsorglich kann gegen Zwingerhusten geimpft werden. Die Impfung schützt zwar nicht in jedem Fall vor Ausbruch der Erkrankung, der Krankheitsverlauf ist bei geimpften Hunden aber meistens deutlich milder.

Zwingerhusten-Impfung

Eine Impfung gegen Zwingerhusten wird vor allem für Hunde empfohlen, die aufgrund ihrer Lebens- und Haltungsbedingungen ein erhöhtes Infektionsrisiko haben. Hunde in Hundeschulen, Hundepensionen, Zwingern und auf Hundeausstellungen sind durch den wechselnden Hundekontakt einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt. Zwingerhusten wird nicht von einem einzigen Erreger, sondern von mehreren Viren und Bakterien in Kombination, ausgelöst.