Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier finden Sie, kurz und bündig erklärt, alle wichtigen Begriffe rund um Tierkrankheiten, Hunde- und Katzenrassen sowie weitere, interessante Themen. Wenn Sie Fragen zu anderen Begriffen aus der Hunde- und Katzenwelt haben, schreiben Sie einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Die Antwort interessiert vielleicht auch andere Tierfreunde und wird dann in das Lexikon aufgenommen.

Wurmkur beim Hund

Würmer beim Hund sind im Allgemeinen nicht besonders gefährlich, führen aber unbehandelt zu gesundheitlichen Problemen. Ein wurmbefallener Hund kann auch ein Ansteckungsrisiko für den Menschen darstellen, da die Parasiten mitunter auch auf den Menschen übertragen werden.

Xoloitzcuintle

Diese Rassehunde werden offiziell von der FCI anerkannt und stammen ursprünglich aus Mexiko. Sie sind auch als Xolo, Xoloitzquintle, Tepeizeuintli und Mexikanischer Nackthund bekannt. Es handelt es sich hierbei um eine junge Hunderasse, die erst in den letzten Jahrzehnten entstanden ist. Von Mexiko aus haben sich die Nackthunde vermutlich über den gesamten amerikanischen Kontinent verbreitet.

Bei diesen Katzen handelt es sich um Rassekatzen, die in den USA entstanden sind. Ihren Namen verdankt diese Katze ihrer Herkunft. In den 1980er Jahren wurden auf einer Farm im US-Bundesstaat New York Kätzchen mit schokoladenbraunem Fell entdeckt. Der Vater des Wurfs soll ein langhaariger Kater mit schwarzem Fell gewesen sein. Die Mutter soll eine schwarz-weiße Langhaarkatze gewesen sein. Zu den Vorfahren dieser Tiere sollen Siamkatzen gehört haben, wodurch sich die Vererbung des schokoladenbraunen Fells erklären lässt.

Yorkshire Terrier

Der Yorkshire Terrier ist mit bis zu 3,1 kg Gewicht und 25 cm Widerristhöhe ein kompakter Gesellschaftshund. Die dunkle stahlblaue Farbe erstreckt sich vom Hinterhauptbein bis zum Rutenansatz. Das Haarkleid an der Brust hat ein volles, helles Braun. Das feine, glänzende, lange und glatte Haar bedarf besonderer Pflege, da es sonst leicht brüchig wird und seinen glänzenden Charakter verliert.

Zahnfleischentzündungen bei Katzen

Befinden sich direkt am Rand der Zähne Ihrer Katze gerötete Stellen, dann hat sie wahrscheinlich eine Zahnfleisch-Entzündung. Kommen hierzu noch Blutungen und eine verstärkte Schmerzempfindlichkeit an betroffenen Bereichen, dann sprechen Tierärzte von einer Gingivitis. Dieses Krankheitsbild kann sich zu einer Stomatitis vergrößern, sobald auch andere Anteile in der Schleimhaut des Maules betroffen sind. Nicht selten treten beide Probleme gleichzeitig auf. Handelt es sich bei der Zahnfleisch-Entzündung einer Katze um die sogenannte Feline Chronische Gingivo-Stomatitis, sind neben dem Zahnfleisch auch die Rachen-und Maulschleimhäute entzündet. Darüber hinaus können Sie oftmals auch Geschwülste feststellen, die zur Empfindlichkeit der Katze führen. Da es für eine Zahnfleisch-Entzündung bei Katzen zahlreiche Ursachen gibt, existieren nicht selten weitere Erkrankungen, die sich von Plaque und Zahnstein, sowie Parodontitis, über Entzündungen und das Auflösen der Zahnwurzeln, bis hin zu einer Insuffizienz der Nieren oder Infektionskrankheiten erstrecken können.

Möglichen Ursachen einer Zahnfleisch-Entzündung bei Katzen

Die Vielfältigkeit der Ursachen für eine Zahnfleisch-Entzündung bei Katzen spricht für die These, dass erst das Aufkommen mehrerer Einflüsse zum Ausbruch der Krankheit führt. Im Folgenden zeigen sich potenzielle Quellen für das Leiden Ihres Tieres, die Ihnen einen Anlass geben sollten, zeitnah einen Tierarzt aufzusuchen, um eine exakte Diagnose zu bekommen.

  • Bakterielle Entzündung
  • Infektion mit Viren
  • Immunschwäche
  • Immunerkrankung
  • Organversagen
  • Verletzungen
  • Zahnwurzelabszess
  • Tumore
  • Vergiftungen

Symptome für eine Zahnfleisch-Entzündung bei Katzen

Das Immunsystem Ihrer Katze stellt meistens die tragende Rolle bei einer Erkrankung des Zahnfleisches dar. So reagiert dieses auf Bakterien und Viren in der Regel mit einer Entzündung oder einer Immunsuppression, welche die Schwächung des Organismus bezeichnet. Durch den Artenreichtum von Viren und Bakterien sind auch die Symptome unterschiedlichster Form. So ist der eindeutigste Indikator das gerötete oder blutende Zahnfleisch. Aber auch ein vermehrter Speichelfluss oder ein sehr unangenehmer Geruch aus dem Maul könnte auf eine Zahnfleisch-Entzündung Ihrer Katze hindeuten. Da ein entzündetes Zahnfleisch Schmerzen hervorruft, sollten Sie bei Verdacht auch darauf achten, ob Ihre Katze auf einmal Probleme beim Fressen hat. Dies äußert sich üblicherweise durch ein Zögern, ein schnelles Aufnehmen großer Portionen oder die komplette Verweigerung zur Nahrungsaufnahme. Gerade hier ist schnelles Handeln wichtig, denn es weist darauf hin, dass die Entzündung bereits weit fortgeschritten ist. Das Zahnfleisch kann schlimmstenfalls zurückgehen, es kommt zu freiliegenden Zahnhälsen oder sogar zum Zahnverlust.  

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Zahnpflege für Hunde

Jeder kennt aus eigener Erfahrung, dass Zahnprobleme und die daraus folgenden Zahnarztbesuche nicht sehr angenehm sind. Deshalb sollten Sie Ihrem Haustier helfen diese Besuche möglichst selten antreten zu müssen. Denn auch ein Hundegebiss sollte ständig und vor allem schon ab dem Welpenalter gepflegt und regelmäßig kontrolliert werden. Um die Hunde schon im jungen Alter an das Kontrollieren des Gebisses und des Zahnfleisches zu gewöhnen, empfiehlt es sich die Prozedur schon frühzeitig zu üben.

Probleme, die durch regelmäßige Kontrollen vermieden werden können

Durch die regelmäßigen Kontrollen und die richtige Pflege können unter anderem Mundgeruch und Zahnstein schnell erkannt oder gleich von Anfang an weitestgehend vermieden werden. Ein weiteres Problem, das auftreten kann, ist eine Infektion durch Verletzungen in der Maulhöhle oder durch abgebrochene Zähne. Diese können dazu führen, dass das Tier nicht mehr fressen kann oder im schlimmsten Fall krank wird.

Wie sorgen Sie für ein gesundes Gebiss Ihres Hundes?

  • Wählen Sie das richtige Futter

Das Gebiss eines Hundes ist darauf ausgelegt, Fleisch auseinander zu reißen, zu zerkleinern und anschließend runter zu schlucken. Normal benötigt dieser Vorgang alle Teile des Gebisses. Nass- und Trockenfutter allein können die Maulhöhlenhygiene eines Hundes nicht auf Dauer erhalten. Es empfiehlt sich daher, Ihrem Hund ab und zu ein Stück rohes Fleisch oder Knochen zum Fressen zu geben, da diese den Abrieb fördern und somit zahnreinigend wirken.

  • Kauartikel zur Zahnpflege

Viele Kauartikel dienen nicht nur der Beschäftigung des Hundes, sondern sorgen in vielerlei Hinsicht auch für ein gesundes Gebiss beziehungsweise für eine gute Mundhöhlenhygiene. Die meisten Kauartikel trainieren beispielsweise die Kaumuskulatur und reinigen gleichzeitig die Zähne Ihres Hundes. Wichtig bei der Wahl der richtigen Kauartikel ist, dass Sie nicht zu kleine oder zu weiche Produkte wählen, die der Hund im Ganzen herunterschlingen könnte.

  • Zahnbürsten & Zahnpasta

Für Hunde gibt es spezielle Zahnbürsten und Zahnpflegemittel, die sich im Gegensatz zu für Menschen gedachte Zahn- und Mundpflegeprodukten, gut für das Tier eignen. Produkte für die menschliche Mundhygiene sollten auf keinen Fall benutzt werden, da sie nicht auf die Bedürfnisse der Vierbeiner zugeschnitten sind und oftmals Schaum bilden, den die Hunde nicht ausspucken können und somit runterschlucken. Dies kann zu Darmstörungen führen. Informieren Sie sich daher vor dem Kauf über die Verträglichkeit und kaufen Sie ausschließlich für Tiere geeignete Produkte.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Zahnpflege für Katzen

Richtige Zahnpflege für die Katze

Auch für Ihre, zwar oft eigensinnige, aber doch treue Samtpfote gilt ein Zahnarztbesuch als nicht wirklich angenehm. Daher sollten Sie auch bei Ihrer Katze auf eine richtige Zahn- und Mundpflege achten. Katzenbabys haben nach ihrer Geburt kleine, spitze Zähne, die oft an Geschwistern oder allem, was sonst zu finden ist, ausprobiert werden. Dies gilt besonders zwischen dem dritten und sechsten Lebensmonat, wenn der Zahnwechsel stattfindet. Um Ihre Katzen durch diese unangenehme Zeit zu begleiten und sie vor Infektionen und Zahnstein zu beschützen, sollten Sie regelmäßig die Zähne und die Mundhöhle kontrollieren.

Probleme, die bei mangelnder Zahn- und Mundhygiene auftreten können

Ein Problem, das bei drei von vier Katzen auftritt, ist die Bildung von Zahnstein, der zu Mundgeruch, Entzündungen des Zahnfleisches und sogar zu Rückbildungen der Zähne führen kann. Die Ursache für die Bildung von Zahnstein liegt im Absetzen von Speiseresten am Zahn. Als Folge entsteht Plaque, der ein idealer Nährboden für Keime ist. Dieser Plaque wird durch die Mineralien des Speichels Ihrer Katze zu Zahnstein und Entzündungen breiten sich aus. Neben der Bildung von Zahnstein ist auch eine spezielle Art von Karies oft schuld an Infektionen. Die Keime und Viren der Entzündungen breiten sich nicht nur in der Mundhöhle aus, sondern gelangen in den Blutkreislauf und ziehen Entzündungen am Herz, der Leber und den Nieren nach sich. Achten Sie daher auf Symptome wie Mundgeruch und Zahnbeläge.

Maßnahmen zu einem gesunden Gebiss Ihrer Katze

  • Trockenfutter

Eine effektive Maßnahme gegen die Bildung von Zahnbelag ist der Verzehr von Trockenfutter, da dieser durch das Zerkauen zu einer Reinigung der Zähne führt. Ein weiterer Effekt ist eine Art Massage des Zahnfleisches, die für eine bessere Durchblutung sorgt. Eine Verweigerung des Verzehrs von Trockenfutter kann ein Zeichen dafür sein, dass Ihre Katze schon unter Schmerzen leidet.

  • Zähneputzen

Die wohl effektivste Methode zur Vorbeugung von Zahnbelag beziehungsweise Zahnstein ist das Putzen der Zähne. Mit speziellen Zahnpflegeprodukten für Katzen lässt sich der Zahnbelag nahezu ganz entfernen. Um der Katze diesen Prozess angenehmer zu gestalten, empfiehlt sich beispielsweise eine Zahnpasta mit Hühnchengeschmack. Jedoch lassen sich Katzen oft trotz der Hilfsmittel nicht gerne die Zähne putzen und so bleibt meist nichts anderes übrig, als Trockenfutter oder eine Zahnreinigung unter Narkose beim Tierarzt.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Zahnplaque bei Hunden

Zahnplaque bei Hunden entsteht oft unbemerkt. Dieser Zahnbelag ist vorerst ungefährlich, kann sich aber schnell zu Zahnstein entwickeln und zu Problemen führen. Im folgenden Artikel können Sie sich über Zahnplaque informieren und erfahren, wie Sie diesen am effektivsten vorbeugen.

Zahnstein bei Hunden

Zahnstein ist ein häufiges Problem bei Hunden. Unter Zahnstein versteht man Zahnbeläge, die durch Einlagerungen von Mineralien aus dem Speichel des Tieres hart geworden sind. Zahnstein besteht aus Bakterien, Futterresten, Schleimhautzellen und Mineralien. Er bildet sich zunächst am Übergang vom Zahn zum Zahnfleisch und hat eine raue Oberfläche. Aus diesem Grund können sich weitere Beläge ganz einfach anhaften. Dadurch nimmt der Zahnstein bei Hunden an Dicke zu. Zahnstein bei Hunden betrifft besonders häufig die Backen-, Reiß- und die Eckzähne des Oberkiefers.

Zahnstein bei Katzen

Zahnstein kommt bei Katzen relativ häufig vor. Unter Zahnstein versteht man harte Auflagerungen an den Zähnen. Diese Auflagerungen können sich auf dem ganzen Zahn befinden oder auch nur am Übergang zum Zahnfleisch. Zahnstein bei Katzen hat in der Regel eine braun-gelbe Farbe. Er muss behandelt werden, da ansonsten weitere Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleisches drohen.

Zecken bei Hunden und Katzen

Zecken gehören zu den häufigsten Hunde- und Katzenparasiten. Tier und Halter müssen sich wohl oder übel regelmäßig mit ihnen auseinandersetzen, wobei die Gefahr der lästigen Tierchen nicht zu unterschätzen ist. Wir haben für Sie zusammengefasst, was Sie über Zecken bei Hunden und Katzen unbedingt wissen sollten.

Zentralasiatischer Owtscharka

Bei diesen Tieren handelt es sich um Hunde, die ihren Ursprung in Russland haben und von der FCI anerkannt werden. Verbreitet sind Hunde dieser Rasse vor allem in den zentralasiatischen Republiken Kirgisistan, Usbekistan, Kasachstan, Afghanistan, Tadschikistan, der Mongolei und Turkmenistan. Auch in Sibirien und im Ural sind zentralasiatische Owtscharka bekannt. In ihrem Ursprungsgebiet werden die Tiere als Schäferhunde genutzt.

Zielobjektsuche (ZOS)

Die Zielobjektsuche, kurz ZOS genannt, ist eine Sportart, bei dem Hunde konditionierte und versteckte Gegenstände finden und anzeigen müssen. Im Gegensatz zu Agility, Flyball und weiteren Hundesportarten ist ZOS ein markenrechtlich geschützter Sport, der einem bestimmten Ausbildungsstandard unterliegt.

Unter dem Begriff Zuchthunde versteht man im Allgemeinen Hunde, die für die Hundezucht genutzt werden. In der Regel sollten nur solche Hunde als Zuchthunde verwendet werden, die sowohl hinsichtlich des Aussehens als auch hinsichtlich des Charakters bestimmte Merkmale erfüllen. Bei der Hundezucht wird viel Wert darauf gelegt, dass die gezüchteten Tiere bestimmte äußerliche Merkmale erfüllen. Auch charakterliche Merkmale werden in der Hundezucht von den Eltern an die Nachkommen weitergegeben.

Hunde werden bereits seit vielen Jahrhunderten als Zugtiere eingesetzt. Es wird vermutet, dass Hunde die ersten Tiere waren, die überhaupt für die Zugarbeit genutzt wurden. Unter anderem deuten Darstellungen auf archäologischen Funden darauf hin, dass Zughunde bereits 500 Jahre vor Christus eingesetzt wurden. Mithilfe der Hunde wurden Waren und auch Menschen transportiert. Heute müssen Hunde in der Regel keine Waren oder Menschen mehr transportieren, moderne Verkehrsmittel haben diese Arbeit überflüssig gemacht. In einigen Gebieten sind jedoch nach wie vor Schlittenhunde im Einsatz.