Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier finden Sie, kurz und bündig erklärt, alle wichtigen Begriffe rund um Tierkrankheiten, Hunde- und Katzenrassen sowie weitere, interessante Themen. Wenn Sie Fragen zu anderen Begriffen aus der Hunde- und Katzenwelt haben, schreiben Sie einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Die Antwort interessiert vielleicht auch andere Tierfreunde und wird dann in das Lexikon aufgenommen.

Zahnplaque bei Hunden

Erhalten Hunde viel zuckerhaltige Getreideprodukte wie beispielsweise Nudeln oder getrocknetes Brot, neigen sie vermehrt zu Karies und Zahnschmerzen. Zudem führt Zahnplaque, der sich zunehmend auf der Oberfläche bildet, im schlimmsten Fall zu einer Entzündung des Zahnfleisches und entwickelt sich zu einer Parodontitis. Die Folge: Bello verliert seine Zähne. Weiter besteht Gefahr, dass Infektionen mit der Erkrankung einhergehen und Bakterien in die Blutbahn eindringen, wo sie lebenswichtige Organe wie Herz, Leber und Nieren angreifen.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Zahnschmerzen beim Hund

Da Bello bei Schmerzen still vor sich hin leidet, erkennen Herrchen und Frauchen oft viel zu spät die Zahnprobleme ihres Lieblings. Weigert er sich, Nahrung zu sich zu nehmen, liegt in der Regel bereits ein langer Leidensweg hinter ihm und es ist höchste Zeit, einen Facharzt aufzusuchen. Auch vermehrter Speichelfluss, hängende Ohren, Lustlosigkeit, zuckende Bewegungen des Kopfes oder der Lefze, trauriger Blick und reibende Bewegungen mit der Pfote im Gesicht weisen möglicherweise auf Erkrankungen hin. Ebenso deutet Mundgeruch auf mangelnde Mundhygiene und Infektionen hin.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Zahnstein bei Hunden

Zahnstein ist ein häufiges Problem bei Hunden. Unter Zahnstein versteht man Zahnbeläge, die durch Einlagerungen von Mineralien aus dem Speichel des Tieres hart geworden sind. Zahnstein besteht aus Bakterien, Futterresten, Schleimhautzellen und Mineralien. Er bildet sich zunächst am Übergang vom Zahn zum Zahnfleisch und hat eine raue Oberfläche. Aus diesem Grund können sich weitere Beläge ganz einfach anhaften. Dadurch nimmt der Zahnstein bei Hunden an Dicke zu. Zahnstein bei Hunden betrifft besonders häufig die Backen-, Reiß- und die Eckzähne des Oberkiefers.

Zahnstein bei Katzen

Zahnstein kommt bei Katzen relativ häufig vor. Unter Zahnstein versteht man harte Auflagerungen an den Zähnen. Diese Auflagerungen können sich auf dem ganzen Zahn befinden oder auch nur am Übergang zum Zahnfleisch. Zahnstein bei Katzen hat in der Regel eine braun-gelbe Farbe. Er muss behandelt werden, da ansonsten weitere Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleisches drohen.

Zecken bei Hunden und Katzen kommen relativ häufig vor. Bei Zecken handelt es sich um sogenannte Ektoparasiten, d.h. sie befallen ein Wirtstier (oder einen Menschen) von außen und ernähren sich von ihm. Zecken halten sich nur zum Blutsaugen auf einem Wirt auf und leben ansonsten in der freien Natur. Sie sind weltweit auftretende Parasiten, die zu den Spinnentieren gehören. Es sind bereits zahlreiche verschiedene Arten bekannt. Bei Hunden und Katzen kommen vor allem Zeckenarten wie der Gemeine Holzbock, die Buntzecke beziehungsweise Auwaldzecke und die Braune Hundezecke vor.

Zentralasiatischer Owtscharka

Bei diesen Tieren handelt es sich um Hunde, die ihren Ursprung in Russland haben und von der FCI anerkannt werden. Verbreitet sind Hunde dieser Rasse vor allem in den zentralasiatischen Republiken Kirgisistan, Usbekistan, Kasachstan, Afghanistan, Tadschikistan, der Mongolei und Turkmenistan. Auch in Sibirien und im Ural sind zentralasiatische Owtscharka bekannt. In ihrem Ursprungsgebiet werden die Tiere als Schäferhunde genutzt.

Die Zielobjektsuche, kurz ZOS genannt, ist eine Sportart, bei dem Hunde konditionierte und versteckte Gegenstände finden und anzeigen müssen. Im Gegensatz zu Agility, Flyball und weiteren Hundesportarten ist ZOS ein markenrechtlich geschützter Sport, der einem bestimmten Ausbildungsstandard unterliegt.

Unter dem Begriff Zuchthunde versteht man im Allgemeinen Hunde, die für die Hundezucht genutzt werden. In der Regel sollten nur solche Hunde als Zuchthunde verwendet werden, die sowohl hinsichtlich des Aussehens als auch hinsichtlich des Charakters bestimmte Merkmale erfüllen. Bei der Hundezucht wird viel Wert darauf gelegt, dass die gezüchteten Tiere bestimmte äußerliche Merkmale erfüllen. Auch charakterliche Merkmale werden in der Hundezucht von den Eltern an die Nachkommen weitergegeben.

Hunde werden bereits seit vielen Jahrhunderten als Zugtiere eingesetzt. Es wird vermutet, dass Hunde die ersten Tiere waren, die überhaupt für die Zugarbeit genutzt wurden. Unter anderem deuten Darstellungen auf archäologischen Funden darauf hin, dass Zughunde bereits 500 Jahre vor Christus eingesetzt wurden. Mithilfe der Hunde wurden Waren und auch Menschen transportiert. Heute müssen Hunde in der Regel keine Waren oder Menschen mehr transportieren, moderne Verkehrsmittel haben diese Arbeit überflüssig gemacht. In einigen Gebieten sind jedoch nach wie vor Schlittenhunde im Einsatz.

Der Zughundesport eignet sich vor allem für große und mittelgroße Hunde, die noch etwas mehr ausgelastet werden sollen. Große und mittelgroße Hunde, die sehr lauffreudig sind, sind bei normalen Spaziergängen oftmals unterfordert. Beim Zughundesport müssen viele Aspekte wie der Trainings- und Gesundheitszustand sowie das Gewicht des Zugobjekts berücksichtigt werden. Aus diesem Grund sollten Anfänger mit diesem Sport nur unter fachlicher Anleitung beginnen.

Zweithund zulegen

Einen Zweithund zulegen? Das gilt es, zu beachten!

Der Hund ist bekanntlich der beste Freund des Menschen. Da verwundert es nicht, dass viele Menschen nicht nur einen, sondern gleich mehrere Hunde halten möchten. Hunde sind Rudeltiere und lieben die Gemeinschaft, vor allem wenn verschiedene Generationen gemeinsam leben, zeigen sich die Vorteile eines Zweithundes:

  • Hunde können sich untereinander beschäftigen
  • Ältere Hunde schöpfen neue Lebensenergie
  • Welpen können von der Erfahrung des Ersthundes profitieren

Sie sollten jedoch erst einmal für sich selbst erörtern, ob die Anschaffung eines Zweithundes eine gute Entscheidung wäre. Die Belastungen liegen dabei vor allem:

  • im finanziellen Bereich: alle Kosten, die mit einem Haustier verbunden sind, verdoppeln sich (Tierarztkosten, Nahrung, Tierversicherung)
  • im Machtkampf der Hunde untereinander
  • in der erhöhten Verantwortung

Wenn Sie sich dennoch dafür entscheiden, einen zweiten Hund in Ihre Familie aufzunehmen, sollten Sie sich mit den Dynamiken in Hundegruppen auseinandersetzen, um ausartende Machtkämpfe zwischen den Tieren zu vermeiden. Prinzipiell lassen sich viele Hunde, unabhängig ihrer Rasse, mit Artgenossen gemeinsam halten. Bestimmte Rassen, wie Golden Retriever oder Labrador sind jedoch besonders empfehlenswert. Doch worauf müssen Sie nun genau achten?

Der Ersthund

Sie sollten in jedem Fall gewährleisten, dass Sie nach wie vor genug Zeit für den Ersthund haben, auch im Fall einer Krankheit oder anderer Komplikationen. Es ist wichtig, dass sich Ihr Ersthund nicht vernachlässigt fühlt und nach wie vor genug Aufmerksamkeit bekommt, ansonsten kann es passieren, dass er körperlich abbaut. Wichtig ist, dass Sie bei der Auswahl des Zweithundes den Charakter Ihres Ersthundes miteinbeziehen. Ein ängstliches Tier sollte vielleicht nicht unbedingt direkt mit einem sehr dominierenden Zweithund konfrontiert werden, obwohl ein stärkeres Selbstbewusstsein in gesundem Maße später Ihrem Ersthund auch als Stütze dienen kann.

Der neue Hund

Zunächst sollten Sie mit Ihrem Züchter oder dem Tierheim absprechen, welche Hunderasse gut zu Ihrem Ersthund passt. Haben Sie einen Favoriten, sollten Sie in einem ersten Schritt prüfen, ob sich die beiden Hunde verstehen, indem Sie erste Treffen arrangieren, an denen sich die Tiere beschnuppern können. Wenn Sie den neuen Hund dann nach Hause gebracht haben, wäre es ratsam, mit ihm vorerst getrennt vom Ersthund spazieren zu gehen, damit der Neue sich an Ihnen und nicht an dem anderen Hund orientiert. Eine weitere Sache, die es zu bedenken gilt, ist die Tatsache, dass sich der neue Hund das Verhalten vom Ersthund abschaut, deswegen sollte Fehlverhalten von beiden Tieren sofort geahndet werden.

Zwergpinscher sind die kleinsten Vertreter der Pinscherfamilie – und damit die kleinere Variante des Deutschen Pinschers und des Dobermanns. In Deutschland hat der Zwergpinscher – der aufgrund seiner häufig rehbraunen Färbung auch Rehpinscher genannt wird – eine sehr lange Tradition. Als gesichert gilt, dass diese Hunderasse von dem sogenannten Torfgrubenhund abstammt, der vor rund 3000 Jahren im Ostseegebiet lebte. Im Mittelalter war ein Hund, der dem heutigen Zwergpinscher sehr ähnelte, im ländlichen Raum stark verbreitet.

Zwergschnauzer

Zwergschnauzer sind die kleinsten Vertreter der Deutschen Schnauzer. Der kecke Kleinhund mit dem eindrucksvollen Bart blickt auf eine lange Geschichte zurück. Zwergschnauzer sind prinzipiell nichts anderes als die rauhaarige Variante des Zwergpinscher. Über lange Zeit hinweg wurde der Schnauzer deshalb auch als rauhaariger Pinscher bezeichnet.

Beim Zwergspaniel handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Belgien und Frankreich hat. Man kennt diese Hunderasse auch unter der Bezeichnung Kontinentaler Zwergspaniel. Es werden hierbei zwei Varietäten unterschieden. Zum einen kennt man den Papillon, der mit seinen großen abstehenden Ohren an einen Schmetterling erinnert. Zum anderen kennt man den Phalène, dessen Ohren nach unten hängen. Hunde dieser Rasse werden aufgrund ihrer geringen Körpergröße zu den Kleinhunderassen gezählt.

Zwergspitz wird der kleinste Vertreter des Deutschen Spitz genannt. Dieser Kleinhund entspricht seinen größeren Verwandten sowohl im Aussehen als auch im Charakter. Der einzige Unterschied zu den anderen Varianten des Spitz besteht darin, dass der Zwergspitz lediglich 18-22 cm Schulterhöhe erreicht. Vom Ursprung her besitzt der Zwergspitz jedoch dieselben Wurzeln wie seine großen Brüder.