Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier finden Sie, kurz und bündig erklärt, alle wichtigen Begriffe rund um Tierkrankheiten, Hunde- und Katzenrassen sowie weitere, interessante Themen. Wenn Sie Fragen zu anderen Begriffen aus der Hunde- und Katzenwelt haben, schreiben Sie einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Die Antwort interessiert vielleicht auch andere Tierfreunde und wird dann in das Lexikon aufgenommen.

Welpenschule

Unabhängig davon, wie engagiert Sie das Heranwachsen ihres Welpen angehen, auf eine gute Welpenschule sollten Sie nie verzichten. Dabei geht es längst nicht nur um Kommandos und Gehorsamkeitstraining, sondern, wie in einem echten Kindergarten, um die umfassende Sozialisierung mit Altersgenossen und ein harmonisches Aufwachsen. Sehr wichtig ist es, früh anzufangen. Die entscheidende Prägphase des Welpen fällt in die Zeit zwischen der 8. und der 16. Lebenswoche. Bereits hier sollte das Fundament eines erfolgreichen Zusammenlebens von Mensch und Hund gelegt werden.

Lernen sich zu verstehen

Die Erfahrung, die ein Hund bereits im Welpenalter unter fürsorglicher Beobachtung mit sozialen Hierarchien, Konfliktstrategien und Kommunikationsweisen anderer Welpen gesammelt hat, wird sich später auf der Hundewiese großzügig auszahlen. Nicht minder bedeutend für den kleinen Vierbeiner ist es zu lernen, Herrchen und Frauchen besser zu verstehen und sich klar gegenüber Ihnen zu äußern. Natürlich meistert der Welpe mit reichlich Spiel und Abwechslung auch die unabdingbaren Grundübungen wie Sitz und Platz, entwickelt eine Beißhemmung und lernt andere Menschen nicht anzuspringen. Auch Sie lernen einiges dazu, tauschen sich mit Trainern und anderen Welpenbesitzern aus und lernen die Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften ihres Vierbeiners besser kennen. So lehrt die Welpenschule Hund und Mensch, einander besser zu verstehen.

Das sollte eine gute Welpenschule auszeichnen:

  • Kleine Gruppen. Ihr Hund braucht Sozialisation, sollte aber nie mit mehr als sechs bis acht Altersgenossen zusammen unterrichtet werden.
  • Der soziale Kontakt steht an erster Stelle. Es soll immer genug Zeit dem gemeinsamen Spielen und Toben gewidmet sein.
  • Es wird stets mit Belohnung und Anreiz, nie mit Strafen erzogen.
  • Jeder Trainer besitzt einen Sachkundenachweis und kennt die Eigenheiten kleiner Welpen.
  • Den individuellen Belangen Ihres Hundes wird genügend Gehör geschenkt.

Mit richtiger Vorbereitung die passende Welpenschule finden

Bereiten Sie sich gut vor. Wie bei einem Menschenkind prägt die Welpenschule das gesamte Leben des Hundes. Schnuppern sie in Lerneinheiten rein. Machen Sie sich erst selbst ein gutes Bild von der Schule und den Ausbildern und bringen Sie erst dann ihren Liebling zu einem Schnuppertag mit. Eine gut organisierte Schule lässt den Welpen genügend Zeit sich vor jeder Lerneinheit aneinander zu gewöhnen, zieht den Unterricht nicht in die Länge (nie mehr als 60 Minuten) und sorgt für genügend Spiel- und Entspannungspausen. Auch sollte Ziel eines qualifizierten Trainers nie sein, Ihnen die Ausbildung abzunehmen, sondern, im Gegenteil, mit reichlich Engagement und Leidenschaft, Ihnen die richtigen Werkzeuge in die Hand zu legen, damit Sie ihren Vierbeiner selbst besser erziehen und verstehen können.

Welsh Corgi Cardigan

Beim Welsh Corgi Cardigan handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Schon zur Zeit der Kelten sollen diese Hunde als Hüte- und Treibhunde genutzt worden sein. Seinen Namen hat dieser Corgi von der Grafschaft Cardiganshire, in welcher er seinen Ursprung haben soll. Der Corgi wurde als Hüte- und Treibhund für Rinder und Pferde eingesetzt und diente gleichzeitig als Wach- und Hofhund. Der Welsh Corgi Cardigan ist dem Welsh Corgi Pembroke sehr ähnlich. Wie dieser hat er kurze Beine, einen langen Körper und spitze Ohren.

Welsh Corgi Pembroke

Beim Welsh Corgi Pembroke handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Wie der Name schon vermuten lässt, stammt diese Hunderasse aus dem Keltenland Wales. Neben dem Welsh Corgi Pembroke ist noch der Welsh Corgi Cardigan bekannt. Die Bezeichnung "Corgi" soll in der walisischen Sprache in etwa kleiner Hund bedeuten. Königin Elisabeth II. soll eine besondere Vorliebe für diese Hunderasse haben.

Allerdings ist die Vergangenheit des Corgis überhaupt nicht königlich. Corgis waren über viele Jahrhunderte hinweg unersetzliche Bauernhunde, die zum Hüten von Pferden und Rindern eingesetzt wurden. Als Hof- und Wachhund erfüllten die lebhaften Corgis ebenfalls ihren Dienst. Vom Welsh Corgi Cardigan unterscheidet sich der Pembroke durch einen kompakteren Körperbau, etwas kleinere Ohren und er kann hin und wieder mit einem Stummelschwanz zur Welt kommen.

Welsh Springer Spaniel

Beim Welsh Springer Spaniel handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Dieser Spaniel wird zu den insgesamt neun Spanielrassen gezählt und ist sehr alt. Es wird diskutiert, ob der Welsh der Ursprung aller Spanielrassen - ausgenommen des Clumber Spaniels - sein könnte. In Großbritannien soll diese Hunderasse bereits seit mindestens 400 Jahren existieren.

Beim Welsh Terrier handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Seine Geschichte soll bis in das 10. Jahrhundert zurückreichen. Der Vorgänger dieser Rasse soll Black and Tan Terrier genannt worden sein. Gezüchtet wurden diese Hunde mit dem Ziel, sie bei der Jagd auf Dachs, Otter und Fuchs einsetzen zu können. Ursprünglich wurde der Welsh Terrier hauptsächlich als Jagdhund gehalten. Heute ist er allerdings ein beliebter Begleit- und Familienhund. Wer sich für diese Hunderasse interessiert, sollte nach einem Welsh Terrier-Züchter Ausschau halten, der Wert auf eine gute Sozialisierung seiner Hunde legt. In Großbritannien sind Hunde dieser Rasse besonders weit verbreitet, aber auch hierzulande gibt es viele Züchter, die sich dieser Hunderasse angenommen haben.

Wenn der Hund beisst

Was tun, wenn mein Hund einen anderen beißt?

Das Haustier wird mittlerweile wie ein Familienmitglied behandelt und dennoch kommt es immer wieder vor, dass der eigentlich doch als so friedfertig empfundene Liebling auf vier Pfoten gegenüber anderen Hunden aggressives Verhalten an den Tag legt. Dies muss in der Regel für Sie nicht beunruhigend sein, denn Ihr Hund stammt nun einmal vom Wolf ab und hat auch nach Hunderten Jahren der Zivilisierung einen animalischen Trieb. Verursacht wird dies meistens durch einen territorialen Machtkampf oder auch beim Werben um ein Weibchen.

Wie oft kommen diese Beißattacken vor?

Vor allem Kampfhunden wird nachgesagt, dass sie besonders aggressiv sind, doch schauen Sie sich Statistiken zu Beißattacken von Hunden an, stehen Mischlingshunde und der Deutsche Schäferhund an vorderster Stelle. Dies geht allerdings aus Statistiken zu Beißattacken von Hunden gegen Menschen hervor, denn es gibt bisher keine deutlichen Zahlen darüber, wie oft Hunde gegeneinander aggressiv werden. Allerdings kann verallgemeinert werden, dass es wesentlich seltener zu tödlichen Übergriffen untereinander als zu einem tödlichen Ausgang bei Attacken auf Menschen kommt.

Wie kann vorgebeugt werden?

Auch wenn es keine eindeutigen Zahlen zu Beißattacken zwischen Hunden gibt, so lässt sich anhand der menschenbezogenen Statistiken ablesen, dass aggressives Verhalten nicht nur einer Hunderasse zugehörig ist.  Dies zeigen zwei Fälle, bei denen in Deutschland Personen durch Dackelbisse getötet wurden. Um so etwas zu verhindern, gibt es verschiedene Präventionsmaßnahmen, damit der Schwellwert von Hunden zu aggressivem Handeln erst gar nicht erreicht wird: 

  • ständiges Führen an der Leine, sowie Maulkorbpflicht fördern Aggressionen: dem Hund müssen Möglichkeiten gegeben werden, arttypisches Verhalten auszuleben und Sozialkontakte zu knüpfen
  • Stressauslöser verringern, indem Hund körperlich und geistig ausgelastet wird.
  • Achten Sie bei Begegnungen mit fremden Hunden auf die Körperhaltung der Tiere: Versteifte Körperhaltung und stehende Nackenhaare stehen für bevorstehenden Kampf.

Was müssen Sie tun, wenn es zu einem Kampf zwischen Ihrem und einem anderen Hund kommt?

Kommt es dennoch zu einem aggresivem Kampf zwischen Ihrem und einem anderen Hund, dann ist es wichtig, dass Sie umgehend eine Trennung einleiten, um Schlimmeres zu verhindern. Damit Sie selbst nicht auch Opfer einer Beißattacke werden, ist es unabdingbar wichtig, dass Sie Ruhe bewahren und nicht zu voreilig handeln. Leichte Beißereien können auch spielerisch begründet sein, aber durch Einmischen der Hundebesitzer in einen richtigen Streit zwischen den Hunden ausarten. Auch wenn Sie Ihren Hund natürlich beschützen wollen, sollten Sie niemals zutreten oder schlagen, denn jede Aggression von Ihnen wird weitere Aggression in Ihrem Hund hervorrufen. Haben sich zwei Hunde ineinander verbissen, sollten beide Halter energisch am Halsband und einem der Hinterläufe ziehen, um die Hunde zu trennen.

West Highland White Terrier

Der West Highland White Terrier stammt - wie der Name schon vermuten lässt - aus Schottland. Zunächst konnte der kleine Westie allerdings nur wenige Hundefreunde für sich begeistern, galt der weiße Hund doch als weniger robust als seine farbigen Terrierkollegen. Aus diesem Grund wurden reinweiße Terrierwelpen oftmals von den Bauern und Jägern getötet. Durch ein Unglück konnte sich der West Highland White Terrier allerdings später doch noch etablieren. So soll ein gewisser Colonel Malcolm aus Poltalloch in der Mitte des 19. Jahrhunderts seinen waldfarbenen Terrier versehentlich bei der Jagd erschossen haben, weil sich dieser nicht von der Umgebung abhob.

Bei der Westfälischen Dachsbracke handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse aus Deutschland. Entstanden ist diese Hunderasse, weil man kleine, leistungsfähige Niederlaufhunde haben wollte. Die Jagdreviere wurden zunehmend kleiner und die großen Bracken eigneten sich nun weniger für die Jagd. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand dann dieser Rassehund. An seiner Entwicklung waren die mittlerweile ausgestorbene Steinbracke und die Deutsche Bracke beteiligt. Wer einen solchen Rassehund bei sich aufnehmen möchte, muss einen Züchter finden, der diese Rasse mit Verantwortungsbewusstsein züchtet. Viele Züchter geben ihre Tiere jedoch ausschließlich an Jäger ab.

Die Herkunft des Westgotenspitzes ist nicht einwandfrei geklärt. Nach vorherrschenden Meinungen stammt er jedoch aus dem 8. Jahrhundert und kommt entweder ursprünglich aus Schweden, wo er auch heute noch hauptsächlich anzutreffen ist, oder wurde von den Wikingern aus Wales dorthin gebracht. Seine Urväter waren wohl kontinental-europäische Bassets. Bekannt ist er auch unter den Namen Västgötaspets und schwedischer Schäferspitz.

Whippet

Der Whippet gehört zur Rasse der Windhunde, die zu den ältesten Grundtypen von Hunden zählen. Abbildungen dieser Rassen gab es bereits im alten Ägypten und zu römischer Zeit. Die Rasse "Whippet" entstand allerdings erst viel später, im 19. Jahrhundert. Der direkte Vorfahr des Whippet ist der als Rennhund sehr beliebte Greyhound.

Bestattung der Vierbeiner

Für viele Menschen, die Haustiere besitzen, sind diese mehr als nur Tiere, es sind Freunde geworden. Wenn Sie Haustiere haben, werden Sie diese Erfahrung sicher auch gemacht haben: Sie haben die tierischen Begleiter ins Herz geschlossen. Und daher geht es Ihnen zurecht sehr nahe, wenn Ihr Haustier stirbt. Um sich trotzdem gebührend an das Haustier zuerinnern, können Sie das Tier angemessen bestatten lassen.

Verschiedene Bestattungsmöglichkeiten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ihr Haustier nach dessen Tod zu bestatten. Vielleicht haben Sie eine bestimmte Vorliebe, möchten Ihr Haustier auch nach dessen Tod in Ihrer Nähe haben, um sich oft an den tierischen Begleiter zurückerinnern zu können, oder Sie sehen das ganze eher aus einer praktischen Sichtweise. Hier sind mehrere Möglichkeiten aufgezählt, wie Sie mit Ihrem verstorbenen Tier umgehen können:

  • Bestattung auf einem Tierfriedhof
  • Einäscherung (Asche verstreuen oder in einer Urne mit nach Hause nehmen)
  • Begraben auf dem eigenen Grundstück
  • Tierkörperbeseitigungsanstalten (TBA)

Je nach Ihren persönlichen emotionalen Vorlieben können Sie eine dieser Varianten wählen. Wichtig ist jedoch, dass Sie im Hinblick auf das Verfahren mit toten Tieren anderer die nötige Pietät an den Tag legen, denn jeder kann in dieser Angelegenheit seine ganz persönliche Meinung vertreten, die ihm nicht genommen werden sollte.

Was Sie beachten müssen

Mit einem toten Haustier können Sie nicht beliebig verfahren. In Deutschland gibt es Vorschriften und Gesetze, die unbedingt eingehalten werden müssen, wenn Sie Ihr Tier bestatten wollen. Grundsätzlich müssen Tiere nach § 5 Abs. 1 TierKBG (Tierkörperbeseitigungsgesetz) in Tierkörperbeseitigungsanstalten beseitigt werden. Sie dürfen Ihr Haustier also unter keinen Umständen einfach in den Hausmüll werfen – auch wenn Sie von Tierbestattungen nichts halten. Ihr Tierarzt wird Sie gerne beraten, wie Sie mit dem Tierkadaver umgehen müssen. Allerdings kennt das Gesetz Ausnahmen von dieser Regel. So dürfen Sie Ihr Tier auch bei sich zu Hause begraben. Sie müssen dabei aber beachten, dass dies nur auf Ihrem Privatgrundstück geschehen darf, und zwar nur, wenn sich Ihr Grundstück nicht in einem Wasserschutzgebiet befindet, kein öffentlicher Platz oder Weg in unmittelbarer Nähe ist und das Tier mit einer mindestens 50 cm dicken Erdschicht bedeckt ist.

Im Zweifel sollten Sie bei Ihrer Kommune nachfragen, denn die einzelnen Kommunen können in diesem Bereich jeweils weitere Regeln aufgestellt haben. Mit diesen Regeln ist nicht zu spaßen, denn ein Verstoß gegen das Tierkörperbeseitigungsgesetz kann bis zu 15.000 Euro kosten. Mittlerweile gibt es auch viele professionelle Tierbestattungsunternehmen. An diese können Sie sich wenden, wenn Sie Ihr Tier einäschern oder auf einem Tierfriedhof begraben lassen wollen.    

Geeigneter Deckrüde

Einen geeigneten Deckrüden zu finden, kann sich mitunter zu einem stressigen Vorhaben entwickeln. Neben eingehender Recherche ist es ratsam, Ihre Vorstellungen der zukünftigen Zucht bzw. die Wurfziele früh zu definieren:

  • Wenn Sie Show- bzw. Zuchthunde züchten möchten, sind Körperbau und Gangwerk des Deckrüden besonders wichtig.
  • Für die Haustierzucht spielen sein Wesen und Charakter eine übergeordnete Rolle.

Mit dieser Entscheidung ist auch eine ehrliche Einschätzung Ihrer Hündin verbunden. Es ist wichtig ihre Stärken und Schwächen zu kennen, um herauszufinden, welche Eigenschaften Sie gerne in den zukünftigen Welpen wiederfinden möchten. Oder welche Eigenschaften sich durch die Verpaarung sogar korrigieren lassen. Denken Sie bitte daran, dass der „perfekte“ Deckrüde nicht unbedingt existiert und der beliebteste Zuchthund nicht die beste Wahl für Ihre Hündin sein muss. Es ist am leichtesten, sich auf die schwächeren Eigenschaften Ihrer Hündin zu konzentrieren, um einen passenden Deckrüden mit einem gut durchmischten Genpool zu finden.

Recherchieren Sie auf eigene Faust

Eine erste Anlaufstelle Ihrer Recherche kann der eingetragene Zuchtverein des VDH o.ä. sein. Derzeit sind über 15 VDH-Landesverbände und 157 Rassehund-Zuchtvereine eingetragen, die meist über eine Deckrüdenliste verfügen. Außerdem können Sie sich mit dem Zuchtberater Ihres Vereins in Verbindung setzen und Züchterkollegen auf der nächsten Hundeausstellung kontaktieren. Vermeiden Sie bitte sich auf unseriöse Inserate von Besitzern vermeintlicher Deckrüden zu melden. Neben Ihren individuellen Entscheidungskriterien sind folgende Punkte beachtenswert:

  • Der Gesundheitscheck, denn die Gesundheit der Tiere sollte an erster Stelle stehen
  • Die Ahnentafel, um herauszufinden, wie eng die Verpaarung wäre
  • Richterberichte von Ausstellungen
  • Recherche nach Würfen des Deckrüden und Geschwistern des Deckrüden zur Einschätzung
  • Deckkonditionen, denn alle Deckgebühren sollten transparent und verhältnismäßig gestaltet sein

Lernen Sie sich kennen: von Schnauze zu Schnauze

Falls Sie nun einen potenziellen Deckrüden für Ihre Hündin gefunden haben, der Ihren Auswahlkriterien entspricht, sollten die Sie und die beiden Vierbeiner sich am besten persönlich kennenlernen. Nur so können Sie herausfinden, ob die Verpaarung sinnvoll wäre und der Deckrüde auch hält, was er auf Fotos und in Richterberichten verspricht. Ideal wäre es, wenn Sie nicht zu weit von dem Züchter entfernt wohnen würden, d. h. Sie sollten es in Ordnung finden, die Reise bis zur erfolgreichen Befruchtung möglicherweise nicht nur einmal anzutreten. Falls Sie zuvor noch nicht die Deckkonditionen mit dem Züchter klären konnten, ist ein persönliches Kennenlernen ebenfalls eine gute Gelegenheit dazu. Sobald die Verpaarung der Hunde ansteht, ist bei Ihrem Verein nur noch ein Antrag zur Verpaarung zu stellen.

Hund an Hundekorb gewöhnen

Unabhängig von der Hunderasse und den jeweiligen Charaktereigenschaften bringen Haushunde gewisse Grundbedürfnisse mit sich. Neben artgerechtem Futter, ausreichender Bewegung und Spielmöglichkeiten ist auch ein gemütlicher Rückzugsort notwendig, damit sich der Vierbeiner in Ihrem Zuhause rundum wohlfühlt. Speziell in Anbetracht der Tatsache, dass ein Hund bis zu 20 Stunden am Tag schläft, döst und entspannt. Doch wie können Sie beeinflussen, dass ihr Vierbeiner seinen Platz im Hundekorb aufsucht? Im Folgenden finden Sie einige Grundsätze:

  • Der Korb sollte sich in der Nähe zentraler Treffpunkte der Menschen im Haus befinden
  • Die Korbgröße sollte sich in etwa ihrem Hund anpassen
  • Er sollte nicht in Zugluft stehen
  • Keine direkte Sonneneinstrahlung
  • Nicht direkt vor der Heizung platzieren
  • Möglichst ebenerdige Platzierung

Beschaffenheit des Hundekorbs

Um dem Liebling die Stunden im Hundekorb so angenehm wie möglich zu gestalten, sollten Sie auf einige grundsätzliche Aspekte in der Beschaffenheit achten. Es sollte einfach zu reinigen, langlebig und natürlich bequem sein. Um den Hundekorb vom Boden zu isolieren, bieten sich Innenmaterialien wie Styroporkugeln oder Schaumstoff an. Nebenbei sorgen diese für einen hohen Liegekomfort. Das Obermaterial sollte hingegen pflegeleicht sein. Kunstleder oder Nylon sind in diesem Zusammenhang optimale Möglichkeiten. Strapazierfähig zum einen und schnell abwaschbar zum anderen. Nicht unbedingt für Hunde geeignet, sind Plüschstoffe oder Polyester, da sich die Krallen schnell im Gewebe verfangen. Um den Wohlfühlfaktor noch weiter zu steigern, bietet sich außerdem eine Kuscheldecke an. Diese sollte am besten waschbar sein, denn auch im Winter bei Schneematsch und Wind werden sich einzelne Schmutzpartikel im Korb wiederfinden. Reisefreudige Hundebesitzer sind ebenso gut beraten, den Hundekorb hinsichtlich seines Gewichts und Stauraums auszuwählen.

Reinigung des Hundekorbs

Damit sich Ihr Vierbeiner langfristig in seinem Korb wohlfühlt, ist eine regelmäßige Reinigung unerlässlich. Hier sollten sie folgende Regeln beherzigen:

  • Stark haarende Rassen verschmutzen ihren Korb schneller
  • Dreck zieht Parasiten und Krankheitserreger an
  • Eine zweite Decke bereithalten
  • Reinigung vor dem ersten Gebrauch

Das Hundebett für den Außenbereich

Um das Hundekörbchen noch attraktiver zu machen, ist es möglich, in den Sommermonaten ein Exemplar in den Garten zu stellen. Obwohl der Vierbeiner sehr gewohnheitsorientiert ist, wird er das Outdoorkörbchen gut annehmen. Selbstverständlich sollte dieses leichter zu reinigen und strapazierfähiger sein. Da es meist im Sommer zum Einsatz kommt, sollte es an einem schattigen sowie nicht zu zugigen Ort stehen.

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