Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier finden Sie, kurz und bündig erklärt, alle wichtigen Begriffe rund um Tierkrankheiten, Hunde- und Katzenrassen sowie weitere, interessante Themen. Wenn Sie Fragen zu anderen Begriffen aus der Hunde- und Katzenwelt haben, schreiben Sie einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Die Antwort interessiert vielleicht auch andere Tierfreunde und wird dann in das Lexikon aufgenommen.

Bei der Westfälischen Dachsbracke handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse aus Deutschland. Entstanden ist diese Hunderasse, weil man kleine, leistungsfähige Niederlaufhunde haben wollte. Die Jagdreviere wurden zunehmend kleiner und die großen Bracken eigneten sich nun weniger für die Jagd. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand dann dieser Rassehund. An seiner Entwicklung waren die mittlerweile ausgestorbene Steinbracke und die Deutsche Bracke beteiligt. Wer einen solchen Rassehund bei sich aufnehmen möchte, muss einen Züchter finden, der diese Rasse mit Verantwortungsbewusstsein züchtet. Viele Züchter geben ihre Tiere jedoch ausschließlich an Jäger ab.

Die Herkunft des Westgotenspitzes ist nicht einwandfrei geklärt. Nach vorherrschenden Meinungen stammt er jedoch aus dem 8. Jahrhundert und kommt entweder ursprünglich aus Schweden, wo er auch heute noch hauptsächlich anzutreffen ist, oder wurde von den Wikingern aus Wales dorthin gebracht. Seine Urväter waren wohl kontinental-europäische Bassets. Bekannt ist er auch unter den Namen Västgötaspets und schwedischer Schäferspitz.

Whippet

Der Whippet gehört zur Rasse der Windhunde, die zu den ältesten Grundtypen von Hunden zählen. Abbildungen dieser Rassen gab es bereits im alten Ägypten und zu römischer Zeit. Die Rasse "Whippet" entstand allerdings erst viel später, im 19. Jahrhundert. Der direkte Vorfahr des Whippet ist der als Rennhund sehr beliebte Greyhound.

Bestattung der Vierbeiner

Für viele Menschen, die Haustiere besitzen, sind diese mehr als nur Tiere, es sind Freunde geworden. Wenn Sie Haustiere haben, werden Sie diese Erfahrung sicher auch gemacht haben: Sie haben die tierischen Begleiter ins Herz geschlossen. Und daher geht es Ihnen zurecht sehr nahe, wenn Ihr Haustier stirbt. Um sich trotzdem gebührend an das Haustier zuerinnern, können Sie das Tier angemessen bestatten lassen.

Verschiedene Bestattungsmöglichkeiten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ihr Haustier nach dessen Tod zu bestatten. Vielleicht haben Sie eine bestimmte Vorliebe, möchten Ihr Haustier auch nach dessen Tod in Ihrer Nähe haben, um sich oft an den tierischen Begleiter zurückerinnern zu können, oder Sie sehen das ganze eher aus einer praktischen Sichtweise. Hier sind mehrere Möglichkeiten aufgezählt, wie Sie mit Ihrem verstorbenen Tier umgehen können:

  • Bestattung auf einem Tierfriedhof
  • Einäscherung (Asche verstreuen oder in einer Urne mit nach Hause nehmen)
  • Begraben auf dem eigenen Grundstück
  • Tierkörperbeseitigungsanstalten (TBA)

Je nach Ihren persönlichen emotionalen Vorlieben können Sie eine dieser Varianten wählen. Wichtig ist jedoch, dass Sie im Hinblick auf das Verfahren mit toten Tieren anderer die nötige Pietät an den Tag legen, denn jeder kann in dieser Angelegenheit seine ganz persönliche Meinung vertreten, die ihm nicht genommen werden sollte.

Was Sie beachten müssen

Mit einem toten Haustier können Sie nicht beliebig verfahren. In Deutschland gibt es Vorschriften und Gesetze, die unbedingt eingehalten werden müssen, wenn Sie Ihr Tier bestatten wollen. Grundsätzlich müssen Tiere nach § 5 Abs. 1 TierKBG (Tierkörperbeseitigungsgesetz) in Tierkörperbeseitigungsanstalten beseitigt werden. Sie dürfen Ihr Haustier also unter keinen Umständen einfach in den Hausmüll werfen – auch wenn Sie von Tierbestattungen nichts halten. Ihr Tierarzt wird Sie gerne beraten, wie Sie mit dem Tierkadaver umgehen müssen. Allerdings kennt das Gesetz Ausnahmen von dieser Regel. So dürfen Sie Ihr Tier auch bei sich zu Hause begraben. Sie müssen dabei aber beachten, dass dies nur auf Ihrem Privatgrundstück geschehen darf, und zwar nur, wenn sich Ihr Grundstück nicht in einem Wasserschutzgebiet befindet, kein öffentlicher Platz oder Weg in unmittelbarer Nähe ist und das Tier mit einer mindestens 50 cm dicken Erdschicht bedeckt ist.

Im Zweifel sollten Sie bei Ihrer Kommune nachfragen, denn die einzelnen Kommunen können in diesem Bereich jeweils weitere Regeln aufgestellt haben. Mit diesen Regeln ist nicht zu spaßen, denn ein Verstoß gegen das Tierkörperbeseitigungsgesetz kann bis zu 15.000 Euro kosten. Mittlerweile gibt es auch viele professionelle Tierbestattungsunternehmen. An diese können Sie sich wenden, wenn Sie Ihr Tier einäschern oder auf einem Tierfriedhof begraben lassen wollen.    

Geeigneter Deckrüde

Einen geeigneten Deckrüden zu finden, kann sich mitunter zu einem stressigen Vorhaben entwickeln. Neben eingehender Recherche ist es ratsam, Ihre Vorstellungen der zukünftigen Zucht bzw. die Wurfziele früh zu definieren:

  • Wenn Sie Show- bzw. Zuchthunde züchten möchten, sind Körperbau und Gangwerk des Deckrüden besonders wichtig.
  • Für die Haustierzucht spielen sein Wesen und Charakter eine übergeordnete Rolle.

Mit dieser Entscheidung ist auch eine ehrliche Einschätzung Ihrer Hündin verbunden. Es ist wichtig ihre Stärken und Schwächen zu kennen, um herauszufinden, welche Eigenschaften Sie gerne in den zukünftigen Welpen wiederfinden möchten. Oder welche Eigenschaften sich durch die Verpaarung sogar korrigieren lassen. Denken Sie bitte daran, dass der „perfekte“ Deckrüde nicht unbedingt existiert und der beliebteste Zuchthund nicht die beste Wahl für Ihre Hündin sein muss. Es ist am leichtesten, sich auf die schwächeren Eigenschaften Ihrer Hündin zu konzentrieren, um einen passenden Deckrüden mit einem gut durchmischten Genpool zu finden.

Recherchieren Sie auf eigene Faust

Eine erste Anlaufstelle Ihrer Recherche kann der eingetragene Zuchtverein des VDH o.ä. sein. Derzeit sind über 15 VDH-Landesverbände und 157 Rassehund-Zuchtvereine eingetragen, die meist über eine Deckrüdenliste verfügen. Außerdem können Sie sich mit dem Zuchtberater Ihres Vereins in Verbindung setzen und Züchterkollegen auf der nächsten Hundeausstellung kontaktieren. Vermeiden Sie bitte sich auf unseriöse Inserate von Besitzern vermeintlicher Deckrüden zu melden. Neben Ihren individuellen Entscheidungskriterien sind folgende Punkte beachtenswert:

  • Der Gesundheitscheck, denn die Gesundheit der Tiere sollte an erster Stelle stehen
  • Die Ahnentafel, um herauszufinden, wie eng die Verpaarung wäre
  • Richterberichte von Ausstellungen
  • Recherche nach Würfen des Deckrüden und Geschwistern des Deckrüden zur Einschätzung
  • Deckkonditionen, denn alle Deckgebühren sollten transparent und verhältnismäßig gestaltet sein

Lernen Sie sich kennen: von Schnauze zu Schnauze

Falls Sie nun einen potenziellen Deckrüden für Ihre Hündin gefunden haben, der Ihren Auswahlkriterien entspricht, sollten die Sie und die beiden Vierbeiner sich am besten persönlich kennenlernen. Nur so können Sie herausfinden, ob die Verpaarung sinnvoll wäre und der Deckrüde auch hält, was er auf Fotos und in Richterberichten verspricht. Ideal wäre es, wenn Sie nicht zu weit von dem Züchter entfernt wohnen würden, d. h. Sie sollten es in Ordnung finden, die Reise bis zur erfolgreichen Befruchtung möglicherweise nicht nur einmal anzutreten. Falls Sie zuvor noch nicht die Deckkonditionen mit dem Züchter klären konnten, ist ein persönliches Kennenlernen ebenfalls eine gute Gelegenheit dazu. Sobald die Verpaarung der Hunde ansteht, ist bei Ihrem Verein nur noch ein Antrag zur Verpaarung zu stellen.

Hund an Hundekorb gewöhnen

Unabhängig von der Hunderasse und den jeweiligen Charaktereigenschaften bringen Haushunde gewisse Grundbedürfnisse mit sich. Neben artgerechtem Futter, ausreichender Bewegung und Spielmöglichkeiten ist auch ein gemütlicher Rückzugsort notwendig, damit sich der Vierbeiner in Ihrem Zuhause rundum wohlfühlt. Speziell in Anbetracht der Tatsache, dass ein Hund bis zu 20 Stunden am Tag schläft, döst und entspannt. Doch wie können Sie beeinflussen, dass ihr Vierbeiner seinen Platz im Hundekorb aufsucht? Im Folgenden finden Sie einige Grundsätze:

  • Der Korb sollte sich in der Nähe zentraler Treffpunkte der Menschen im Haus befinden
  • Die Korbgröße sollte sich in etwa ihrem Hund anpassen
  • Er sollte nicht in Zugluft stehen
  • Keine direkte Sonneneinstrahlung
  • Nicht direkt vor der Heizung platzieren
  • Möglichst ebenerdige Platzierung

Beschaffenheit des Hundekorbs

Um dem Liebling die Stunden im Hundekorb so angenehm wie möglich zu gestalten, sollten Sie auf einige grundsätzliche Aspekte in der Beschaffenheit achten. Es sollte einfach zu reinigen, langlebig und natürlich bequem sein. Um den Hundekorb vom Boden zu isolieren, bieten sich Innenmaterialien wie Styroporkugeln oder Schaumstoff an. Nebenbei sorgen diese für einen hohen Liegekomfort. Das Obermaterial sollte hingegen pflegeleicht sein. Kunstleder oder Nylon sind in diesem Zusammenhang optimale Möglichkeiten. Strapazierfähig zum einen und schnell abwaschbar zum anderen. Nicht unbedingt für Hunde geeignet, sind Plüschstoffe oder Polyester, da sich die Krallen schnell im Gewebe verfangen. Um den Wohlfühlfaktor noch weiter zu steigern, bietet sich außerdem eine Kuscheldecke an. Diese sollte am besten waschbar sein, denn auch im Winter bei Schneematsch und Wind werden sich einzelne Schmutzpartikel im Korb wiederfinden. Reisefreudige Hundebesitzer sind ebenso gut beraten, den Hundekorb hinsichtlich seines Gewichts und Stauraums auszuwählen.

Reinigung des Hundekorbs

Damit sich Ihr Vierbeiner langfristig in seinem Korb wohlfühlt, ist eine regelmäßige Reinigung unerlässlich. Hier sollten sie folgende Regeln beherzigen:

  • Stark haarende Rassen verschmutzen ihren Korb schneller
  • Dreck zieht Parasiten und Krankheitserreger an
  • Eine zweite Decke bereithalten
  • Reinigung vor dem ersten Gebrauch

Das Hundebett für den Außenbereich

Um das Hundekörbchen noch attraktiver zu machen, ist es möglich, in den Sommermonaten ein Exemplar in den Garten zu stellen. Obwohl der Vierbeiner sehr gewohnheitsorientiert ist, wird er das Outdoorkörbchen gut annehmen. Selbstverständlich sollte dieses leichter zu reinigen und strapazierfähiger sein. Da es meist im Sommer zum Einsatz kommt, sollte es an einem schattigen sowie nicht zu zugigen Ort stehen.

Bewegungsbedarf von Katzen

So geschmeidig Ihre Katze auch sein mag, so entstammt die Hauskatze doch immer noch der Familie der Wildkatze. Katzen gehören somit zur Ordnung der Raubtiere, worauf auch ein hoher Bewegungsdrang begründet ist. Der Körper einer Katze ist in sich stimmig aufgebaut, damit die unterschiedlichen Gang-und Laufarten realisiert werden können. Durch zahlreiche Muskelgruppen haben Katzen die Fähigkeit sich langsam fortzubewegen, um dann in flotten Trab oder Galopp überzugehen. Katzen sind Jäger und haben eine hoch entwickelte Technik zum Schleichen.

Wie viel Bewegung braucht eine Freigänger-Katze?

Katzen brauchen nicht nur aufgrund Ihres Körperbaus und Ihrer Evolution her viel Bewegung. Auch der psychologische Aspekt sollte eine Rolle spielen, denn wenn sich Ihre Katze nicht ausreichend bewegen kann, entsteht Langeweile. Dies kann zu Trägheit, Übergewicht und Depressionen führen. Aufgrund dessen, das Katzen eher Einzelgänger sind, ist im Notfall auch die Haltung als Wohnungskatze möglich. War Ihre Katze hingegen von seither ein Freigänger und muss sich aufgrund eines Umzugs auf einmal einschränken, kommt es darauf an, dass Sie dennoch für ausreichend Bewegung sorgen. Ein Gang an der Leine ist hierbei besser, als überhaupt kein Freigang. Beschäftigen Sie sich zudem mehrmals täglich für eine Zeit zwischen 15 Minuten und 30 Minuten um den angeborenen Spieltrieb Ihrer Katze zu befriedigen. So können Sie Konzentration, Schnelligkeit, Genauigkeit und Gelenkigkeit Ihrer Katze auch bis ins hohe Alter aufrechterhalten.

Die Bedürfnisse einer Wohnungskatze

Gerade bei einer Haltung in der Wohnung müssen Sie kreativ werden, um Ihrer Katze die notwendige Bewegung zu geben. Sie sollten sich täglich mehrere Male mindestens 30 Minuten Zeit nehmen, um die verschiedenen Muskelgruppen Ihrer Katze zu trainieren. So sollten Sie Klettermöglichkeiten einrichten, denn auf der Jagd nach Vögeln und Mäusen würde Ihre Katze normalerweise auch Höhen überbrücken. Schaffen Sie Ihrer Katze beim Spielen künstliche Hindernisse, die es zu überwinden gilt. So kommt es eher zu gestreckten Bewegungen, die zum Erhalt der immerhin 20 cm langen Muskelzellen notwendig sind. Katzen besitzen insgesamt über 500 Muskeln, deren Training Abwechslung bedarf. Darüber hinaus können im Sprint Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h erreicht werden. Sorgen Sie auch bei einer Wohnungshaltung für Situationen, in denen Ihre Katze vom Schritt oder Trab über in den Galopp oder Sprung gehen muss.

Bewegungsbedarf von Hunden

Ein jeder Hund braucht ein gewisses Maß an Freilauf und Bewegung. Doch nicht immer sind die äußeren Umstände dafür geben. Möchten Sie sich dennoch ein Haustier anschaffen, kann es von Vorteil sein, den notwendigen Bewegungsdrang unterschiedlicher Hunderassen zu kennen. Hierdurch haben Sie die Möglichkeit, entsprechend des Ihnen zur Verfügung stehenden Raums einen Vierbeiner auszuwählen, der sich ebenfalls in der Umgebung wohlfühlen kann.

Bewegungsempfehlungen entsprechend der Hunderasse

Zwar kommt es bei jeder Art von Hund auf eine perfekte Mischung an, die sich durch geistig und körperlich herausfordernde Aufgaben kennzeichnet, doch von Rasse zu Rasse lassen sich weitere Ansprüche differenzieren.

  • Hütehund: Drei Gassigänge pro Tag á 20 Minuten
  • Pinscher, Schnauzer, Molosser: Mehrmals täglich anspruchsvolles Sportprogramm
  • Terrier: Ausdauerndes Sportprogramm
  • Dachshund: Konditionstraining
  • Spitzhund, Urtyp-Hund: Lauflastige Gassi-Gänge
  • Laufhunde, Schweisshund: Ausdauerläufe
  • Vorstehhund: Mindestens 1x täglich langer Rundgang
  • Apportier/-Stöber/-Wasserhund: 2x täglich Wechsel aus Ausdauer und Spiel
  • Begleithund: Ausdauertraining durch hohen Energieumsatz
  • Windhund: Lange, häufige Ausläufe

Faustregeln, an die sich Erstbesitzer orientieren können

Auch wenn sich die Frage, wie viel Bewegung ein Hund braucht, nicht verallgemeinert beantworten lässt, so können Sie jedoch bei jungen Hunden bis zu neun Monaten und Zwerghunden bis zu einer Körpergröße von 35 cm davon ausgehen, dass täglich eine viertel bis halbe Stunde an Freilauf notwendig ist. Hierbei gilt es zu beachten, dass sich der Gassi-Gang durch sich abwechselnde stürmische und ruhige Phasen auszeichnet. Ist Ihr Hund groß und schwer sollten Sie als Faustregel zweimal täglich eine Stunde ansetzen. Dabei kann der Spaziergang überwiegend gemütlich angegangen werden. 15 Minuten spielerischen Tobens sollten zum Ende hin für den Erhalt der Agilität integriert werden.

Besondere Ansprüche von langbeinigen Hunden

Hunde, die groß, langbeinig und leicht miteinander verbinden, wurden für eine Arbeit auf Kondition gezüchtet. Hierdurch entstehen spezielle Anforderungen an den notwendigen Grad der Bewegung. Sie sollten Ihren Hund täglich mindestens eine halbe Stunde sportlich fordern, indem Sie stürmisch spielen, schwimmen gehen oder Ausdauersport betreiben. Hinzu kommen mindestens drei entspannt verlaufende Gassi-Runden in zügigem Tempo, die nicht kürzer als zwanzig Minuten dauern sollten.

Wie viele Hunde kann man halten?

Ein Hund – der beste Freund des Menschen. Dies gilt selbstverständlich für jeden Hund im Einzelnen, den Sie in Ihren Haushalt integrieren möchten. Die Frage nach der Anzahl an gleichzeitig haltbaren Hunden dreht sich dabei vor allem um Ihre eigenen Möglichkeiten, Voraussetzungen und auch Erfahrungen mit der Hundehaltung. Bevor Sie sich deshalb der großen Aufgabe und Verantwortung stellen, gleich mehreren Hunden ein zu hause zu geben, sollten Sie sich mit folgenden Fragen auseinandersetzen:

  • Haben Sie genug Platz für mehr als einen Hund in Ihrem Haus / Ihrer Wohnung?
  • Haben Sie genug Zeit, um sich um mehrere Vierbeiner zu kümmern?
  • Wie viel Erfahrung haben Sie prinzipiell mit Hunden und reichen diese für eine Mehr-Hundehaltung aus?
  • Wenn Sie schon einen Hund haben, welche Konsequenzen könnten weitere Vierbeiner für diesen haben?
  • Wer kümmert sich um Ihre Hunde, wenn Sie verreisen, krank sind usw.?
  • Wie vielen Hunden können Sie gleichzeitig gerecht werden (Erziehung, Bewegung, Gesundheit uws.)?

Wenn Sie sich mit all mit diesen Fragen ausreichend auseinandergesetzt haben und sie zudem zufriedenstellend beantworten können, gibt es noch ein paar andere Punkte, die Sie bedenken sollten.

Zusammenführung und Gerechtigkeit

Wichtig ist es, sich bewusst zu machen, dass sich Ihre Hunde auch untereinander verstehen sollten. Da der Hund bekanntlich ein Rudeltier ist, klingt dies erst einmal nach einer leichten Aufgabe. Allerdings ist es nicht immer selbstverständlich, dass sich alle Vierbeiner untereinander problemlos vertragen. Häufig müssen sie erst einmal langsam aneinander gewöhnt werden. In einigen Fällen funktioniert das Zusammenleben auch gar nicht. Möchten Sie sich als weitere Hunde stets Welpen hinzuholen, ist das Zusammenführen einfacher und sollte tatsächlich kein Problem darstellen. Bei ausgewachsenen Hunden, die bereits in ihrer Persönlichkeit gefestigt sind, gestaltet sich das Zusammenführen oft schwieriger. Grundsätzlich gilt: Sollten Sie sich für die Mehrhunde-Haltung entscheiden, müssen Sie jederzeit all Ihren Hunden gleichermaßen gerecht werden. Auch Hunde merken, wenn sie weniger Aufmerksamkeit bekommen als vorher und können so durch Eifersucht angetriebene Verhaltensänderungen entwickeln.

Stück für Stück zur Mehr-Hundehaltung

Schaffen Sie sich erst einmal nur einen Hund an und durchdenken Sie selbst: Wie einfach ist Ihnen die Erziehung gefallen? Hatten Sie mehr als genug Zeit für Bewegung, Erziehung, Arztbesuche sowie Pflege? Wie gut konnten Sie den Vierbeiner in Ihren Alltag integrieren? Wenn Sie all das positiv bewerten können, ist es Ihnen wahrscheinlich möglich, auch mehr als einen Hund zu halten. Wichtig ist zu jeder Zeit, dass Sie sich nicht übernehmen, sich lieber nach und nach weitere Hunde zulegen und immer wieder individuell entscheiden, ob Sie noch genug Kapazitäten für ein weiteres Tier haben.

Hund richtig waschen

Der Hund als treuer Begleiter erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Ob nun zum Spielen im Park, zum Streicheln nach einem anstrengenden Arbeitstag oder einfach nur zum Gassi gehen – ein Hund stellt in jedem Fall eine Bereicherung für das Leben des Besitzers dar. Allerdings kann es auch immer wieder zu Verunreinigungen des Fells, insbesondere in der kalten und nassen Jahreszeit kommen. Dementsprechend ist regelmäßige Fellpflege unerlässlich. Sie sollten allerdings einige wichtige Grundsätze beachten:

  • Regelmäßige Pflege für im Haus lebende Hunde (z.B. Trockenpflege)
  • Nicht zu häufig baden (1-2 mal im Monat)
  • Bei Problemen über eine professionelle Fellpflege im Hundesalon nachdenken

Die tägliche Pflege

Die Pflege des Hundefells sollte nach jedem Spaziergang durchgeführt werden. Hier bieten sich Puder, Pflegetücher, Sprays an. Außerdem ist es ratsam, die Pfoten mit warmem Wasser abzuwaschen. Bei langhaarigen Vierbeinern lassen sich grobe Schmutzrückstände auch einfach mit der Bürste herauskämmen.

Das Bad

Bei starker Verschmutzung ist das Baden ihres Lieblings ratsam. Allerdings sollten Sie bedenken, dass bei jedem Bad mit enstsprechenden Mitteln die natürliche Schutzschicht des Fells beeinträchtigt wird. Ein durch die Talgdrüsen produziertes Sekret sorgt für die Abwehr von potenziellen Krankheitserregern und unterstützt die Feuchtigkeitsregulation der Haut. Im schlimmsten Fall kann zu häufiges Baden sogar die Entstehung von Schuppen begünstigen.

Zehn Praxistipps Um Ihrem Vierbeiner die bestmögliche Pflege zu teil werden zu lassen, finden Sie nachfolgend einige praktische Anmerkungen:

  • Beim Shampoo sollte darauf geachtet werden, dass es sich um Hundeshampoo handelt. Hier haben Sie die Auswahlmöglichkeiten je nachdem, welchen Fell- und Hauttyp ihr Hund besitzt.
  • Pflegespülungen erfüllen den Zweck, die Haarwurzel mit Nährstoffen zu versorgen und dem Fell einen seidenen und glänzenden Anschein zu geben.
  • Nutzen Sie eine gummierte Unterlage in der Badewanne, um ein Ausrutschen zu verhindern.
  • Prüfen Sie die Temperatur des Wassers.
  • Schützen Sie die Augen sowie Nase vor dem Wasser.
  • Verwenden Sie ein absorbierendes Hundetuch, um das Abtrocknen zu erleichtern.
  • Stellen Sie den Fön auf eine für den Hund angenehme Geschwindigkeits- und Wärmestufe.
  • Im besten Falle waschen Sie Ihren Hund mit zwei Personen, falls dieser sich wehrt.
  • Verhindern Sie, zum Schutz vor Erkältungen, Durchzug im Haus.
  • Loben Sie Ihren Hund während der Prozedur, da es sich für ihn im Zweifel um etwas Unangenehmes handelt.

Um allerdings möglichst positive Assoziationen beim Hund hervorzurufen, machen Sie ihm die Pflege zu einem Erlebnis, auf das er sich jedes Mal wieder freuen kann.

Ein Windhund ist grundsätzlich ein Hetzhund, der früher rein für die Jagd gezüchtet wurde. Typisch für diese Hunde ist ihr stromlinienförmiger, schlanker Körper und der spitze Fang. Diese Hunde haben zudem in den unterschiedlichen Regionen, in denen sie gezüchtet werden, unterschiedliche Merkmale entwickelt. Durch die Entwicklung einer bestimmten Fellstruktur haben sich die Tiere den regionalen Unweltbedingungen angepasst.

Windhunderennen

Die Leidenschaft des Windhundes ist das Laufen. Bisweilen möchten diese Hunde ihrer Leidenschaft freien Lauf lassen und alles zeigen, was sie können. Aus vollem Herzen zu rennen macht einen Windhund glücklich. Zu den typischen Windhunderassen, die an einem Windhunderennen teilnehmen, gehören Greyhound, Whippet, Afghane, Barsoi, Saluki, Deerhound und italienisches Windspiel.

Windspiel

Windspiel – allein der Name dieses Hundes klingt bereits wie Poesie. Und tatsächlich ranken sich viele romantische Legenden um die Entstehung des Windspiel. So heißt es beispielsweise, dass bereits Kleopatra einen kleinen Windhund, dem heutigen Windspiel sehr ähnlich, gehalten und gezüchtet haben soll. Ob sie ihrem Geliebten, dem römischen Feldherrn Gaius Julius Cäsar, tatsächlich einige ihrer Hunde geschenkt hat und diese so ihren Weg nach Italien fanden, werden wir wohl nie erfahren.

Wirkung der Hunde auf Menschen

Warum haben Hunde eine positive Wirkung auf die Seele des Menschen?

Ein jeder Hundebesitzer weiß um die alltägliche Freude, die ein Hund beschert. Balsam für die Seele würde er sagen. Wenn schon beim Aufstehen, der treue Freund schwanzwedelnd vor Ihnen steht, geht Ihnen mit Sicherheit auch das Herz auf.

Die Auswirkungen

Hunde können sich sowohl positiv auf das Gemüt als auch auf den Körper auswirken. Es genügt allein die Anwesenheit und Berührung des Hundes für ein gutes Gefühl. Das Streicheln des Vierbeiners baut bei uns Menschen Stresshormone im Körper ab. Die Beschäftigung mit dem Hund und das Spiel mit ihm führen zu einer Ausschüttung von Endorphinen beim Menschen und produzieren so ein Glücksgefühl. Dadurch wird Ihr Stresslevel reduziert und lässt Sie entspannter werden.

Ein Hund fordert seinen täglichen Jagdausflug. Beim Spaziergang an der frischen Luft bauen Sie Ihre Abwehrkräfte auf und stärken somit Ihr Immunsystem – eine Folge: Hundebesitzer sind seltener krank und sind besser gerüstet in der Grippesaison. Forschungen haben ergeben, dass Menschen, die ein Haustier besitzen, sich schneller von einer Krankheit erholen. Auch der Blutdruck wird langfristig gesenkt.

Beziehung zwischen Hund und Halter

Abgesehen von den körperlichen Auswirkungen, die die Beziehung zu einem Hund auf einen Menschen hat, gibt es auch eine Reihe von psychologischen Folgen. Ein Hund gibt Ihnen das Gefühl, gebraucht zu werden. Sie sind der Mittelpunkt seines Lebens. Ist sein Herrchen oder Frauchen nicht da, verbringt der Hund seine Zeit damit, auf dieses zu warten. Die Beziehung, die so zwischen Hundeführer und Hund entsteht, ist geprägt von einer wortlosen Kommunikation und tiefem Vertrauen. Dieses Vertrauen und Treue stellen die Basis der Beziehung zwischen Hund und Halter dar, was Ihnen ein gutes Gefühl verleiht.

Pflege der Freundschaft

Um die intensive Beziehung zu Ihrem Vierbeiner aufrechtzuerhalten und zu intensivieren, ist viel Beschäftigung mit Ihrem treuen Freund unabdingbar. Energieabbau, Disziplin und Zuneigung sind drei Grundpfeiler einer guten Mensch-Hunde-Beziehung, durch die Sie sich selbst und dem Hund Gutes tun. Energieabbau steht für genügend Auslauf. Gönnen Sie sich täglich eine Stunde Auszeit vom Alltagsstress und gehen Sie raus in die Natur – zurück zu den Wurzeln. Mit Disziplin ist gemeint, den Hund zu trainieren und sich mit ihm zu beschäftigen, um ein guter Rudelführer zu sein. Die Zuneigung stellt die Belohnung nach getaner Arbeit dar und verdeutlicht, dass Sie einander lieben und vertrauen.

Wirkung der Katzen auf Menschen

Warum haben Katzen eine positive Wirkung auf die Gesundheit des Menschen?

Schon lange ist es kein Geheimnis mehr, dass die Beziehung zu Katzen sich ganzheitlich auf den Menschen auswirkt. Aber warum ist das so? Leben Katzenbesitzer länger? Was ist das Geheimnis dahinter? Grundsätzlich gilt: Jeder Kontakt mit einem Tier wirkt sich positiv auf den Menschen aus. Und dies in dreierlei Hinsicht:

  • Physiologisch
  • Psychologisch
  • Therapeutisch

Auch Sie kennen vielleicht das wohltuende Gefühl beim Streicheln eines Tieres, Schnurren einer Katze oder auch beim Blick in die einzigartigen Katzenaugen. Tiere lügen und betrügen nicht. Sie geben Ihnen mehr zurück, als sie von Ihnen nehmen.

Die Gesundheit

Durch die Beschäftigung mit den kleinen Vierbeinern werden Endorphine ausgeschüttet. So sinkt auch das Stresslevel eines Haustierbesitzers langfristig. Besitzen Menschen ein Haustier, wird ihr Blutdruck gesenkt. Da Katzen bei Krankheit oder Traurigkeit mit mehr Einfühlungsvermögen reagieren und vermehrte Aufmerksamkeit schenken, sind sie gute Krankenpfleger und wirken sich fördernd auf den Heilungsverlauf aus.

Auch das Schnurren der Katze wirkt sich positiv auf das gesundheitliche Befinden des Menschen aus. Durch das Vibrieren des Katzenkörpers entspannt sich der eigene Körper schneller und Schlafstörungen wird vorgebeugt. Eine amerikanische Studie hat ergeben, dass ein Tier sogar eine bessere Hilfe in Stresssituationen sein kann als der eigene Partner. Probanden sollten verschiedene Rechenaufgaben unter Zeitdruck lösen oder ihre Hand in Eiswasser halten. Während sie alleine schon nach kurzer Zeit nervös wurden, war im Beisein des Tieres die Stressreaktion weit weniger hoch. Auch die Anwesenheit des Partners hatte nicht dieselbe Wirkung wie ein Beisein des Haustieres.

Andere Auswirkungen

Haustiere wirken sich jedoch nicht nur positiv auf das körperliche Befinden der Menschen aus. Tiere sind Balsam für die Seele des Menschen. Sie helfen dabei, den Alltagsstress zu vergessen und sich zu entspannen. Auch geben sie dem Besitzer das Gefühl gebraucht zu werden. Auch im sozialen Umfeld kann eine Katze wahre Wunder wirken. Ein Tier kann als unverfänglicher Eisbrecher fungieren durch den Sie ein unkompliziertes Gespräch beginnen und so Kontakte knüpfen können. Im Verhältnis zu Kindern zeigen Tiere auch eine besondere Funktion. Während einer Scheidung können Katzen sich als stiller Gesprächspartner erweisen und Trost spenden.