Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier finden Sie, kurz und bündig erklärt, alle wichtigen Begriffe rund um Tierkrankheiten, Hunde- und Katzenrassen sowie weitere, interessante Themen. Wenn Sie Fragen zu anderen Begriffen aus der Hunde- und Katzenwelt haben, schreiben Sie einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Die Antwort interessiert vielleicht auch andere Tierfreunde und wird dann in das Lexikon aufgenommen.

Welpenalter bei Abgabe

Der richtige Zeitpunkt zur Abgabe der Welpen wird von Züchtern und Hundehaltern stets kontrovers diskutiert. Wann ist das richtige Abgabealter für Welpen? Acht Wochen, zehn Wochen, zwölf Wochen oder vielleicht doch erst später? Viele anerkannte Züchter favorisieren eine Abgabe der Welpen ab der achten Lebenswoche, zum Ende der Prägungsphase und zu Beginn der Sozialisierungsphase, da der Welpe dadurch genügend Zeit bekommt, sich in seine neue Familie einzuleben, und bereits früh spielerisch lernt, sich an Regeln zu halten. Andere wiederum ziehen eine Abgabe ab der zwölften Lebenswoche vor, da die Welpen somit eine längere Sozialisierungsphase bei der Mutter und den Geschwistern verbringen. Das trägt dazu bei, dass ihr Immunsystem etwas stärker ist und sie sind nicht mehr so anfällig gegenüber den üblichen Krankheiten, denen sie in Welpengruppen oft ausgesetzt sind.

Ein Blick auf die Entwicklungsphasen Ihres Welpen hilft

  • 1.-2. Lebenswoche: Vegetative Phase -Die Welpen sind noch blind und Geruchsinn ist schlecht ausgebildet.
  • 3. Lebenswoche: Übergangsphase -Die Augen öffnen sich.
  • 4.-7. Lebenswoche: Prägungsphase -Die Sinne sind voll entwickelt. Hier sollte es erste Sozialkontakte geben.
  • 8.-12. Lebenswoche: Sozialisierungsphase -Nun müssen Regeln aufgestellt werden. Das Lernen erfolgt besonders gut im Spiel.
  • 13.-16. Lebenswoche: Rangordnungsphase -Der Welpe testet seine Grenzen aus. Der Platz des Welpen muss ihm klar gemacht werden.
  • 5.-6. Lebensmonat: Rudelordnungsphase -Dem Hund muss seine Stellung im Familienrudel gezeigt werden. Ab diesem Alter ist der Besuch einer Hundeschule ist sinnvoll.
  • 7.-12. Lebensmonat: Pubertätsphase -Die „Trotzphase beginnt und in der Erziehung ist nun Konsequenz gefragt.
  • 12.-18. Lebensmonat: Reifungsphase -Der Hund wird erwachsenund ist am Ende dieser Phase physisch voll ausgereift.

Das Fazit

Ab der achten Lebenswoche hat der Welpe bereits einen Teil der Sozialisierungs-/Prägungsphase durchlaufen. Viele Eindrücke wurden nun schon gesammelt. Es werden aber noch viele weitere folgen. Diese Erfahrungen wird Ihr Welpe, wie auch Kinder, über viele Monate und Jahre hinweg sammeln. Er ist erst ab der fünften Woche richtig in der Lage, diese Eindrücke und Erfahrungen aufzunehmen und zu verarbeiten. So würden die wenigen Wochen, auch wenn der Welpe bis zur zwölften Woche beim Züchter wäre, niemals ausreichen, um alles zu erfahren. Die Hauptarbeit liegt hier bei den neuen Besitzern. Daher ist es kein Problem einen Welpen bereits ab der achten Lebenswoche in seine neue Familie abzugeben. Dies liegt aber in Ihrem eigenen Ermessen!

Welpenalter bei Anschaffung

Mit wie vielen Wochen sollte man sich einen Welpen anschaffen?

Die Anschaffung eines Hundes muss gut überlegt sein. Vor allem, wenn Sie vorhaben einem Welpen ein neues Zuhause zu bieten, muss Ihnen bewusst sein, dass Sie damit auch die gesamte Verantwortung für dieses hoch soziale Tier übernehmen. Zuallererst gehen Sie sicher, dass Ihr zukünftiges Haustier von einem vertrauenswürdigen und überprüften Züchter stammt. Besuchen Sie unbedingt die Geburtsstätte des Hundes und vergewissern Sie sich, dass auch das Muttertier sich in einem guten Zustand befindet. Verweigert der Züchter dies oder findet immer wieder neue Ausreden, sollten Sie unbedingt von diesem ablassen. Auch Tierheime bieten eine Auswahl an Welpen, die ein neues Zuhause suchen. Um nun den besten Zeitpunkt für die Anschaffung eines Welpen zu finden, sollten Sie ein wenig über die frühe Entwicklung von Hunden wissen.

Prägephasen bei Hunden

Als Prägephase werden die ersten Wochen nach der Geburt eines Welpen bezeichnet, in dem das Tier sich erstmals sozialisiert und lernt mit seiner Umwelt umzugehen. Es ist kaum möglich, Fehlentwicklungen dieses fundamentalen Lebensabschnittes später noch zu korrigieren. Ein weitverbreiteter Irrtum besagt, dass die Prägephase bei Hunden in der achten Lebenswoche startet. Tatsächlich dauert die Prägephase, je nach individueller Entwicklung, von der Geburt bis zur 13. Lebenswoche des Tieres.

In dieser Zeit erlernt der Hund den Umgang mit seiner Umgebung, ob mit seinen Artgenossen oder dem Menschen. Der Kopf des Welpen gleicht in dieser Zeit einem leeren Speicher, der nur darauf wartet, mit Erfahrungen gefüllt zu werden. Umso wichtiger ist es für Sie einen verantwortungsvollen Züchter zu finden, der seine Schützlinge in dieser Zeit sowohl beim Muttertier als auch unter Menschen verweilen lässt. Denn Hunde, die ihrer Familie zu früh entrissen werden, konzentrieren sich nur auf den Menschen und werden zeitlebens Probleme im Umgang mit Artgenossen haben. Genauso werden Tiere, die in dieser Phase nicht an den Menschen gewöhnt wurden, ihr Leben lang scheu und schreckhaft bleiben. Als Faustregel lässt sich sagen, dass Sie niemals einen Hund vor Ablauf seiner achten Lebenswoche aufnehmen dürfen. Dies ist die absolute Mindestzeit, die ein junger Hund bei seiner Familie verbringen muss.

Der Weg zum umgänglichen Haustier

Da Welpen in diesem jungen Alter keine Angst, Skepsis oder Misstrauen kennen, sind die Wochen der Prägephase ideal um Ihren Hund auf den stressigen Alltag vorzubereiten. Achten Sie dabei immer darauf, das Tier nicht zu überfordern! Empfohlene Unternehmungen in dieser Zeit:

  • Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Spaziergänge durch eine Fußgängerzone
  • Besuche von Freunden und Verwandten
  • Fahrstuhlfahren etc.
  • Spazieren in der Nähe stark befahrener Straßen
  • Überqueren von verschiedenartigen Brücken
  • Besuche von Orten, wo sich andere Hunde aufhalten

Die Anschaffung eines Hundes, besonders die eines Welpen, ist ein wunderbarer Entschluss. Um dem neuen Familienmitglied ein unbeschwertes Einleben zu ermöglichen, spielen viele Faktoren eine Rolle. Besonders wichtig dabei ist die Wahl des richtigen Welpenfutters, damit der Welpe unbeschwert und mit allen notwendigen Nährstoffen heranwachsen kann.

Die Umstellung auf festes Futter

In der Milch, die Welpen von ihrer Mutter beziehen, sind alle wichtigen Nährstoffe enthalten. Die Umstellung auf festes Futter können Sie Ihrem Welpen erleichtern, indem Sie es mit Wasser zu einem Brei vermischen. Um während des Wachstums ausreichend vor Mangelerscheinungen und daraus folgenden Krankheiten geschützt zu sein, sollten Sie grundsätzlich auf die Inhaltsstoffe des Welpenfutters achten, die Sie auf einer jeden Packung vorfinden müssten.

  • Das Futter muss den hohen Energie- und Eiweißbedarf Ihres Welpen stillen
  • Das Verhältnis zwischen Kalzium und Phosphor spielt bei der Knochenentwicklung eine tragende Rolle
  • Stärke und Bindegewebe können zu Durchfall führen und sind in hochwertigem Futter nur in geringem Maß enthalten

Wichtig ist, dass das Futter Ihres Welpen möglichst keine chemischen Zusatzstoffe oder Konservierungsstoffe enthält. Hochwertiges Futter ist unabdingbar – Welpen leiden während der Umstellung bei Unverträglichkeiten leicht zu Durchfall und Erbrechen, woraus schnell eine Dehydrierung folgen kann, die sich durch richtige Ernährung vergleichsweise leicht vermeiden lässt.

Selbstgemachtes Welpenfutter

Ferner besteht die Möglichkeit, die Nahrung Ihres Welpen selbst herzustellen. Sie haben dabei den großen Vorteil, gut über alle Inhaltsstoffe informiert zu sein und zu variieren, wie es Ihnen und Ihrem neuen Familienmitglied gefällt

Ein Beispiel für gutes selbstgemachtes Welpenfutter:

  • 50% Rindergulasch
  • 10% Rinderschlund
  • 20% weichgekochte Kartoffeln
  • 10% hartgekochtes Ei
  • 5% Weizenkleie
  • 5% Spinat oder Zucchini
  • Vitamin- und Mineralstoffpräparate

Kochen Sie erst das Fleisch und lassen Sie anschließend das Gemüse kurz in der Brühe mitkochen. Nachdem alles abgekühlt ist, können Sie zerkleinern, die Kartoffeln und das Ei klein schneiden und dazugeben. Schlussendlich Weizenkleie und Vitamin- und Mineralstoffpräparate unterheben, und die Mahlzeit ist zubereitet. Probieren Sie sich aus – es kann schön sein, Ihrem Hund auf diese Art und Weise eine Freude zu machen und interessant, dabei seine unterschiedlichen Vorlieben oder Abneigungen zu erfahren.

Der Tierarzt hilft Ihnen gerne weiter Bei jeglichen Zweifeln oder Unsicherheiten besteht die einfache Möglichkeit, einen Tierarzt zurate zu ziehen, der Sie bei der Planung einer ausgewogenen Ernährung für Ihren Welpen unterstützen kann. Grundsätzlich können Sie den kommerziellen Futtersorten, die mit „Welpenfutter“ betitelt sind, jedoch trauen – solche sind dazu verpflichtet, Richtlinien zu befolgen, nach denen die wichtigsten Inhaltsstoffe in der Welpennahrung enthalten sein müssen.

Welpengeschirr

Passendes Welpengeschirr -worauf muss geachtet werden?

Ein junger Hund bringt Leben ins Haus und kann eine echte Bereicherung für Ihren Alltag sein. Welpen stellen aber auch besondere Anforderungen an ihre Halter. Neben der passenden Ernährung und konsequenter Erziehung gibt es auch bei der Auswahl eines geeigneten Führgeschirrs einiges zu beachten. Gerade für Jungtiere, die das Gehen an der Leine erst erlernen müssen, sind einfache Halsbänder ungeeignet. Sie belasten die noch nicht voll ausgereifte Halswirbelsäule, die Halsmuskulatur und den Kehlkopf. Junghunde, die am Halsband geführt werden, hört man deshalb häufig röcheln, sobald sie an der Leine ziehen oder aber von ihrem Halter gezogen werden. Deutlich zuträglicher für die Gesundheit Ihres Zöglings sind Hundegeschirre, die die Belastung, die beim Ziehen des Hundes an der Leine entsteht, gleichmäßig auf die Schultern, den Brustkorb und den Rücken verteilen und so den empfindlichen Halsbereich unangetastet lassen. Überdies kann Ihr junger Hund sein Geschirr, sofern es die passende Größe hat, nicht einfach abstreifen, sodass Sie ihn sicher im Griff haben.

Was ist bei der Auswahl zu berücksichtigen?

  • Suchen Sie die für Ihren Welpen passende Größe heraus
  • Das Führgeschirr sollte mitwachsen können und nach Möglichkeit stufenlos einstellbar sein
  • Die Gurte sollten an Auflagestellen gut gepolstert sein, um Druckstellen zu vermeiden
  • Auf weiches, anpassungsfähiges Material ist zu achten
  • Die Bänder des Geschirrs dürfen nicht zu schmal sein
  • Das Geschirr sollte waschbar und schnell trocknend sein
  • Stabile Verarbeitung ist wichtig
  • Der Rückensteg sollte lang genug sein, sodass die Gurte nicht in den Achseln reiben
  • Der Steg sollte gut verarbeitet sein
  • Einfache Handhabung ist wichtig, wählen Sie ein Geschirr, dass Sie Ihrem Hund ohne Anheben der Beine anlegen können

Unterstützung bei der Auswahl

Gerade für Halter, die mit Führgeschirren bislang wenig Erfahrung gemacht haben, ist eine gute Beratung wichtig. Hierbei können Ihnen die Mitarbeiter der Zoohandlung ihres Vertrauens behilflich sein. Falls Sie eine Welpenschule besuchen, steht ihnen mit Sicherheit auch Ihr Hundetrainer gerne als Berater bei der Entscheidung für das richtige Geschirr zur Seite. In jedem Fall sollten Sie Ihren Junghund zur Anprobe mitnehmen, damit Sie ein perfekt angepasstes Haltegeschirr mit nach Hause nehmen. Bei der Gelegenheit sollten Sie sich auch zeigen lassen, wie Sie das gewählte Modell an das Wachstum Ihres Hundes anpassen können. Achten Sie darauf, dass alle relevanten Gurtweiten einstellbar sind, vor allem der Bauchgurt sollte weder zu eng noch zu weit und stufenlos zu verstellen sein. So sparen Sie es sich, regelmäßig ein neues Modell anschaffen zu müssen.

Welpenschule

Unabhängig davon, wie engagiert Sie das Heranwachsen ihres Welpen angehen, auf eine gute Welpenschule sollten Sie nie verzichten. Dabei geht es längst nicht nur um Kommandos und Gehorsamkeitstraining, sondern, wie in einem echten Kindergarten, um die umfassende Sozialisierung mit Altersgenossen und ein harmonisches Aufwachsen. Sehr wichtig ist es, früh anzufangen. Die entscheidende Prägphase des Welpen fällt in die Zeit zwischen der 8. und der 16. Lebenswoche. Bereits hier sollte das Fundament eines erfolgreichen Zusammenlebens von Mensch und Hund gelegt werden.

Lernen sich zu verstehen

Die Erfahrung, die ein Hund bereits im Welpenalter unter fürsorglicher Beobachtung mit sozialen Hierarchien, Konfliktstrategien und Kommunikationsweisen anderer Welpen gesammelt hat, wird sich später auf der Hundewiese großzügig auszahlen. Nicht minder bedeutend für den kleinen Vierbeiner ist es zu lernen, Herrchen und Frauchen besser zu verstehen und sich klar gegenüber Ihnen zu äußern. Natürlich meistert der Welpe mit reichlich Spiel und Abwechslung auch die unabdingbaren Grundübungen wie Sitz und Platz, entwickelt eine Beißhemmung und lernt andere Menschen nicht anzuspringen. Auch Sie lernen einiges dazu, tauschen sich mit Trainern und anderen Welpenbesitzern aus und lernen die Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften ihres Vierbeiners besser kennen. So lehrt die Welpenschule Hund und Mensch, einander besser zu verstehen.

Das sollte eine gute Welpenschule auszeichnen:

  • Kleine Gruppen. Ihr Hund braucht Sozialisation, sollte aber nie mit mehr als sechs bis acht Altersgenossen zusammen unterrichtet werden.
  • Der soziale Kontakt steht an erster Stelle. Es soll immer genug Zeit dem gemeinsamen Spielen und Toben gewidmet sein.
  • Es wird stets mit Belohnung und Anreiz, nie mit Strafen erzogen.
  • Jeder Trainer besitzt einen Sachkundenachweis und kennt die Eigenheiten kleiner Welpen.
  • Den individuellen Belangen Ihres Hundes wird genügend Gehör geschenkt.

Mit richtiger Vorbereitung die passende Welpenschule finden

Bereiten Sie sich gut vor. Wie bei einem Menschenkind prägt die Welpenschule das gesamte Leben des Hundes. Schnuppern sie in Lerneinheiten rein. Machen Sie sich erst selbst ein gutes Bild von der Schule und den Ausbildern und bringen Sie erst dann ihren Liebling zu einem Schnuppertag mit. Eine gut organisierte Schule lässt den Welpen genügend Zeit sich vor jeder Lerneinheit aneinander zu gewöhnen, zieht den Unterricht nicht in die Länge (nie mehr als 60 Minuten) und sorgt für genügend Spiel- und Entspannungspausen. Auch sollte Ziel eines qualifizierten Trainers nie sein, Ihnen die Ausbildung abzunehmen, sondern, im Gegenteil, mit reichlich Engagement und Leidenschaft, Ihnen die richtigen Werkzeuge in die Hand zu legen, damit Sie ihren Vierbeiner selbst besser erziehen und verstehen können.

Welsh Corgi Cardigan

Beim Welsh Corgi Cardigan handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Schon zur Zeit der Kelten sollen diese Hunde als Hüte- und Treibhunde genutzt worden sein. Seinen Namen hat dieser Corgi von der Grafschaft Cardiganshire, in welcher er seinen Ursprung haben soll. Der Corgi wurde als Hüte- und Treibhund für Rinder und Pferde eingesetzt und diente gleichzeitig als Wach- und Hofhund. Der Welsh Corgi Cardigan ist dem Welsh Corgi Pembroke sehr ähnlich. Wie dieser hat er kurze Beine, einen langen Körper und spitze Ohren.

Welsh Corgi Pembroke

Beim Welsh Corgi Pembroke handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Wie der Name schon vermuten lässt, stammt diese Hunderasse aus dem Keltenland Wales. Neben dem Welsh Corgi Pembroke ist noch der Welsh Corgi Cardigan bekannt. Die Bezeichnung "Corgi" soll in der walisischen Sprache in etwa kleiner Hund bedeuten. Königin Elisabeth II. soll eine besondere Vorliebe für diese Hunderasse haben.

Allerdings ist die Vergangenheit des Corgis überhaupt nicht königlich. Corgis waren über viele Jahrhunderte hinweg unersetzliche Bauernhunde, die zum Hüten von Pferden und Rindern eingesetzt wurden. Als Hof- und Wachhund erfüllten die lebhaften Corgis ebenfalls ihren Dienst. Vom Welsh Corgi Cardigan unterscheidet sich der Pembroke durch einen kompakteren Körperbau, etwas kleinere Ohren und er kann hin und wieder mit einem Stummelschwanz zur Welt kommen.

Welsh Springer Spaniel

Beim Welsh Springer Spaniel handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Dieser Spaniel wird zu den insgesamt neun Spanielrassen gezählt und ist sehr alt. Es wird diskutiert, ob der Welsh der Ursprung aller Spanielrassen - ausgenommen des Clumber Spaniels - sein könnte. In Großbritannien soll diese Hunderasse bereits seit mindestens 400 Jahren existieren.

Beim Welsh Terrier handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Seine Geschichte soll bis in das 10. Jahrhundert zurückreichen. Der Vorgänger dieser Rasse soll Black and Tan Terrier genannt worden sein. Gezüchtet wurden diese Hunde mit dem Ziel, sie bei der Jagd auf Dachs, Otter und Fuchs einsetzen zu können. Ursprünglich wurde der Welsh Terrier hauptsächlich als Jagdhund gehalten. Heute ist er allerdings ein beliebter Begleit- und Familienhund. Wer sich für diese Hunderasse interessiert, sollte nach einem Welsh Terrier-Züchter Ausschau halten, der Wert auf eine gute Sozialisierung seiner Hunde legt. In Großbritannien sind Hunde dieser Rasse besonders weit verbreitet, aber auch hierzulande gibt es viele Züchter, die sich dieser Hunderasse angenommen haben.

Wenn der Hund beisst

Was tun, wenn mein Hund einen anderen beißt?

Das Haustier wird mittlerweile wie ein Familienmitglied behandelt und dennoch kommt es immer wieder vor, dass der eigentlich doch als so friedfertig empfundene Liebling auf vier Pfoten gegenüber anderen Hunden aggressives Verhalten an den Tag legt. Dies muss in der Regel für Sie nicht beunruhigend sein, denn Ihr Hund stammt nun einmal vom Wolf ab und hat auch nach Hunderten Jahren der Zivilisierung einen animalischen Trieb. Verursacht wird dies meistens durch einen territorialen Machtkampf oder auch beim Werben um ein Weibchen.

Wie oft kommen diese Beißattacken vor?

Vor allem Kampfhunden wird nachgesagt, dass sie besonders aggressiv sind, doch schauen Sie sich Statistiken zu Beißattacken von Hunden an, stehen Mischlingshunde und der Deutsche Schäferhund an vorderster Stelle. Dies geht allerdings aus Statistiken zu Beißattacken von Hunden gegen Menschen hervor, denn es gibt bisher keine deutlichen Zahlen darüber, wie oft Hunde gegeneinander aggressiv werden. Allerdings kann verallgemeinert werden, dass es wesentlich seltener zu tödlichen Übergriffen untereinander als zu einem tödlichen Ausgang bei Attacken auf Menschen kommt.

Wie kann vorgebeugt werden?

Auch wenn es keine eindeutigen Zahlen zu Beißattacken zwischen Hunden gibt, so lässt sich anhand der menschenbezogenen Statistiken ablesen, dass aggressives Verhalten nicht nur einer Hunderasse zugehörig ist.  Dies zeigen zwei Fälle, bei denen in Deutschland Personen durch Dackelbisse getötet wurden. Um so etwas zu verhindern, gibt es verschiedene Präventionsmaßnahmen, damit der Schwellwert von Hunden zu aggressivem Handeln erst gar nicht erreicht wird: 

  • ständiges Führen an der Leine, sowie Maulkorbpflicht fördern Aggressionen: dem Hund müssen Möglichkeiten gegeben werden, arttypisches Verhalten auszuleben und Sozialkontakte zu knüpfen
  • Stressauslöser verringern, indem Hund körperlich und geistig ausgelastet wird.
  • Achten Sie bei Begegnungen mit fremden Hunden auf die Körperhaltung der Tiere: Versteifte Körperhaltung und stehende Nackenhaare stehen für bevorstehenden Kampf.

Was müssen Sie tun, wenn es zu einem Kampf zwischen Ihrem und einem anderen Hund kommt?

Kommt es dennoch zu einem aggresivem Kampf zwischen Ihrem und einem anderen Hund, dann ist es wichtig, dass Sie umgehend eine Trennung einleiten, um Schlimmeres zu verhindern. Damit Sie selbst nicht auch Opfer einer Beißattacke werden, ist es unabdingbar wichtig, dass Sie Ruhe bewahren und nicht zu voreilig handeln. Leichte Beißereien können auch spielerisch begründet sein, aber durch Einmischen der Hundebesitzer in einen richtigen Streit zwischen den Hunden ausarten. Auch wenn Sie Ihren Hund natürlich beschützen wollen, sollten Sie niemals zutreten oder schlagen, denn jede Aggression von Ihnen wird weitere Aggression in Ihrem Hund hervorrufen. Haben sich zwei Hunde ineinander verbissen, sollten beide Halter energisch am Halsband und einem der Hinterläufe ziehen, um die Hunde zu trennen.

West Highland White Terrier

Der West Highland White Terrier stammt - wie der Name schon vermuten lässt - aus Schottland. Zunächst konnte der kleine Westie allerdings nur wenige Hundefreunde für sich begeistern, galt der weiße Hund doch als weniger robust als seine farbigen Terrierkollegen. Aus diesem Grund wurden reinweiße Terrierwelpen oftmals von den Bauern und Jägern getötet. Durch ein Unglück konnte sich der West Highland White Terrier allerdings später doch noch etablieren. So soll ein gewisser Colonel Malcolm aus Poltalloch in der Mitte des 19. Jahrhunderts seinen waldfarbenen Terrier versehentlich bei der Jagd erschossen haben, weil sich dieser nicht von der Umgebung abhob.

Bei der Westfälischen Dachsbracke handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse aus Deutschland. Entstanden ist diese Hunderasse, weil man kleine, leistungsfähige Niederlaufhunde haben wollte. Die Jagdreviere wurden zunehmend kleiner und die großen Bracken eigneten sich nun weniger für die Jagd. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand dann dieser Rassehund. An seiner Entwicklung waren die mittlerweile ausgestorbene Steinbracke und die Deutsche Bracke beteiligt. Wer einen solchen Rassehund bei sich aufnehmen möchte, muss einen Züchter finden, der diese Rasse mit Verantwortungsbewusstsein züchtet. Viele Züchter geben ihre Tiere jedoch ausschließlich an Jäger ab.

Die Herkunft des Westgotenspitzes ist nicht einwandfrei geklärt. Nach vorherrschenden Meinungen stammt er jedoch aus dem 8. Jahrhundert und kommt entweder ursprünglich aus Schweden, wo er auch heute noch hauptsächlich anzutreffen ist, oder wurde von den Wikingern aus Wales dorthin gebracht. Seine Urväter waren wohl kontinental-europäische Bassets. Bekannt ist er auch unter den Namen Västgötaspets und schwedischer Schäferspitz.

Whippet

Der Whippet gehört zur Rasse der Windhunde, die zu den ältesten Grundtypen von Hunden zählen. Abbildungen dieser Rassen gab es bereits im alten Ägypten und zu römischer Zeit. Die Rasse "Whippet" entstand allerdings erst viel später, im 19. Jahrhundert. Der direkte Vorfahr des Whippet ist der als Rennhund sehr beliebte Greyhound.

Bestattung der Vierbeiner

Für viele Menschen, die Haustiere besitzen, sind diese mehr als nur Tiere, es sind Freunde geworden. Wenn Sie Haustiere haben, werden Sie diese Erfahrung sicher auch gemacht haben: Sie haben die tierischen Begleiter ins Herz geschlossen. Und daher geht es Ihnen zurecht sehr nahe, wenn Ihr Haustier stirbt. Um sich trotzdem gebührend an das Haustier zuerinnern, können Sie das Tier angemessen bestatten lassen.

Verschiedene Bestattungsmöglichkeiten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ihr Haustier nach dessen Tod zu bestatten. Vielleicht haben Sie eine bestimmte Vorliebe, möchten Ihr Haustier auch nach dessen Tod in Ihrer Nähe haben, um sich oft an den tierischen Begleiter zurückerinnern zu können, oder Sie sehen das ganze eher aus einer praktischen Sichtweise. Hier sind mehrere Möglichkeiten aufgezählt, wie Sie mit Ihrem verstorbenen Tier umgehen können:

  • Bestattung auf einem Tierfriedhof
  • Einäscherung (Asche verstreuen oder in einer Urne mit nach Hause nehmen)
  • Begraben auf dem eigenen Grundstück
  • Tierkörperbeseitigungsanstalten (TBA)

Je nach Ihren persönlichen emotionalen Vorlieben können Sie eine dieser Varianten wählen. Wichtig ist jedoch, dass Sie im Hinblick auf das Verfahren mit toten Tieren anderer die nötige Pietät an den Tag legen, denn jeder kann in dieser Angelegenheit seine ganz persönliche Meinung vertreten, die ihm nicht genommen werden sollte.

Was Sie beachten müssen

Mit einem toten Haustier können Sie nicht beliebig verfahren. In Deutschland gibt es Vorschriften und Gesetze, die unbedingt eingehalten werden müssen, wenn Sie Ihr Tier bestatten wollen. Grundsätzlich müssen Tiere nach § 5 Abs. 1 TierKBG (Tierkörperbeseitigungsgesetz) in Tierkörperbeseitigungsanstalten beseitigt werden. Sie dürfen Ihr Haustier also unter keinen Umständen einfach in den Hausmüll werfen – auch wenn Sie von Tierbestattungen nichts halten. Ihr Tierarzt wird Sie gerne beraten, wie Sie mit dem Tierkadaver umgehen müssen. Allerdings kennt das Gesetz Ausnahmen von dieser Regel. So dürfen Sie Ihr Tier auch bei sich zu Hause begraben. Sie müssen dabei aber beachten, dass dies nur auf Ihrem Privatgrundstück geschehen darf, und zwar nur, wenn sich Ihr Grundstück nicht in einem Wasserschutzgebiet befindet, kein öffentlicher Platz oder Weg in unmittelbarer Nähe ist und das Tier mit einer mindestens 50 cm dicken Erdschicht bedeckt ist.

Im Zweifel sollten Sie bei Ihrer Kommune nachfragen, denn die einzelnen Kommunen können in diesem Bereich jeweils weitere Regeln aufgestellt haben. Mit diesen Regeln ist nicht zu spaßen, denn ein Verstoß gegen das Tierkörperbeseitigungsgesetz kann bis zu 15.000 Euro kosten. Mittlerweile gibt es auch viele professionelle Tierbestattungsunternehmen. An diese können Sie sich wenden, wenn Sie Ihr Tier einäschern oder auf einem Tierfriedhof begraben lassen wollen.