Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier finden Sie, kurz und bündig erklärt, alle wichtigen Begriffe rund um Tierkrankheiten, Hunde- und Katzenrassen sowie weitere, interessante Themen. Wenn Sie Fragen zu anderen Begriffen aus der Hunde- und Katzenwelt haben, schreiben Sie einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Die Antwort interessiert vielleicht auch andere Tierfreunde und wird dann in das Lexikon aufgenommen.

Bracke - Ein nicht unbedingt wohl klingender Name für eine Hunderasse. Dahinter steckt jedoch die Bezeichnung für alle Jagdhunde, die auf Spur oder Fährte durchgehend laut jagen. Unterschieden wird dann über die Herkunft, in diesem Fall ist es Ungarn. Die ungarische Bracke ist eine sehr alte Hunderasse, die vermutlich vor mehr als 1000 Jahren mit Reisenden aus Russland in die Karpaten und somit nach Ungarn und Rumänien gelangte. Dies sind heute die beiden Hauptverbreitungsgebiete der ungarischen Bracke. Die ungarische Bracke erlebte ihre Blütezeit im Mittelalter Auf Ihrer Reise in den Westen gelangten die ungarischen Bracken auch an die ungarischen Adelshöfe, an denen sie im Mittelalter zur Lieblingsjagdhundrasse avancierten. Die ungarischen Adelshöfe schätzten ihre Jagd-und Spürhunde sehr, weshalb sich die Zucht der ungarischen Bracke während dieser Zeit auf ihrem Höhepunkt befand.

Ein sogenannter ungewollter Deckakt liegt dann vor, wenn ein Rüde eine Hündin ohne Erlaubnis des Besitzers deckt. Kommt es durch die Paarung zu einer unerwünschten Trächtigkeit der Hündin, muss der Besitzer des Rüden für die Kosten, die in Folge der Trächtigkeit entstehen, zumindest teilweise aufkommen. Die Haftung des Rüdenbesitzers ist vom Gesetz her vorgesehen. Den Besitzer der Hündin kann allerdings eine Mitschuld treffen.

Unterordnung (Hundepsort)

Die Unterordnung beim Hund ist nicht unbedingt als Hundesport zu bezeichnen. Die Unterordnung beim Hund ist jedoch eine Grundvoraussetzung, um mit dem eigenen Tier andere Hundesportarten wie Agility, Flyball, Treibball, Dogfrisbee und Turnierhundesport ausüben zu können. Zur Unterordnung beim Hund gehört beispielsweise, dass der Hund gewisse Kommandos beherrscht. "Sitz", "Platz" und "Bleib" gehören beispielsweise dazu. Auch das Beifußgehen und das Kommen auf Kommando sind wichtige Elemente der Unterordnung beim Hund. Wenn die Unterordnung nicht nur Teil des täglichen Lebens ist, sondern tatsächlich professionell mit dem Hund trainiert wird, dann wird die Unterordnung beim Hund häufig Obedience genannt.

Untersuchung bei Hund und Katze

Bei einer Katzenuntersuchung beziehungsweise Hundeuntersuchung wird das Tier vom Tierarzt untersucht, um zu sehen, ob irgendwelche Probleme oder Erkrankungen vorliegen. Eine Untersuchung bei Hunden und Katzen wird hauptsächlich routinemäßig durchgeführt, wenn die alljährliche Impfung ansteht. Regelmäßige Untersuchungen bei Katzen und Hunden sind auch dann empfehlenswert, wenn das Tier ein gewisses Alter erreicht hat. Durch einen regelmäßigen Check wird sichergestellt, dass es dem Tier gut geht. Vor der Kastration eines Tieres wird eine Untersuchung an Katze und Hund ebenfalls vorgenommen. Untersucht werden die Tiere auch, wenn akute gesundheitliche Probleme vorliegen.

Die Ural Rex sind alleine aufgrund ihres äußerlichen Erscheinungsbildes eine Besonderheit. Ihr Fell ist meist gelockt oder gewellt und dazu ungewöhnlich weich. Bei der Geburt sind die kleinen Katzen schwarz mit einem leichten Grauschimmer in ihrem Fell. Nach dem ersten Fellwechsel stellt sich entweder ein schwarzes oder ein schwarz getigertes Fell ein. Eine gute Pflege während des ersten Fellwechsels ist wichtig, um später eine gute Farbqualität zu erhalten.

Urlaub mit dem Hund

Für viele Hundebesitzer ist eine Sache klar: In einem entspannten Urlaub sollte auch der Vierbeiner dabei sein, denn dieser gehört schließlich zur Familie. Hierbei müssen Sie als Besitzer des Vierbeiners nur einige wenige Dinge beachten, um den Urlaub für Sie und auch für Ihren Hund so angenehm wie möglich zu gestalten.

Hierauf sollten Sie achten

  • Finden Sie einen geeigneten Urlaubsort: Hunde lieben die Natur und darum sind vor allem Wanderurlaub in den Bergen oder im Wald sehr zu empfehlen. Vermeiden sollten Sie Städtetrips, bei denen Ihr Hund eventuell zu stark strapaziert wird und nicht auf seine „Portion Natur“ kommt.
  • Suchen Sie ein hundefreundliches Hotel: Viele Hotels haben mittlerweile zwar keine Probleme mehr damit, wenn Ihr Vierbeiner mit im Zimmer schläft, aber dennoch sollten Sie dies vorher mit dem Hotelbesitzer abklären, um böse Überraschungen zu vermeiden. Gleiches gilt auch bei Ferienwohnungen oder Ferienhäusern.
  • Informieren Sie sich über landesspezifische Regelungen in Bezug auf Ihren Vierbeiner: In einigen Ländern dürfen Hunde nur an der Leine geführt werden oder müssen sogar einen Maulkorb tragen.
  • Schreiben Sie sich eine Liste mit den Dingen, die Ihr Vierbeiner unbedingt im Urlaub dabei haben muss: Ebenso wie Sie selber auch, hat Ihr Vierbeiner einige liebe Dinge von daheim gern dabei. Packen Sie also auch Ihrem Hund einen kleinen Koffer mit Leckerlis, Spielzeug, der Lieblingsdecke und der Reiseapotheke.

Autoreisen oder Flugreisen mit dem Hund?

Generell spricht nichts gegen eine Flugreise mit Ihrem Vierbeiner. Große Vierbeiner werden dabei sicher im Frachtraum verstaut. Alle gängigen Airlines bieten Ihnen heutzutage diesen Service. Sollte Ihr Hund leicht nervös werden, so empfiehlt es sich, vor dem Flug einen Tierarzt aufzusuchen und medikamentöse Möglichkeiten zu besprechen. Bei einer Reise im Auto sollten Sie immer daran denken genügend Pausen einzulegen. Der Vorteil einer Autoreise mit dem Vierbeiner liegt natürlich auch darin, dass Sie ihn oder sie immer um sich haben und somit entspannter reisen können. Machen Sie Gebrauch von der Nähe zu Ihrem Vierbeiner und unterhalten Sie ihn etwas, dann geht für alle die Fahrt schneller und angenehmer vorbei. Während der Fahrt empfiehlt es sich außerdem, den Hund ebenso in einer Box zu transportieren, damit Sie auch Ihrem Vierbeiner bei einer starken Bremsung höchste Sicherheit bieten können.

Urlaub mit Hund in der tschechischen Republik

Ein Urlaub mit dem Hund in der Tschechischen Republik bietet sich besonders an, wenn man ein möglichst gut erreichbares Reiseziel in Europa sucht. Für die Tschechische Republik sprechen außerdem die abwechslungsreiche Landschaft und die historischen Sehenswürdigkeiten. Es herrscht ein gemäßigtes Klima, das beispielsweise Stadtbesichtigungen und Wanderungen ganzjährig möglich macht.

Vorschriften für die Einreise beachten

Für einen Urlaub mit Hund in der Tschechischen Republik gibt es bestimmte Einreisebestimmungen, die Hundehalter beachten müssen. Am besten erstellt man sich bereits vor dem Urlaub eine Checkliste mit allen wichtigen Dokumenten und Gegenständen, die der Vierbeiner für die Reise benötigt. Damit man mit dem Hund in die Tschechische Republik einreisen darf, benötigt man einen EU-Heimtierausweis. In diesem sind Angaben über den Hund, den Halter und die für den Urlaub mit Hund in Tschechien notwendige Tollwutimpfung vermerkt. Der Vierbeiner muss zudem zweifelsfrei durch einen Chip gekennzeichnet sein. Mehr als fünf Hunde dürfen nicht mit nach Tschechien in den Urlaub genommen werden. Für ganz junge Welpen gelten besondere Einreisebestimmungen. Über diese sollten Hundehalter sich rechtzeitig beim Auswärtigen Amt oder ihrem Tierarzt informieren. Vor Ort gilt es außerdem zu beachten, dass auf Tschechiens Straßen Leinenpflicht gilt. In einigen Orten sowie öffentlichen Verkehrsmitteln müssen die Vierbeiner außerdem einen Maulkorb tragen.

Den Urlaub hundegerecht gestalten

Das Land hat für einen Urlaub mit Hund viel zu bieten. Ein beliebtes Reiseziel ist beispielsweise der Nationalpark Böhmerwald. Hier findet man eine abwechslungsreiche Landschaft, die sich wunderbar für Wanderungen eignet. Auch Prag mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten ist ein schönes Ziel für den Hundeurlaub in Tschechien. Egal für welches Ziel man sich entscheidet: Vorher ist immer abzuklären, ob Hunde in der jeweiligen Unterkunft erwünscht sind und ob der Tierarzt spezielle Impfungen oder Medikamente empfiehlt. Gut versichert ist der vierbeinige Liebling mit einer Hundekrankenversicherung und einer Hundehaftpflicht.

Stand Mai 2014

Urlaub mit Hund in England

Die Liebe zu Hunden trifft in Großbritannien auf offene Ohren. Die Hundehaltung hat dort eine lange Tradition und so werden auch Touristen mit ihren vierbeinigen Begleitern herzlich und verständnisvoll empfangen. Bei einem Urlaub mit dem Hund in Großbritannien kann man die abwechslungsreiche Landschaft der Insel genießen. Spaziergänge am Meer, Toben im Sand und Wanderungen durch bergige Regionen - in Großbritannien können Hund und Mensch viel unternehmen. Wer dort seinen Urlaub mit Hund verbringen möchte, sollte jedoch einiges berücksichtigen.

Urlaub mit Hund in Kroatien

Die Kroaten gelten als hundefreundliche Menschen, die Herrchen, Frauchen und Vierbeiner herzlich empfangen. Sonne, Meer, Natur, freundliche Menschen - ein Urlaub mit Hund in Kroatien hat viel zu bieten. Hund und Mensch können sich an für Hunde geeigneten Stränden austoben, im Meer planschen oder die Küste und das Innenland auf einer Wanderung erkunden. Fitte, gesunde Hunde wissen ausgedehnte Wanderungen in der Natur zu schätzen. Nehmen Sie Ihren Hund an die Leine, wenn dies gefordert wird. Wenn der Hund gerne jagt und nicht von der Leine gelassen werden kann, ist eine Schleppleine optimal. Wichtig: Nehmen Sie für Ihren Hund auf Wanderungen oder Ausflügen immer ausreichend Wasser und eine geeignete Schüssel mit. In dem beliebten Urlaubsland ist es nicht üblich, dass beispielsweise in Restaurants oder vor Supermärkten Wasserschüsseln für Hunde aufgestellt werden.

Urlaub mit Hund in Norwegen

Norwegen - Landschaftlich reizvoll

Ein Urlaub mit Hund in Norwegen ist besonders reizvoll für Hundehalter, die eine abwechslungsreiche Landschaft lieben. Im Sommer werden Besucher von taghellen Nächten erwartet. In den Wintermonaten faszinieren die Polarlichter. Dichte Wälder, gewaltige Gletscher, eindrucksvolle Fjorde und eine abwechslungsreiche Tierwelt begeistern Hund und Mensch. Im Norden Norwegens können Urlauber sich auch im Goldwaschen versuchen, auf Walsafari gehen oder Huskytouren unternehmen. Oder wie wäre es mit ausgedehnten Wanderungen, Kanufahrten auf dem See oder Angeln in aller Ruhe. Egal wofür sich Hundehalter entscheiden, in der wilden Natur Norwegens wird sich garantiert auch der Vierbeiner wohlfühlen.

Die Einreise mit dem Hund nach Norwegen

Wer Urlaub mit Hund in Norwegen machen möchte, muss die Einreisebestimmungen des Landes kennen und beachten. Diese wurden zwar etwas gelockert, sind aber nach wie vor streng. Wer aus einem EU-Land anreist, muss vorher seinen Tierarzt kontaktieren und sicherstellen, dass der Vierbeiner alle notwendigen Dokumente besitzt. Der Hund muss außerdem eine eindeutige Kennzeichnung durch einen Mikrochip haben. Tätowierungen werden nur akzeptiert, wenn sie gut lesbar sind und vor dem 3. Juli 2011 vorgenommen wurden. Der Hund muss gegen Tollwut geimpft sowie zwischen 120 und 24 Stunden vor der Einreise nach Norwegen gegen Bandwurmbefall behandelt worden sein. In einem Veterinärattest oder dem in der EU anerkannten Heimtierausweis müssen die Identität des Tieres, Angaben über den Halter sowie die Tollwutimpfung und die Behandlung gegen Bandwürmer vermerkt sein. Es dürfen maximal fünf Tiere pro Einreise nach Norwegen eingeführt werden. Da sich diese Vorschriften jederzeit ändern können, sollten sich Hundehalter vor dem Norwegenurlaub mit dem Hund über Neuerungen informieren. Zu beachten ist außerdem, dass Hunde verbotener Rassen nicht nach Norwegen einreisen dürfen und dass im ganzen Land eine Leinenpflicht gilt.

Anreise sorgfältig planen

Viele Hundehalter reisen mit der Fähre nach Norwegen. Wer dies vor hat, sollte sich vorab mit der jeweiligen Reederei in Verbindung setzen und nachfragen, welche Richtlinien für den Transport eines Hundes gelten. Für die Anreise kann man auch die sogenannte Vogelflugroute nutzen und mit dem Auto über Dänemark und die Öresundbrücke nach Norwegen gelangen.

Stand Mai 2014

Urlaub mit Hund in Portugal

Ein Urlaub mit Hund in Portugal ist sehr beliebt. Portugal und insbesondere die Algarve werden jedes Jahr von zahlreichen Touristen besucht. Das Land, das sich mit Spanien die iberische Halbinsel teilt, hat ein abwechslungsreiches Hinterland, lange Sandstrände, schöne Bademöglichkeiten und auch interessante Städte zu bieten. Wer dieses Land gemeinsam mit seiner Familie und seinem Hund entdecken und einen Urlaub mit Hund in Portugal planen möchte, sollte die Sommermonate meiden. In dieser Zeit kann es dort sehr heiß werden und die Strände sind oftmals überfüllt. Für Ferien mit Hund in Portugal ist die Nebensaison besser geeignet. Im Herbst und im Frühling herrschen angenehmere Temperaturen für Mensch und Tier. In der Nebensaison haben Hundehalter zudem bessere Chancen, freie Strände zu finden, an denen die Mitnahme des Hundes erlaubt ist.

Urlaub mit Hund in Schweden

Mit seiner schönen, weiten Landschaft ist Schweden das ideale Urlaubsziel für Hundehalter, die auch in den Ferien nicht auf ihren Liebling verzichten möchten. Ein Urlaub mit Hund in Schweden wird besonders angenehm, wenn man sich für ein Sommerhaus oder einen Campingplatz entscheidet. Natürlich sollten Hunde in der Ferienunterkunft erlaubt und willkommen sein. Sommerhaus und Campingplatz sind die idealen Ausgangsorte, um mit seinem Hund ausgedehnte Spaziergänge und Wanderungen zu unternehmen. Zu beachten ist allerdings, dass Hunde in Schweden in der Regel auch in der freien Natur an der Leine geführt werden müssen. Das gilt insbesondere für die Monate März bis August. In dieser Zeit sollen die Wildtiere geschützt werden. Verboten ist die Einreise von Hunden bis zu einem Alter von drei Monaten.

Urlaub mit Hund in Ungarn

Ungarn eignet sich perfekt für Ferien mit der ganzen Familie. Und natürlich möchten viele Hundebesitzer auch im Urlaub auf ihren vierbeinigen Freund nicht verzichten. Ein Urlaub mit Hund in Ungarn bietet sich an, denn in vielen Bereichen dieses Landes ist der Massentourismus noch nicht angekommen und man kann einen entspannten Urlaub mit seinem Tier genießen. Insbesondere in der Nebensaison kann man Ruhe und Erholung finden. Viel Natur und Wandermöglichkeiten kommen Hund und Mensch entgegen. Das angenehme Klima und die günstigen Preise machen Ungarn zu einem attraktiven Urlaubsland für Hundebesitzer.

Der Västgötaspets stammt aus Schweden und ist der einzige niederläufige nordische Hund. Er wird als Viehtreiber, Hüte- und Wachhund vielseitig eingesetzt und ist mit seiner agilen und ausdauernden Art auch genau der richtige für diesen Job. In seinem Aussehen ähnelt der Västgötaspets sehr dem Welsh Corgi Pembroke, eine Verwandtschaft der beiden ist dennoch nicht abschließend geklärt und es herrscht die Meinung vor, der Västgötaspets sei eine ursprünglich schwedische Rasse. Im Vergleich zum Welsh Corgi Pembroke weist der Västgötaspets längere Beine und einen kürzeren Rücken auf.

Vegetarische Ernährung für den Hund

Immer mehr Menschen werden heute aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen zu Vegetariern. So mancher Hundehalter, der sich selbst vegetarisch ernährt, stellt sich die Frage, ob er für seinen Vierbeiner dennoch weiter Fleisch kaufen sollte, oder ob auch ein fleischliebender Hund zum Vegetarier werden kann. Ist eine vegetarische Ernährung artgerecht, vielleicht gar gesünder für Ihren Hund oder gefährden Sie damit seine Gesundheit?