Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier finden Sie, kurz und bündig erklärt, alle wichtigen Begriffe rund um Tierkrankheiten, Hunde- und Katzenrassen sowie weitere, interessante Themen. Wenn Sie Fragen zu anderen Begriffen aus der Hunde- und Katzenwelt haben, schreiben Sie einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Die Antwort interessiert vielleicht auch andere Tierfreunde und wird dann in das Lexikon aufgenommen.

Beim Trickdogging handelt es sich um eine Hundesportart, bei der es darum geht, dass der Hundeführer seinem Tier Tricks beibringt. Diese Hundesportart eignet sich bereits für Hunde im Welpenalter und kann bis ins Seniorenalter fortgeführt werden. Trickdogging trägt zum geistigen und körperlichen Wohlbefinden von Hunden bei.

Trocken- oder Nassfutter für Hunde?

Kommerzielles Hundefutter wird als Trocken- oder Nassfutter angeboten. Grundsätzlich gilt: Keines der beiden Formen von Hundenahrung ist schädlicher oder besser als das andere. Als „Alleinfutter“ gekennzeichnete Nahrung enthält also in jedem Fall die ausreichende Menge an Vitaminen, Nähr- und Mineralstoffen. Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Futterarten ist der Wassergehalt. Nassfutter für Hunde besteht zu 60 bis über 84 % aus Wasser, Trockenfutter nur zu drei bis zwölf Prozent. Das wirkt sich auch auf die Haltbarkeit des Futters aus: Nassfutter sollte deshalb in jedem Fall schneller verbraucht werden als Trockenfutter.

Welche Bestandteile sind im Futter enthalten?

Ganz häufig hängt es allein von den Bedürfnissen und Vorlieben des einzelnen Tieres ab, was in den Napf kommt. Wenn Sie Ihrem Hund eine Kombination aus Trocken- und Nassfutter füttern, sollte Ihnen die Zusammensetzung der Bestandteile bewusst sein. Trockenfutter für Hunde enthält zum Beispiel:

  • Getrocknetes Frisch- oder Gefrierfleisch
  • Geflügel-Schlachtabfälle
  • Vorgetrocknete tierische Futtermittel

In Nassfutter für Hunde sind dagegen unter anderem enthalten:

  • Fleisch und Innereien
  • Blut
  • Getreide
  • Geflügel-Schlachtabfälle

Wenn Sie Ihrem Tier eine abwechslungsreiche Ernährung bieten wollen, können Sie auch auf die vielfältigen Möglichkeiten der Mischfütterung ausweichen.

Vor- und Nachteile der beiden Futtersorten

Für den Hundehalter bringt Trockenfutter eine Menge Vorteile: Es ist nicht nur je nach Hersteller preislich sehr viel günstiger, auch durch seine Bestandteile ist es energiereicher als etwa die gleiche Menge an Nassfutter. Beim Füttern bleibt die Umgebung des Napfes sauber und verstreute Futterbrocken können einfach mit dem Staubsauger entfernt werden. Außerdem reinigt Trockenfutter die Zähne des Hundes: Die festen Bestandteile der Nahrung reiben den Zahnbelag weg.

Hunde bevorzugen jedoch meistens Nassfutter, was ausschließlich am Geschmack liegt. Es ist generell „magenfreundlicher“, das heißt, es wird schonender verdaut, weil es bereits eingeweicht ist. Aber auch der hohe Wassergehalt der Nahrung wirkt sich günstig auf den Wasserhaushalt des Tieres aus. Wenn Ihr Hund wenig trinkt, sollte vermehrt zu Nassfutter gegriffen werden. Auch bei einer Neigung zu Übergewicht kann die Fütterung von Nassfutter hilfreich sein: Das Tier frisst zwar größere Mengen, nimmt aber die gleiche Energie auf und kann sein Gewicht besser halten.

Solange es sich um „Alleinfutter“ handelt, kann sowohl Trocken- als auch Nassfutter unbedenklich gefüttert werden. Wenn die Nahrung Ihres Tieres nicht als solche gekennzeichnet ist, gibt es sogenannte Ergänzungsfuttermittel, mit denen das Hundefutter zusätzlich mit Eiweiß, Kohlenhydraten oder Mineralstoffen angereichert werden kann. Vor dem Kauf sollte allerdings die bestimmte, individuelle Zusammensetzung bei den Beratern in den Tierfachmärkten erfragt werden.

Trockene Hundenase

Das wichtigste Sinnesorgan eines Hundes ist seine Nase. Normalerweise ist diese kalt und feucht. Doch was ist, wenn die Hundenase trocken ist? Ein Grund zur Sorge? Nein. Es muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass Ihrem Hund etwas fehlt. Es kann viele Gründe für eine warme und trockene Hundenase geben.

Tschechoslowakischer Wolfshund

Bei diesen Hunden handelt es sich um anerkannte Rassehunde, die ihren Ursprung in der Tschechischen Republik haben. Diese Hunderasse ist durch einen biologischen Versuch, der im Jahr 1955 in der ehemaligen CSSR unternommen wurde, entstanden. Bei diesem biologischen Versuch wurde ein Karpatenwolf mit einem Deutschen Schäferhund verpaart. Die Versuche haben ergeben, dass sich die Wölfe und Hunde in unterschiedlichen Kombinationen kreuzen lassen und die Nachkommenschaft ebenfalls fähig ist, Nachwuchs hervorzubringen.

Tumore bei Hunden

Gutartige Tumore, sogenannte Lipome, wachsen lokal und langsam. Da sie jedoch Druck auf benachbarte Blutgefäße verursachen, sollten Hundehalter diese stets vom Tierarzt untersuchen und eventuell entfernen lassen. Bösartige Tumore dringen in umliegendes Gewebe ein und breiten sich meist schnell über den Blutkreislauf auf andere Körperbereiche aus. Halter erkennen Tumore unter anderem an ungewöhnlichen Schwellungen, die nicht zurückgehen, sondern weiterwachsen. Zur Behandlung stehen verschiedene, der Humanmedizin entsprechende, Möglichkeiten zur Verfügung.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Tumore bei Katzen

Wenn Zellen unkontrolliert wachsen und ihre normale Funktion verlieren, entsteht ein Tumor. Dieses Krankheitsbild ist nicht nur beim Menschen zu finden, sondern tritt häufig auch bei Katzen auf. Ein Tumor kann an einer festen Stelle im Körper verankert sein und dort zu einer Vergrößerung des Gewebes führen. Häufig werden aber auch Krebsgeschwüre gebildet, die über das Blut in andere Körperbereiche transportiert werden.

Tumore beim Hund

Wenn Zellen unkontrolliert wachsen, kann es zur Entstehung eines Tumors kommen. Diese Krankheit ist nicht nur auf den Menschen beschränkt. Vor allem bei Hunden und Katzen ist dieses Krankheitsbild weit verbreitet und endet nicht selten mit dem Tod des erkrankten Tieres. Um einem solchen Krankheitsverlauf entgegenzuwirken, ist es besonders wichtig, die Anzeichen eines Tumors frühzeitig zu erkennen.

Türkisch Angora Katze

Bei diesen Katzen handelt es sich um Rassekatzen, die bereits im 15. Jahrhundert in der Türkei als eigenständige Rasse anerkannt waren. Mit ihrem halblangen Fell war diese Katze etwas Besonderes und wurde schnell zum Statussymbol an Adelshöfen. Von diesen Rassekatzen sollen die verschiedenen Langhaarrassen abstammen. Den richtigen Züchter finden Da die Tiere Erbkrankheiten weitergeben können, sollten Katzenfreunde darauf achten, einen Türkisch Angora Züchter zu finden, der seine Zuchttiere verantwortungsvoll auswählt.

Türkisch van Katze

Bei diesen Katzen handelt es sich um Rassekatzen, die bereits zur Zeit der Hethiter bekannt waren. Es wurden Darstellungen gefunden, die etwa 1000 Jahre alt sind und Türkisch Van zeigen. Diese mittelgroßen Katzen haben einen muskulösen Körperbau und halblanges Fell.

Turnierhundesport

Der Turnierhundesport wurde bereits zu Beginn der 1970er entwickelt. Vor dieser Zeit war der Hundesport eine recht eintönige Angelegenheit. Der Hundesport bestand zur damaligen Zeit hauptsächlich aus dem Schutzhundesport. Doch der Schutzhundesport war nicht für alle Hunde und alle Menschen geeignet. Im Schutzhundesport waren ein harter und gewalttätiger Umgang mit dem Hund an der Tagesordnung. Das gefiel jedoch nicht jedem. Max Sutter regte damals die Entwicklung einer neuen Sportart an, die von Hunden jeder Rasse und jeden Alters ausgeführt werden kann. Beim Turnierhundesport bringen sich Mensch und Hund gleichermaßen ein und der Anteil an Mischlingshunden ist ungewöhnlich hoch.

Übergewicht bei Katzen

„Dickerchen“ ist häufig ein liebgemeinter Spitzname für besonders knuddelige Samtpfoten. Doch was zunächst süß klingt, deutet auf ein ernstzunehmendes Problem hin, denn bis zu 50 Prozent aller Hauskatzen wiegen zu viel. Übergewicht beeinträchtigt bei Katzen nicht nur die Lebensqualität, sondern kann auch jede Menge gesundheitlicher Folgen mit sich bringen.

Übergewicht beim Hund

Fast jeder zweite Hund hat „zu viel auf den Rippen“. Denn Leckerlis, Essensreste, große Futterportionen und was sonst noch so gut gemeint ist, können schnell zu Übergewicht beim Hund führen und damit zu einer starken Belastung werden. Hier erfahren Sie mehr über die Erkrankung und ihre Folgen.

Überzüchtung beim Mops

Überzüchtung beim Mops – Optik gegen Leid

Überzüchtung bei Hunden ist ein sehr weit verbreitetes Thema, denn bei vielen Rassen sind Überzüchtungen zum Alltag geworden. Diese sind meist auch sehr leicht zu erkennen. Prägnantestes Beispiel ist wohl der Mops, dessen charakteristische Falten und „Knautschnase“ eine künstlich herbeigeführte Mutation darstellen. So niedlich ein Mops auch aussehen mag, so entstehen für das Tier hierdurch dennoch schwere gesundheitliche Folgen.

Was ist Überzüchtung?

Als Überzüchtung kann der Grad der genetischen Veränderung angesehen werden, ab welchem die Zucht Aussehen vor Gesundheit stellt. Hierdurch kommt es zur Qualzucht, die gerade beim Mops auftritt. Die Schnauze, die eigentlich essenziell für die Kühlung des Hundes ist, wird bei diesem reinrassigen Vierbeiner um rund zehn Zentimeter gekürzt. Im Vergleich zu einem normal gewachsenen Hund atmet der Mops im Stand dadurch so, wie ein normalwüchsiger Hund nach einem Sprint. Von Überzüchtung wird aber auch gesprochen, wenn natürliche Merkmale zur Nutztierhaltung verschwinden. Dies geschieht meist durch Inzest oder Linienzucht, sodass wenige Merkmalsträger dafür sorgen, dass leider oftmals auch Erbkrankheiten weitergereicht werden. Konsequenzen der Überzüchtung sind hierdurch verkürzte Lebenserwartungen sowie Autoimmunkrankheiten.

Geschichte des Mops

Mittlerweile weltweit, als eine Art „Modehund“ beliebt, blickt der Mops auf eine über 2.000 Jahre alte Geschichte zurück, die ihren Ursprung im alten China hat. Vermutlich entstand der Mops aus einer Mischung verschiedener Doggen, wodurch er sich im asiatischen Raum als Symbol für Könige und Adlige etabliert hat. Im Besonderen gilt dies für das Kaiserreich China, in welchem Möpse als Kaiserhunde angesehen wurden.

Merkmale der Überzüchtung beim Mops

Die Falten und die kurze Nase stellen die Inbegriffe der Hunderasse Mops dar. Verursacht wird dies zum einen durch die Änderung der Hautstruktur, zum anderen durch die Verkürzung des Nasenbeins sowie der Nasennebenhöhlen. Auch die Glupschaugen vom Mops sprechen für eine deutliche Überzüchtung. All diese genetischen Veränderungen führen zu einem als niedlich und süß empfundenen Äußeren. Gesundheitlich ist dies allerdings sehr bedenklich, wodurch ein Mops zusätzlich viel Pflege braucht:

  • Glubschaugen führen oft zu Netzhautentzündungen
  • Eingedrückte Nase verursacht Kurzatmigkeit, welche Schnarchen und Atemnot herbeiführt
  • In den Falten entstehen schnell Entzündungen

In Kombination mit sehr kurzen Beinen, einem unnatürlichen Schwanz und einem gestauchten Körperbau verliert der Mops gänzlich die Verbindung zur Abstammung vom Wolf. Somit entsteht durch die Überzüchtung eine absolut künstlich wirkende Hunderasse, deren süßer Blick meist eher Leid aussagt.

Überzüchtung erkennen

In der heutigen Zeit geht es selbst bei Haustieren nur noch darum, dass alle schöner und süßer sind. Dies führt und führte in vielen Fällen zur sogenannten Überzüchtung. Hierbei handelt es sich um eine solch starke Veränderung des ursprünglichen Genmaterials, dass sich nicht nur das Aussehen einem Wandel unterzieht. Gerade gesundheitlich entstehen für das Tier durch eine Überzüchtung negative Konsequenzen. Eindeutigstes Beispiel hierfür ist der Mops, der durch eine verkürzte Nase und sehr kleinen Schädel unter ständiger Kurzatmigkeit leidet. Hierdurch entsteht das charakteristische Schnarchen dieser Rasse und schlimmstenfalls sogar Atemnot. Eine Überzüchtung erkennen Sie jedoch nicht nur beim Mops auf den ersten Blick.

Überzüchtete Hunderassen

Eine Züchtung stellt heutzutage fast jeder Hund da, denn die wenigsten haben äußerlich noch etwas mit ihren Ahnen, dem Wolf, zu tun. Von Überzüchtung lässt sich allerdings erst sprechen, wenn die genetischen Veränderungen für das Tier selbst zur Problematik werden:

  • Schäferhund-Überzüchtung: Hinterhand niedriger gelegt; Folge: Hüftdysplasien
  • Chinesischer Faltenhund und Shar-PeiÜberzüchtung: Hautstruktur verändert, damit Falten entstehen; Folge: Entzündungen der Haut und Augen
  • Dobermann-Überzüchtung: Verkleinerter Schädel; Folge: Kopfschmerzen, die zu Aggressionen führen
  • Mops-Überzüchtung: Verkürzung Nasennebenhöhlen und Nasenbein; Folge: Kurzatmigkeit, Atemnot, Schnarchen

Was alle Überzüchtungen miteinander gemein haben, ist eine verminderte Leistungsfähigkeit, da der ursprünglich auf Kondition konzipierte Körperbau verändert wird. Gerade die aggressionsfördernden Kopfschmerzen vieler Jagd-und Hütehunde führen zu enormen Problemen. So führen die durch die verkleinerte Schädelform verursachten Kopfschmerzen dieser Hunde oftmals zur gesellschaftlichen Verurteilung. Viele Rassen werden somit als grundlegend böse und gefährlich bewertet, obwohl dies ohne Überzüchtung nicht in der Natur des Tieres liegen müsste.

Überzüchtung von Katzen

Nicht nur das genetische Erbmaterial von Hunden wurde vielfältig verändert. Auch bei Katzen können Sie Überzüchtungen erkennen. Katzen sind normalerweise durch ein geschmeidiges Fell und einen hohen Bewegungsdrang gekennzeichnet. Anders ist dies bei den sogenannten Rag Doll Cats, deren natürliche Reflexe weggezüchtet wurden. Eine Überzüchtung können Sie bei dieser Katzenart durch ein sehr träges Wesen erkennen. Rag Doll Cats liegen in der Regel lediglich auf Arm oder Sofa des Herrchens herum. Der gesundheitlich gefährliche Aspekt der Überzüchtung wird bei Nacktkatzen am deutlichsten, denn diese Katzen sehen ungesund aus. Ohne das vor Temperaturen schützende Fell leiden Nacktkatzen oft an Überhitzung oder Unterkühlung.

Ultraschall bei Katze oder Hund

Die Ultraschalluntersuchung eines Hundes oder einer Katze ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem mittels harmloser Ultraschallwellen ein zweidimensionales Bild von Geweben und Organen dargestellt wird. Jedes Gewebe im Körper weist eine andere Dichte auf. Aufgrund der unterschiedlichen Dichte wird jedes Gewebe anders abgebildet. Echoarme Bereiche wie Flüssigkeiten werden beim Ultraschall schwarz dargestellt. Echoreiches Gewebe wie knöcherne Strukturen werden dagegen weiß abgebildet und können von den Ultraschallwellen nicht weiter durchdrungen werden. Die Bereiche, die bezüglich der Dichte dazwischen liegen, werden in verschiedenen Grauabstufungen angezeigt. Ein erfahrener Tierarzt weiß diese Bilder einzuschätzen und kann sie für seine Diagnose nutzen. Die Ultraschalluntersuchung ist auch unter dem Namen Sonografie bekannt.