Wer schon mal ein belegtes Brötchen in der Nähe seines Stubentigers gegessen hat, wird es kennen: Der Vierbeiner möchte etwas abhaben. Die meisten Katzen lieben zum Beispiel Käse. Und gerade, wenn Ihr Liebling maunzend seinen Anteil einfordert, landet die kleine Nascherei schnell im Fressnapf. Das sollte allerdings nicht zur Regel werden.

Laktoseintoleranz

Generell vertragen unsere Samtpfoten keine Laktose. Diese ist in Milch und entsprechend auch in Milchprodukten wie Käse enthalten und führt bei Katzen schnell zu Verdauungsstörungen. Laktose ist damit zwar nicht so giftig für die Vierbeiner wie zum Beispiel zahlreiche Wohnungspflanzen. Teil einer gesunden Ernährung sind Lebensmittel aus Milch allerdings trotzdem nicht.

Es kommt auf die Sorte an

Kuhmilch wird, bevor sie im Supermarktregal landet, relativ stark verarbeitet. Dabei gehen Enzyme verloren, die die Verdauung von Laktose im Körper unterstützen. Ziegenmilch enthält ungefähr genauso viel Laktose wie Kuhmilch, wird nicht so weit verarbeitet, aber ist trotzdem verträglicher – wenn man bei kleinen Mengen bleibt. Außerdem sollte die Mahlzeit möglichst simpel gehalten werden, also der Käse nur schwach gereift und ohne Gewürze, die den Magen stark reizen könnten.

In Maßen genießen

Gouda & Co. sollten Sie insgesamt nur als seltene Leckerei füttern. Achten Sie dabei genau darauf, wie gut Ihr Liebling den Käse verträgt, um auf Allergien und Unverträglichkeiten rechtzeitig zu reagieren. Für eine besondere Nascherei empfehlen wir Ihnen unser Rezept für Käsekugeln.

Foto: © Yulia/Adobe Stock

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