Ursachen
Die Anfälligkeit für Epilepsie bei Katzen kann zum einen angeboren sein. Doch auch Veränderungen im Gehirn können als Auslöser ausgemacht werden. Darunter fallen beispielsweise Gefäßmissbildungen, Tumore oder Verletzungen im Gehirn. Auch Gehirnhautentzündungen zählen zu den möglichen Ursachen einer Epilepsie bei Katzen.
Symptome
Epileptische Anfälle können selten bis häufig auftreten und sich unterschiedlich äußern. Vor einem Anfall gibt es häufig eine Phase ungewöhnlichen Verhaltens. Oft werden die Samtpfoten unruhig und verkriechen sich. Während eines Anfalls fällt die Katze dann zum Beispiel um, streckt ihre Pfoten von sich oder bewegt sich krampfhaft. Häufig wird dabei auch Kot und Urin abgesetzt. Krampfanfälle dieser Art sind sehr erschöpfend und stressig für die kleinen Vierbeiner. Lebensbedrohlich wird es, wenn die Katze mehrere Minuten oder nacheinander in sehr kurzen Abständen krampft.
Diagnose
Eine Diagnose lässt sich nur von einem Tierarzt stellen. Unabhängig davon, ob Ihre Samtpfote nur einige Symptome aufweist, leicht krampft oder einen starken Epilepsie-Anfall hat, ist der Gang zum Tierarzt unerlässlich. Um eine Diagnose stellen zu können, wird der Tierarzt nach den genauen Symptomen fragen und eventuell eine Computertomografie (CT) bzw. Magnetresonanztomographie (MRT) machen, um Veränderungen im Gehirn auszuschließen oder aufzudecken. Auch eine Blutuntersuchung kann Aufschluss über mögliche Infektionen oder Entzündungen geben.
Behandlung
Eine Epilepsie bei Katzen lässt sich in der Regel nicht heilen. Medikamente können jedoch die Schwere und Häufigkeit mindern. In der Regel rät der Tierarzt jedoch nur bei häufig auftretenden Epilepsie-Anfällen zu einer medikamentösen Behandlung. Treten die Symptome hingegen sehr selten auf, ist eine solche Behandlung oft nicht nötig. Egal, ob Epilepsie-Anfälle bei Ihrer Katze nun selten oder häufig auftreten: Suchen Sie in jedem Fall schnellstmöglich einen Tierarzt auf. Denn nur so kann die Ursache geklärt und eine gezielte Behandlung vorgeschlagen werden.
Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.
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