„Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos.“ Dieses Zitat von Heinz Rühmann werden Sie als Hundehalter sicher prompt bejahen. Die steigende Zahl der gehaltenen Hunde spricht ebenfalls dafür.

Während eines Urlaub, eines Krankenhausaufenthaltes oder der täglichen Arbeitszeit besteht deshalb immer mehr Bedarf an entsprechenden Betreuungen für den Vierbeiner. Von klassisch bis absolut im Trend – wir haben für Sie die Betreuungsmöglichkeiten zusammengefasst und geben Tipps, welche davon sich für Ihren Vierbeiner am besten eignen.

Die Pension: Der Klassiker

Hundepensionen sind die ursprünglichste Form der gewerblichen Betreuung, welche meist für einen längeren Zeitraum gebucht wird. Die Vierbeiner werden auf einem entsprechend gesicherten Gelände betreut. Sollte sich Ihr Vierbeiner nicht mit Artgenossen vertragen, besteht meist die Möglichkeit der Einzelunterbringung. Spaziergänge gehören normalerweise nicht zum Service einer Pension.

Die Hundetagesstätte (HuTa)

Hundetagesstätten sind Pensionen ähnlich, bieten aber vorrangig Tagesbetreuungen an. Viele Tiere kommen regelmäßig. Vorteil dabei ist, dass sich die meisten Tiere untereinander kennen. Für Vierbeiner, die mit einer großen Anzahl von Hunden überfordert sind, ist diese Form des Hundesittings allerdings purer Stress und somit eher ungeeignet, da eine Einzelbetreuung meist nicht möglich ist.

Privat in guter Hand

Eine Alternative ist die Unterbringung bei einer Privatperson, die meist als Einzelbetreuung oder in kleinen Gruppen angeboten wird. Im Internet gibt es einige Plattformen, die Hundehalter und Hundesitter zusammenführen. Ein persönliches Kennenlernen und ein Probetermin sind hier ein absolutes Muss. Während Hundepensionen und HuTas oftmals lange im Voraus ausgebucht sind, stehen die Chancen nicht schlecht, auch noch kurzfristig eine passende private Betreuung zu finden. Achten Sie vor allem bei einem schwierigen Hund auf eine gewisse Erfahrung des Sitters.

Der neue Trend: Dogwalking

Ein sogenannter Dogwalker geht mit einer großen Hundegruppe, meist zwischen 5 und 15 Hunden, ein bis zwei Stunden spazieren. Dabei müssen Sie sich als Halter um nichts kümmern. Ihr Hund wird abgeholt und nach dem Spaziergang wieder zu Ihnen gebracht. Dogwalking ist somit eine tolle Form, Auslastung und Kontakt zu Artgenossen miteinander zu verbinden. Da meist täglich die gleichen Hunde miteinander laufen, entsteht schnell eine vertraute Basis zwischen den Tieren. Ein Dogwalker ist aber auch ein recht kostenintensiver Service.

Foto: © jb325/fotolia.com

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