Tätigkeit

Wenn Frauchen und Herrchen weit weg im Urlaub ausspannen wollen, bleibt für den Hund manchmal nur die Alternative der Hundepension. Der Betreiber übernimmt hier für mehrere Tage oder sogar wochenlang die Verantwortung für das Tier. Er muss sich mit der Pflege und dem Futter von Hunden auskennen, Beschäftigungsmöglichkeiten bieten und viel Zeit und Feingefühl mitbringen. Bevor man die Geschäftsidee einer Hundepension umsetzt, sollte man zunächst die Umgebung genau analysiert haben. Gibt es in dieser Gegend schon Hundepensionen? Wie kann ich mich von ihnen unterscheiden und wo bekomme ich die passenden Räumlichkeiten her? Man braucht nämlich eine Gewerbeerlaubnis und darf deswegen keine Hundepension in einem reinen Wohngebiet betreiben. Hier stellt sich dann die Frage, ob ich eine familienintegrierte Hundepension betreiben möchte. Das heißt, dass man selbst in der Pension wohnt und die Hunde für den Zeitraum sozusagen zu Familienmitgliedern werden. Der Betreiber muss außerdem unbedingt für ein attraktives, großes Innen- und Außengelände sorgen, auf dem die Vierbeiner sich austoben können ist ein Muss. Auf keinen Fall dürfen die Hunde den ganzen Tag im Zwinger eingeschlossen werden. Der Inhaber der Hundepension sollte zudem mindestens einen eigenen Hund besitzen, um auch in weniger gebuchten Zeiten immer einen Begleiter für die aufgenommenen Hunde zu haben.

Ausbildung

Neben der räumlichen Ausstattung muss ein potentieller Betreiber einer Hundepension auch über die nötige Ausbildung verfügen. Diese besteht entweder aus einer Aus- oder Weiterbildung im Bereich der Tierpflege, zum Beispiel Tierpfleger oder Tierarzthelfer, oder aus dem Ablegen einer praktischen und theoretischen Sachkundeprüfung bei einem Amtstierarzt, der das Fachwissen über das Halten von Hunden und deren Pflege bestätigt.  

Gehaltsaussichten

Damit sich eine Hundepension für zwei Personen rentiert, sollten an die 20 Hunde Platz finden können. Die Preise für einen Tag liegen zwischen 10 Euro und 35 Euro pro Hund. Je nach Lage, Region und natürlich individueller Ausstattung und Bekanntheitsgrad können unterschiedliche Preise verlangt werden.

Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit  

Bei jedem Hund sollte außerdem ein Vertrag mit dem Besitzer verfasst werden, in dem die Identität des Hundes, Personalien des Besitzers, eine Notfalltelefonnummer, die Kosten und die Dauer des Aufenthaltes aufgeführt werden. Sehr gut ist es natürlich immer, die Hundebesitzer auf eine Hundehaftpflichtversicherung hinzuweisen, da bei mehreren Hunden auch trotz sorgfältiger Eingewöhnung schnell etwas passieren kann.

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © jb325/fotolia.com

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