Ursachen für Felines Asthma

Die Auslöser für Asthma bei Katzen sind noch nicht eindeutig belegt. Es scheinen jedoch verschiedene Faktoren beteiligt zu sein. Mögliche Auslöser sind:

  • Umweltallergene (Pollen, Gräser, Milben)
  • Infektionen im Atmungstrakt
  • Stress
  • Reize (wie z.B. Zigarettenrauch, Putzmittel, parfümiertes Katzenstreu)

Felines Asthma erkennen

Die meisten Katzen erkranken im Alter von 2-8 Jahren. Studien zufolge leiden doppelt so viele weibliche wie männliche Katzen an Felinem Asthma. Bis auf die Siamkatze sind keine weiteren Rassen mit erhöhtem Krankheitsrisiko für Felines Asthma bekannt. Fest steht jedoch, dass auch alle anderen Katzenrassen prinzipiell daran erkranken können. Von Tierbesitzern häufig bemerkte Symptome sind:

  • Husten
  • Keuchen
  • Atemnot
  • Pfeifende Atemgeräusche

Viele betroffene Samtpfoten verstecken sich zudem und haben keine Lust, sich zu bewegen. Die Symptome müssen nicht durchgehend bemerkbar sein. Oft treten sie periodisch auf. Es gibt jedoch auch Katzen mit gleichbleibender Symptomatik, die bei Nichtbehandlung immer schlimmer wird und zu chronischem felinem Asthma werden kann.

Behandlung und Therapie von Asthma bei Katzen

Zunächst gilt es, die Reize und insbesondere Stress zu vermeiden. In den meisten Fällen ist eine langfristige medikamentöse Therapie nötig. Bei chronischem Felinen Asthma ist Kortison ein bewährtes Behandlungsmittel. Es kann in Form von Tabletten oder Langzeitspritzen verabreicht werden. Leider treten bei der Behandlung mit Kortison auch häufig Nebenwirkungen auf. Das Hormon und Medikament wirkt auf den gesamten Organismus und kann auf Dauer zur Schwächung des Immunsystems führen –die Anfälligkeit für Infektionen steigt. Daher wird heutzutage bei leichtem Felinem Asthma oft zur Inhalationsstherapie aus der Humanmedizin gegriffen. Diese ist die nebenwirkungsärmste Behandlungsform. Ein akuter Asthmaanfall ist ein Notfall. Er führt zu Panik bei Katze und Halter und muss schnellstmöglich von einem Tierarzt behandelt werden. Um sich vor ausufernden Tierarztkosten zu schützen, empfiehlt sich eine Krankenversicherung für Ihre Samtpfote.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © Fiedels/fotolia.com

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