Sie sind der Rudelführer

Im ersten Schritt müssen Sie Ihren Vierbeinern deutlich machen, dass Sie der Rudelführer und somit für die Verteilung des Futters zuständig sind. Dazu sollten Sie die Näpfe Ihrer Hunde etwas voneinander entfernt aufstellen und jeden Vierbeiner vor seinem Napf „Sitz“ machen lassen. Beginnen Sie erst, die Näpfe zu füllen, wenn alle Hunde sitzen. Wenn Sie mit der Futterverteilung fertig sind, geben Sie das Kommando zum Fressen. Dies hilft, Ihre Fellnasen in die Schranken zu weisen und vermittelt Ihnen, dass jeder nur aus seinem eigenen Napf fressen darf. Bleiben Sie während des Fressens bei Ihren Lieblingen: So signalisieren Sie, dass Sie das Ganze überwachen und Futterneid nicht dulden. Hunde, die gelernt haben, dass Herrchen oder Frauchen die Futterrationen verwalten und darauf aufpassen, dass kein Artgenosse aus anderen Näpfen frisst, werden es nicht mehr für nötig halten, ihr Futter zu verteidigen.

Bei starkem Futterneid getrennt voneinander füttern

Natürlich gibt es auch schwierige Fälle, in denen die Abgewöhnung von Futterneid nicht so leicht klappt. Hier empfiehlt es sich, die Hunde erst einmal komplett getrennt voneinander zu füttern. Sie sollten ihr Futter am besten in unterschiedlichen Räumen bekommen, wo sie einander nicht sehen können. So vermitteln Sie Ihren Vierbeinern, dass keine Gefahr droht und sie sich beim Fressen entspannen können. Haben Sie das Gefühl, Ihre Hunde haben dies begriffen, können Sie die Näpfe im gleichen Zimmer, aber noch mit einem gewissen Abstand voneinander aufstellen. Rücken Sie die Näpfe mit der Zeit etwas näher aneinander. Bis Ihre Vierbeiner ohne Futterneid nebeneinander fressen können, ist häufig etwas Geduld gefragt.

Futterneid gegenüber dem Menschen

Oftmals besteht Futterneid nicht nur gegenüber Artgenossen. Es gibt auch Hunde, die ihr Futter vor Ihren Haltern verteidigen. Dies kann sowohl bei Hunden, die noch kein Vertrauen zu Ihrem Halter aufgebaut haben, vorkommen, als auch bei Hunden, die eine gute Beziehung zu ihm haben. In keinem Fall sollten Sie Ihren Vierbeiner deshalb beim Fressen bedrängen oder ihm sein Futter wegnehmen. Besteht Ihnen gegenüber Futterneid, sollten Sie sich am besten Hilfe von einem erfahrenen Hundetrainer holen. Ohne gezielte Ursachenforschung kann der Futterneid wahrscheinlich nicht verschwinden.

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © fotowebbox/fotolia.com

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