Tiersitter sind mittlerweile weit verbreitet. Im Internet findet man so zahlreiche Angebote, dass man gar nicht genau weiß, wohin man zuerst klicken soll. Nicht jeder Hunde- und Katzenbesitzer kann sich ständig 24 Stunden lang um seinen Liebling kümmern. Jeder muss mal zum Arzt, einkaufen, einen dringenden Termin wahrnehmen oder möchte vielleicht in den Urlaub fahren und kann das Tier nicht mitnehmen.

Für diese Situationen gibt es unglaublich viele, tierliebe Menschen, die einem helfen wollen und können: die Tiersitter. Sie bieten ihre Zeit und Fürsorge an und kümmern sich in der Abwesenheit des Besitzers um die Vierbeiner. Dabei reicht das Angebot von kurzen Betreuungszeiten, zum Beispiel nur ein oder zwei Stunden, bis hin zu mehrtägigen Aufenthalten der Vierbeiner beim Tiersitter. Auch Tierpensionen fallen in diese Kategorie der Betreuung. Dort kann man seine Lieblinge unterbringen, wenn man zum Beispiel für längere Zeit verreisen will oder muss. Möchte man einen Tiersitter beauftragen, sollte man darauf achten, dass dieser auch weiß, wie man mit Hund oder Katze umgeht und sich ganz sicher gut um das Tier kümmert. Es gibt besonders viele Schüler und Studenten, die sich gerne ihr Taschengeld mit einem Tiersitter-Job aufbessern möchten und Tiere sehr gern haben. Da passt das natürlich super.

Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser

Doch es gibt immer auch schwarze Schafe, die sich in der Betreuungszeit nicht gut um die Vierbeiner kümmern oder sie im schlimmsten Fall sogar sehr schlecht behandeln. Dagegen hilft es, auf die Bewertungen der einzelnen Tiersitter zu achten, die in den meisten Online-Portalen möglich sind. Auch die bereits vorhandene Erfahrung kann ein wichtiger Faktor bei der Auswahl sein. Grundsätzlich sollte man sich vor der endgültigen Entscheidung für einen Tiersitter mit diesem Treffen und sich einen persönlichen Eindruck von der Person machen, der man seinen Liebling anvertrauen möchte. Man kann sich in diesem Rahmen auch die Umgebung ansehen, in der sich Hund oder Katze aufhalten werden. Im Idealfall sind beim Treffen sogar andere Tiere, die gerade zur Betreuung da sind, vor Ort und man kann sich vergewissern, dass es diesen gut geht und sich einwandfrei um sie gekümmert wird. Sollte es, während Ihr Liebling von einem Tiersitter betreut wird, einmal zu einem Schaden gegenüber Dritten kommen, wird dieser trotzdem von der Hundehaftpflichtversicherung bezahlt. 

Foto: © highwaystarz/fotolia.com

(1)