Hunderassen

Collie

Schottische Schafe mit schwarzen Köpfen und Beinen gaben dem Collie einst seinen Namen. Die britische Hunderasse existiert bereits seit dem 13. Jahrhundert und wurde damals als Hütehund für die Schaf- und Rinderherden in den schottischen Bergen genutzt, unter denen sich auch die namensgebenden Schafe fanden.

Collie - Der schottische Schäferhund

Bei der Zucht des Collies wurde auf seine Intelligenz, Leistungsfähigkeit und ein Haarkleid geachtet, das Wind und Wetter trotzden konnte. Außerdem mussten die Collies flink und wendig sein, um im unwegsamen Gelände der schottischen Moore und Grasflächen des Hochlandes zuverlässig die Tierherden zusammen zu treiben und keine Tiere zu verlieren. So kam es auch, dass sich unterschiedliche Arten des Collies bildeten, je nach Gelände und Wetterverhältnissen, die sich im schottischen Hoch- und Tiefland in Größe und Wendigkeit unterschieden. Der damalige Collie entstand nach allgemeinen Ansichten aus dem in den Aplen heimischen Spitz und romanischen Hütehunden, die mit den Römern auf ihren Feldzügen in dieses Gebiet gelangten. Über ihre Wanderungen gelangte der Collie dann auch in die schottischen Gebirge und blieb dort als Hütehund bestehen. Durch ihre Besuche in Schottland kam auch Queen Victoria zum Besitz einiger Collies und so wurde die Rasse sehr beliebt. Durch weitere Züchtung und wahrscheinlich Einkreuzung weiterer Rassen entstand der Collie, wie man ihn heute kennt.

Coton de Tulear

Bei diesen Hunden handelt es sich um Rassehunde, die ihren Ursprung in Madagaskar haben. Heute wird die Rasse vom französischen Zuchtverband betreut. Coton de Tuléar stammt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie Baumwolle von Tuléar. Diese Rasse war über viele Jahrhunderte hinweg der exklusive Schoßhund der Reichen im Süden Madagaskars. Verwandt ist sie mit den Rassen Löwchen, Malteser, Havaneser, Bologneser und Bichon Frisé.

Curly Coated Retriever

Der Curly Coated Retriever ist eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Hunde dieser Rasse sind in Deutschland recht selten und auch weltweit sind nur einige 1000 Exemplare vertreten. Seinen Namen verdankt der Jagdhund seinem gelockten Fell. Dieser Rassehund ist auch als Curly bekannt. Abstammen soll diese Hunderasse vom English Waterdog, Setter und Pointer. Auch Pudel und Irish Water Spaniels sollen eingekreuzt worden sein. Bereits im 19. Jahrhundert war der Curly so wie wir ihn heute kennen bekannt. Dieser Rassehund soll der älteste Vertreter der Retriever sein.

Dandie Dinmont Terrier

Beim Dandie Dinmont Terrier handelt es sich um einen Rassehund, der seinen Ursprung in Großbritannien hat. Es gilt als unbestritten, dass dieser Terrier ein naher Verwandter des Bedlington Terriers ist. Beide Hunderassen sollen aus dem Grenzgebiet zwischen England und Schottland und den südlichen Highlands stammen. Entstanden sein soll dieser Rassehund durch unterschiedliche Kreuzungen mit Jagdhunden. Bereits im 18. Jahrhundert wurde der niederläufige Hund von umherziehen Kesselflickern und Musikanten gehalten.

Die Rasse des Dansk-Svensk Gårdshund wird in Deutschland der Einfachheit halber auch Dänischer Bauernhund oder Schwedisch-Dänischer Hofhund genannt. Wie der Name vermuten lässt, liegen die Wurzeln dieser Hunde in Nordeuropa, um genauer zu sein, in Dänemark und Schweden. Traditionell diente diese Hunderasse als Rattler dazu, Haus und Hof von Mäusen und Ratten zu befreien. Da diese Eigenschaft bei einem Hund im letzten Jahrhundert in den Hintergrund gerückt ist, geriet auch der Dänische Bauernhund in Vergessenheit, bis sich Züchter dieser Rasse annahmen und ihren Bestand sicherten. Heute ist der Gårdshund vielmehr wegen seiner unkomplizierten Art bekannt. Als freundlicher und offener Begleiter ist er für Familien bestens geeignet und stellt auch für Hundeanfänger kein Problem dar.

Beim Deerhound handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Diese Hunderasse wurde speziell für die Hirschjagd entwickelt. "Deer" stammt aus dem Englischen und bedeutet nichts anderes als "Hirsch". Hunde dieser Rasse wurden viele Jahre lang gezielt für die Hirschjagd eingesetzt. Abstammen sollen die Tiere von den früheren keltischen Hunden. Die Hunde werden mit einem Stockmaß von bis zu 76 cm sehr groß, sind dabei jedoch schlank und elegant. Ihr Fell ist rau und zottig.

Deutsch Drahthaar

Beim Deutsch Drahthaar handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse aus Deutschland. Diese Hunderasse wurde von dem Jagdkynologen Sigismund Freiherr von Zedlitz und Neukirch bewusst ins Leben gerufen. An der Entstehung der Rasse waren Griffon Korthals, Deutsch Stichelhaar, Deutsch Kurzhaar und Pudelpointer beteiligt. Den richtigen Züchter für Deutsch Drahthaar finden Wer einen solchen Jagdhund im eigenen Haushalt aufnehmen möchte, sollte wissen, dass viele Deutsch Drahthaar Züchter ihre Tiere ausschließlich an Jäger abgeben. Wer diesen Hund als reinen Familienhund halten möchte, muss sich bewusst machen, dass er viel Zeit investieren muss, um dem aktiven Gebrauchshund ein angemessenes Leben bieten zu können.

Deutsch Kurzhaar

Dieser elegante Jagdhund ist ein wahrer Teamplayer, wenn er richtig ausgebildet und herausgefordert wird. Feiner Geruchsinn und Jagdtrieb in Kombination mit aufmerksamer Beherrschung machen ihn zu einem vielseitig einsetzbaren Vollgebrauchshund. Weitere Infos über den Charakter und die Erziehung beim Deutsch Kurzhaar lesen Sie in diesem Artikel.

Deutsch Langhaar

Beim Deutsch Langhaar handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Deutschland hat. Dieser Rassehund gilt als Nachkomme der mittelalterlichen Wachtel- und Habichthunde, die mit dem Epagneul verpaart wurden. Der Deutsch Langhaar gilt als sehr vielseitiger deutscher Vorstehhund. Mit dem Großen Münsterländer ist diese Hunderasse eng verwandt.