Hunde dieser Rasse werden offiziell von der FCI anerkannt. Die USA gelten als Ursprungsland. Der Malamute ist vermutlich die älteste Schlittenhunderasse der Welt. Man geht davon aus, dass er sich durch die zufällige Kreuzung verschiedener Hunderassen in Alaska entwickelt hat. Die Tiere halfen den Menschen beim Fischfang und wurden für den Transport eingesetzt.

Das Alaskan Malamute - Wesen

Alaskan Malamute wurden üblicherweise als Schlittenhunde gehalten und mussten daher auch in der Lage sein, mit anderen Hunden und dem Menschen zusammenzuarbeiten. Die Vierbeiner strahlen eine natürliche Würde und Kraft aus, sind aber aufgrund ihres anhänglichen Wesens auch als Familien- und Begleithund geeignet. Dies gilt allerdings nur dann, wenn der Hundehalter dem ausdauernden, kraftvollen, intelligenten Rassehund gerecht werden kann. Unterforderte Alaskan Malamute können zu Problemhunden werden. Die Tiere haben eine hohe Reizschwelle, sind eher ruhig, neigen aber  zuweilen zu Sturheit.

Die Alaskan Malamute - Haltung

Alaskan Malamute haben einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Sie möchten zwar keine Geschwindigkeitsrekorde brechen, aber sie wollen lange und ausdauernd laufen. Halter dieser Fellnasen sollten daher bereit sein, stundenlange Spaziergänge zu unternehmen. Man kann die Hunde auch für Zugarbeiten einspannen. Sie sind voller Kraft und Ausdauer und möchten diese angeborenen Fähigkeiten gerne ausleben. Wer Schlittenhunde halten und trainieren möchte, ist mit diesem Rassehund gut beraten. Wer sich dagegen einen unkomplizierten Begleithund für gelegentliche Spaziergänge wünscht, sollte die Finger von Alaskan Malamute lassen. Die Erziehung eines Malamute gelingt nur, wenn der Hundehalter klar in seinen Anweisungen ist. Die Rassehunde reagieren in der Regel sehr positiv auf eine konsequente Erziehung. Was heute nicht erwünscht ist, darf es auch Morgen nicht sein. Alaskan Malamute sind sehr kooperativ, brauchen aber einen starken Rudelführer. Das Fell sollte regelmäßig gebürstet werden. Alaskan Malamute sind gesundheitlich sehr robust, eine Hundekrankenversicherung ist dennoch zu empfehlen. Eine Hundehaftpflicht ist ebenfalls sehr wichtig für Hundebesitzer.

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