Grundsätzlich ist die Akupunktur ein Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin, kurz TCM. In der Traditionellen Chinesischen Medizin geht man davon aus, dass es Lebensenergien im Körper gibt, die auf gewissen Bahnen verlaufen. Bei einer Erkrankung sind laut TCM diese Energiebahnen gestört. Durch eine Akupunktur kann die Lebensenergie wieder zum Fließen gebracht und das Wohlbefinden des Patienten gesteigert werden.

Bei welchen Erkrankungen hilft die Akupunktur für Hunde?

Akupunktur bei Hunden wird bei verschiedenen Erkrankungen angewendet. Schmerzen, wie beispielsweise chronische Rückenschmerzen und Epilepsie, werden besonders häufig mittels Akupunktur behandelt. Diese Behandlungsmethode kann aber die richtige sein, wenn Störungen der inneren Organe, neurologische Störungen (Lähmungen) oder Störungen der Atmungsorgane vorliegen. Bei Entzündungen und Erkrankungen des Bewegungsapparats, Allergien, Hauterkrankungen, Ödemen, Narben, Wunden und Verletzungen kann die Akupunktur beim Hund ebenfalls zum Einsatz kommen. Akupunktur muss nicht die alleinige Therapiemethode sein, sie kann andere Maßnahmen unterstützen.

Behandlungen mit Akupunktur und Akupressur

Die Behandlung Akupunktur beim Hund unterscheidet sich nicht wesentlich von der Akupunktur beim Menschen. Auch hier kommen hauchfeine Nadeln zum Einsatz, die den Beschwerden entsprechend platziert werden. Die Akupressur ähnelt der Akupunktur. Allerdings werden bei der Akupressur keine Nadeln verwendet, sonder die Energiebahnen mithilfe von Druck stimuliert. Akupunktur beim Hund in Anspruch nehmen Akupunktur für Hunde kann unter Umständen relativ teuer sein. Hinzu kommt, dass in der Regel mehrere Behandlungen notwendig sind, ehe das gewünschte Ergebnis eintritt. Wer diese Behandlung für sich und seinen Vierbeiner in Anspruch nehmen möchte, muss daher oftmals mit einem etwas höheren Betrag rechnen. Hundehalter, die in Bezug auf die Gesundheit ihres Hundes nicht auf die Kosten achten möchten, können eine Hundekrankenversicherung oder eine Hunde-OP-Versicherung abschließen.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

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Foto: © Fiedels/fotolia.com

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