Zusammen schmusen, toben, was erleben: Ein guterzogener Vierbeiner wird schnell zum treuen Freund und bereichert das Leben seiner Besitzer. Eine gute Erziehung ist eine Frage von Konsequenz und vor allem Motivation. Hört sich einfach an, hat aber auch so seine Schwierigkeiten. Deshalb haben wir ein paar Tipps und Tricks für ein erfolgreiches Training mit Ihrem Vierbeiner.

Motivieren mit… Futter

Futter ist wohl die häufigste Methode den Vierbeiner zu belohnen. Der Vorteil: Fast alle Hunde lassen sich mit Nahrung motivieren und das eigene Futter zu erarbeiten ist sogar artgerecht. Bei Stress nehmen Hunde keine Leckerlis an und zeigen so, wenn sie in der Trainingssituation überfordert sind. Wichtig: Ziehen Sie das verwendete Futter von der Tagesration ab und verwenden Sie Leckerlis nur bei besonderen Trainingserfolgen. Sonst drohen schnell gesundheitliche Einschränkungen durch Übergewicht.

Spielzeug

Loben und motivieren kann man den Vierbeiner auch mit spannenden Spielen oder Spielzeug. Dazu muss Ihr Liebling auch nicht zu den berüchtigten „Balljunkies“ gehören. Eine gewisse Begeisterung für Spielzeug sollte aber schon vorhanden sein.

Streicheleinheiten

Eine weitere Alternative ist positive Verstärkung durch Streicheleinheiten. Das kann zu einer besseren Beziehung zwischen Zwei- und Vierbeiner führen. Voraussetzung ist natürlich, dass Ihr Liebling das Streicheln grundsätzlich gern mag.

Stille Zustimmung

Zu guter Letzt kann auch das Schweigen, also das Nichteingreifen, für den Hund eine Bestätigung bei richtigem Verhalten sein. Bei eigenständigen Hunderassen kann häufiges Eingreifen zum Beispiel demotivierend wirken.

5 Tipps: So klappt es mit der Motivation

  • Augen auf: Manchmal fällt schlechtes Verhalten eher auf als positives. Beobachten Sie deshalb Ihren Vierbeiner genau und belohnen Sie korrektes Verhalten auch im Alltag.
  • Timing: Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Hund sofort bei richtigem Verhalten oder einer Übung belohnen und nicht erst viel später. Sonst können Fehlverknüpfungen entstehen.
  • Einschätzung: Machen Sie sich ausführlich Gedanken darüber, wie weit Ihr Hund ist und wie schwer die Übung, die Sie von ihm fordern. Überforderung durch zu große Schritte zwischen Übungseinheiten demotiviert Ihre Fellnase.
  • Emotionen: Das reine „Futter-in-den-Hund-schieben“ macht noch keine gute Motivation aus. Freuen Sie sich mit Ihrem Vierbeiner, wenn er etwas gut gemacht hat. Emotionen können einem guten Training aber auch im Weg stehen. Bei einer Komm-Übung ist überschwängliches Loben hilfreich, bei Konzentrationsübungen wie „Bleib“ bringt es den Hund in einen aufgeregten Zustand und verhindert so Fortschritte.

Foto: © Annette Kurka/fotolia.com

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