Warum Katzen markieren

Katzen markieren, um zu kommunizieren und das auf ganz unterschiedliche Weisen: Das „Köpfeln“ oder Entlangstreichen mit dem Körper oder eben das Verteilen von Duftstoffen durch Absetzen von Harn (selten auch von Kot) sind typische Markierungsmethoden von Katzen. Besonders unkastrierte Kater markieren häufig. Es handelt sich um ein natürliches Verhalten und sieht feste Orte für ihr großes und kleines Geschäft vor.

Unterschied zwischen Markieren und Urinieren

Tauchen die Urinpfützen immer an verschiedenen Stellen auf, kann dies ein erstes Anzeichen dafür sein, dass es sich nicht um Markieren sondern um Unsauberkeit handelt. Beides zu unterscheiden ist nicht immer leicht und funktioniert am besten indem man die Samtpfote dabei beobachtet.

  • Pinkeln: Das Tier versucht eine Kuhle zu scharren, hockt sich dann hinein und verscharrt ihr Geschäft am Ende.
  • Markieren: Das Tier riecht zunächst an der Stelle, dreht sich um , streckt sein Hinterteil nach oben (der Schwanz steht dabei steil nach oben und zuckt wild hin und her) und setzt Urin ab. Danach wird meist noch an der ausgewählten Stelle geschnuppert.

Besteht nicht die Möglichkeit, die Katze bei diesem Vorgang zu beobachten, können auch die Pfützen selbst Aufschluss geben. Eine Pfütze auf einem weichen Untergrund (Bett, Decke, Kleidung, Sofa usw.) deutet auf Unsauberkeit hin. Findet man die Pfütze jedoch an einer markanten Stelle (Tür, Schrank, Tisch usw.) in Höhe des Katzenhinterns, handelt es sich wahrscheinlich um eine Markierung. Mit Schwarzlicht oder auch anhand des Geruchs kann man diese Urinspuren an höheren Stellen ausmachen.

Ursachen für das Markieren

Katzen markieren oft, wenn sie das Gefühl haben, dass ihr Revier bedroht ist und sie sich dadurch gestresst fühlen. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn ein neues Familienmitglied einzieht oder auch neue Möbel angeschafft werden. Ausreichend Rückzugsmöglichkeiten, die dann das „zu verteidigende Revier“ darstellen bieten oft Abhilfe. Unsauberkeit hingegen wird meist durch eine Erkrankung ausgelöst. Ein Besuch beim Tierarzt kann in jedem Fall Aufschluss darüber geben, woher die plötzliche Verhaltensauffälligkeit Ihrer Samtpfote kommt und wie man am besten handelt.

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © hemlep/fotolia.com

Verwandte Beiträge
Auch in Zukunft immer optimal informiert

Freue Dich auf aktuelle Tipps & Trends, tierärztlich geprüfte Gesundheitsartikel und tolle Gewinnspiele in unseren AGILA-Newslettern für Hunde- und Katzenfans.

Fast geschafft!

Für die Newsletter-Anmeldung benötigen Sie Ihre Zustimmung zu den Cookies. Klicken Sie auf „Cookie-Einstellungen anpassen“ und aktivieren Sie unter Marketing „Google Recaptcha“, um sich anzumelden.

Cookie-Einstellungen anpassen

Wie viele Pfoten gibst Du uns?

Deine Meinung zählt – stimme unkompliziert und ohne Anmeldung ab!