Hunde und Katzen spielen im Leben vieler Menschen eine wichtige Rolle. Oft gelten die Vierbeiner als gleichwertiges Familienmitglied, bester Freund oder verständnisvoller Zuhörer und Seelentröster. Doch wie weit geht die Liebe bei Tierhaltern? Und wie fällt die Entscheidung aus, wenn Frauchen oder Herrchen zwischen Bello oder Mieze und einem Menschen wählen soll?

Antworten liefert eine Umfrage der AGILA. Auf die Frage „Wie reagieren Sie, wenn Ihr neuer Partner Ihren Hund oder Ihre Katze nicht mag?“ antworteten mehr als 600 User und lieferten ein eindeutiges Ergebnis. Denn nur verschwindend geringe 0,2 Prozent der Befragten würden sich in solch einem Fall für den Partner entscheiden und das Haustier aufgeben. Dagegen gaben erstaunliche 45 Prozent an, sich lieber vom neuen Partner als vom Vierbeiner zu trennen. Immerhin zeigen sich rund sechs Prozent der User bereit, über eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung nachzudenken, wenn bei dem oder der Liebsten gesundheitliche Gründe gegen das Haustier sprechen. Um jedoch gar nicht erst in solch eine Situation zu geraten, kommen für die meisten Halter nur Tierliebhaber als potenzielle Partner infrage. Diese Ansicht vertraten über 48 Prozent der User und somit die Mehrheit.

Dieses eindeutige Ergebnis spiegelt das große Verantwortungsbewusstsein der Tierhalter wider. Wer sich erst einmal für einen Vierbeiner entschieden hat, der steht dazu und gibt ihn nicht einfach im Tierheim ab, sobald es zu Herausforderungen kommt.

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