Der Hund ist des Menschen bester Freund und will immer und überall dabei sein. Doch nicht jedes Mal ist das möglich. Für die meisten Hundebesitzer stellt sich daher im Alltag die Frage: Wohin mit der Fellnase? In unserem heutigen Artikel haben wir uns mit der immer beliebter werdenden Lösung dieser Frage befasst: Hundesitter.

Hundesitter sind gefragter denn je. Die Zahl der Angebote steigt rapide. Auf Plattformen wie betreut.de hat man die Möglichkeit, aus zahlreichen Anbietern den passenden Hundesitter für seine Fellnase zu finden. Ob Tierliebhaber, erfahrene Hundebetreuer oder auch professionelle Hundetrainer –die Auswahl ist vielfältig. Handelt es sich um einen lange geplanten Urlaub oder muss kurzfristig eine Betreuung für den Hund her? Soll der Vierbeiner zuhause alleine oder vielleicht doch in einer größeren Gruppe beaufsichtigt werden? Was bei Kindern mittels Kitas, Tagesmüttern und Co. Gang und Gebe ist, gibt es jetzt auch für Tiere. Es gibt für jede Situation den passenden Hundesitter.

Der Beruf Hundesitter

In den USA ist der Hundesitter ein anerkannter Beruf, in Deutschland hingegen noch nicht. Trotzdem machen sich immer mehr Menschen als Hundebetreuer selbstständig. Durch die fehlende Ausbildungsregelung in Deutschland könnte man meinen, dass ein jeder diesen Beruf ausüben kann. Doch das täuscht, denn es handelt sich um einen echten Fulltime-Job, der Erfahrung mit Hunden voraussetzt. Erfahrende Dogsitter betreuen oft bis zu zehn Hunde am Tag. Ein typischer Arbeitstag beinhaltet mehrere Gassi-Touren, das Beschäftigen und Spielen mit den Vierbeinern und meist auch die Abholung und das Zurückbringen der Tiere. Das „Hundesitter-Sein“ bringt also eine große Verantwortung mit sich, derer man sich unbedingt bewusst sein sollte.

Varianten des Hundesittings

Ein oder auch mehrere Hunde können…

  • stundenweise
  • über Nacht
  • für mehrere Tage
  • oder zur Tagesbetreuung

…abgegeben werden.

Seriöse Hundesitter erkennen

Eine entsprechende Haftpflichtversicherung ist das erste Kriterium, an dem Sie einen seriösen Hundesitter erkennen. Des Weiteren machen eine ruhige Ausstrahlung und fundierte Hundekenntnis einen guten Dogsitter aus. Bevor Sie einen Hundesitter auswählen, sollten Sie Person und Arbeit persönlich kennenlernen und sehen. Auch Ihr Vierbeiner sollte den Hundesitter vorher "beschnüffeln" dürfen. Achtet die Person auf das individuelle Tier? Fragt sie nach Besonderheiten wie zum Beispiel Vorlieben, Allergien oder Ängsten des Hundes? Auf diese Dinge sollten Sie bei einem Kennenlernen achten. Ein qualifizierter Hundesitter ist eine tolle Möglichkeit, die Fellnase in gute Hände abzugeben, ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

Foto: © Eugene Chernetsov/fotolia.com

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